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HILLEBERG-Zelte aus Schweden galten und gelten als die besten auf der Welt - für mich nicht mehr! Und das hat seinen Grund. 2003 erleben wir eine böse Pleite mit einem sündhaft teuren High-End-Zelt aus den USA, dem LOWLAND - MOUNTAINTREKKER - für satte 700 Euro. Die für Qualitätsware bekannte Firma GLOBETROTTER (www.Globetrotter.de)  aus Hamburg tauscht es um - gegen das HILLEBERG - SAIVO für noch sattere 1020 Euro! (siehe Bericht hier auf der Seite "KANUAUSRÜSTUNG" unter "Zeltausrüstung").                                                                                                                                                                  

                                                                                                                                                              


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Im ersten Jahr 2003 sind wir mit dem HILLEBERG SAIVO sehr zufrieden. Es steht sauber, erscheint gut verarbeitet und bietet mit der 5. Zeltstange in der Rundbogen-Apsis genug Stauraum und einen bequemen, regensicheren Eingang. Nur die Zeltheringe sind ausgesprochen lächerlich: Zu klein - zu weich - untauglich! Wie eine Firma von Weltruf einem 1020 €-Zelt einen solchen Schrott als Beigabe liefern kann, ist uns ein Rätsel. Immer öfter erlebe ich in allen Produktsortimenten, dass ehemals renommierte Firmen ihren Ruf mit diletantischen Inovationen ruinieren. (siehe die Seite "MAMMUT-Extreme")


Klasse am HILLEBERG SAIVO sind die außen liegenden Stangen und die sehr soliden Einhänge-Clips. Wir lieben es, wenn man Zeltstangen nicht mühsam in enge Stangentaschen einfädeln muss! 



http://www.outdoor-magazin.com/sixcms/detail.php?id=61873

Hillebergs neueste Kreation, das »Saivo«, ist eine wahre Trutzburg: 10-mm-Stangen, hochreißfestes Gewebe, perfekter Stand sowie optimale Abspannpunkte – kein Sturm zwingt das Saivo in die Knie. Da passt es, dass es auch im Sturm einfach aufzubauen ist: Gestänge in die nur bis Kniehöhe reichenden Kanäle stecken, den Rest des Zeltes mit Clips ans Gestänge klicken – fertig.
Der Rest ist Hilleberg-Standard: perfekte Verarbeitung, robuster, dichter Boden, einfache Bedienung, extrem variable Eingänge und reichhaltige Innenausstattung mit zwölf Taschen – was für ein Hillebergzelt geradezu revolutionär ist.

Abstriche muss man nur beim Platz machen: Zu dritt wird es eng, und beim Kochen in der Apsis muss man das Innenzelt ein Stück aushängen. Dafür ist das Saivo lang genug für größere Personen. Und es bietet die Gewissheit, eines der weltbesten Zelte zu besitzen.


Das HILLEBERG SAIVO wird von uns nicht durch die Landschaft getragen, sondern gefahren - bei Kanutouren, aber auch beim Segeltrekking und auf Winterwanderungen mit Pulka/Schlitten. Wir schlafen zu dritt in diesem Zelt. Das ist nicht komfortabel, aber funktional. 



Test-Werte
Preis: 1019 €
Gewicht: 4622 g
Fläche: 6,8 qm
Packmaß: 19,2 l
Besser (und teurer) geht es kaum
Mit etwas höheren Apsiden wäre das Saivo perfekt.
teuer

Testurteil: sehr gut

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Wir haben uns u.a. auch für das HILLEBERG SAIVO entschieden, weil es mit seinen Abmessungen wie bestellt auf das Trampolin unseres Segelkatamarans HOBIE GETAWAY passt.


Wir wissen es zu schätzen, dass der Geodät SAIVO 2 Ausgänge hat. Aber das ist auch bei wesentlich billigeren Zelten längst Standard. Allerdings ist der Ausgang ohne Rundbogen leider nur bei trockenem Wetter benutzbar, weil es sonst ins Zelt regnet! 

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Zitat: "Hilleberg
bewertet von: André Peters (Kundin/Kunde)
Note: Fünf Sterne (sehr gut) 

Bewertung: Gestänge und Heringe
Ich habe den Vorgänger schon seit ca. 4 Jahren. Das Zelt ist das beste von denen die ich bis jetzt hatte. Ich kann mich den anderen Bewertern nur anschließen.
Aber, zu diesem Preis Heringe, welche bei festen Böden verbiegen??? Das Gestänge hat sich mittlerweile auch in alle Richtungen gebogen!!! Also Hilleberg, das geht besser. Warum kann ich im Zubehör nicht mehr das dickere Gestänge kaufen?" Kommentar Gerd Kassel: Wie kann man ein Zelt mit "Sehr gut" bewerten, wenn die Heringe Schrott sind (was stimmt!) und das Gestänge sich in alle Richtungen verbiegt? (Stimmt auch! Die Stangen brechen sogar! (Siehe unten)

Hilleberg
bewertet von: Gottfried Hofbauer (Kundin/Kunde)
Note:Fünf Sterne (sehr gut) 

Bewertung: Tolles Zelt mit Tücken
Das Saivo nimmt in der Hilleberg-Kollektion konstruktiv wie hinsichtlich des Preises einen Spitzenplatz ein. Nachdem ich über 14 Jahre ein Keron 3 hatte und dabei zu schätzen lernte, was ein gutes Zelt wirklich wert ist, hatte ich mich vor einer anstehenden 4-wöchigen Island-Reise (Sommer 2006) mit gutem Gefühl für diese Investition entschieden. Die Wahl für das Saivo folgte dem Wunsch nach einem hochwertigen geodätischen Zelt mit den dafür charakteristischen Eigenschaften (Windstabilität, rascher Auf- und Abbau, Lüftung nach oben, bequemeres Sitzen als im Tunnelzelt). Ich bestellte das Zelt auch unter Kenntnis der Benutzerkommentare, die auf den Umstand verwiesen, dass es beim Öffnen des Außenzelteingangs bei Regen in das Innenzelt tropfen kann. Da das Saivo auch nach oben gehende Lüftungskanäle hat, müssen diese von aussen durch eine „zweites“ Überzelt abgedeckt werden. Dieses nur die Kuppel überspannende Teil wird im folgenden „Lüftungsabdeckung“ genannt.

Während einer 4-wöchigen Islandreise war das Zelt auch heftigem und langem Regen, stürmischen Wind und Temperaturen bis nahe dem Nullpunkt ausgesetzt – Erfahrungen bei Frost und Schnee fehlen noch. Folgende Eigenschaften des Saivo kann ich auf dieser Erfahrungsgrundlage hervorheben:

1.Auf- und Abbau geht rasch und einfach. Besonders bei Sturm ist es von Vorteil, dass sich das Zelt erst am Boden fixieren lässt und dann ohne Stress am Gestänge eingeclipst werden kann. Die Clips machen einen langlebigen wie bruchsicheren Eindruck. Die Stabilität bei Sturm ist erwartungsgemäß sehr gut. Zu den je 2 Befestigungen des Außenzeltes an der Vorder- und Rückseite genügten bei starken Wind die 4 Leinen an jeder Seite,
2.Die zwei nach oben gehenden Lüftungsöffnungen funktionieren sehr gut. Die Folge ist relativ geringe Kondenswasserbildung, ohne dass man einen Luftzug verspürt, wie es bei Zelten mit seitlichen Lüftungsöffnungen oft der Fall ist (was besonders bei Kälte unangenehm sein kann). In Island war es in keinem Fall nötig, beim Abbau das Innenzelt von einem (innen) nassen Aussenzelt zu trennen. Bei warmem Wetter kann man dann auf weitere, seitliche Belüftungsmöglichkeiten zurückgreifen, so daß man auch dann nicht im Zelt „brüten“ muss. Möchte man keinen der beiden Eingange öffnen, kann man auch über den Eingang (unter dem Schutz der Lüftungsabdeckung) einen breiten Spalt öffnen (durch den man dann im Zelt liegend auch den Himmel betrachten kann ...).
3.Zwei Eingänge sind ein bei Hilleberg-Zelten häufiges Konstruktionsmerkmal und immer von hohem praktischen Wert. Der Weg vom Innenzelt nach außen ist beim Saivo sehr bequem weil direkt.

Die Nachteile:
1.Das Außenzelt schützt an jeder Eingangsseite eine Vorzelt-Aspsis, die für Gepäckablage großen Raum lässt. Konstruktionsbedingt ist der Winkel des Überzeltes aber recht flach geneigt, so daß höhere Gepäckteile leicht das Außenzelt berühren, was in Fällen, in denen Kondenswasser auftritt, nicht optimal ist.
2.Daß es beim Öffnen des Außenzelt-Eingangs (bekannterweise...) ins Innenzelt regnen kann, ist meist zu verschmerzen, hin und wieder aber doch nervend (vor allem, weil man bei Regen selbst bei einem kleinen „Ausflug“ immer den Eingang schließen muß.) Man kommt nicht umhin zu überlegen, ob sich diese Schwäche nicht durch eine weiter nach unten gezogene Lüftungsabdeckung beheben ließ (man könnte beim Ein- und Ausstieg daran seitlich vorbei schlüpfen?).
3.Die Lüftungsabdeckung – gleichsam ein dachartiges Überzelt über dem Außenzelt – deckt die Reißverschlüsse nicht nur ungenügend ab, sondern kommt ihnen auch ins Gehege. Der Supergau bei Regen: man muss mal schnell raus ... zieht den Reißverschluss des Außenzeltes etwas zu schwungvoll nach oben, und schon klemmt er die Lüftungsabdeckung ein. Nichts geht mehr, und – man erinnere sich – es regnet in diesem Fall ins Innenzelt. Unter diesen Bedingungen hat man meist wenig Muße, jetzt ruhig und sachte den klemmenden Reißverschluss zu lockern. Mir ist es unter Zuhilfenahme von Werkzeug mit roher Gewalt nach ca. 10 Minuten gelungen ... Diese Gefahr ließe sich vielleicht durch die unter (2) erwogene, weitere herunter reichende Lüftungsabdeckung bannen. Bis dahin bleibt die Möglichkeit, die Laschen, mit denen die Lüftungsabdeckung am Außenzelt befestigt wird, entgegen der eigentlichen Absicht erst um das Gestänge herumzuwinden und so den Abstand zwischen der Lüftungsabdeckung und dem Eingangs-Reißverschluss zu vergrößern.

Schock: Ein Riß am Innenzeltboden! Gleich an einem der ersten Tage in Island entdeckte ich nahe an einer Ecke der Bodenwanne einen glatten, rechtwinkligen Riss (ca. 6 cm in jede Richtung). Da ich mir keines unsachgemäßen Umgangs mit dem Zelt bewusst bin und prinzipiell sehr vorsichtig mit meinen Zelten umgehe, kann ich diesen Defekt eigentlich nur auf einen Materialfehler zurückführen. Dazu ist hervorzuheben, dass das Außenzelt unter recht straffer Spannung an das Gestänge geclipst wird, wobei das Innenzelt ebenfalls, wenn auch nicht so stark, unter Spannung gerät.

Fazit: Das Saivo ist ein tolles Zelt, trotz der genannten Schwächen. Angesichts der Stabiltät, der hervorragenden Lüftung und des Raumangebotes relativieren sich die genannten Nachteile beträchtlich. Einige dieser Schwächen lassen sich durch geschicktes Verhalten ausbügeln, andere sind konstruktionsbedingt und möglicherweise noch verbesserungsfähig. Was den in seiner Entstehung rätselhaften Riss am Innenzeltboden betrifft, bin ich – sofern nicht weitere Fälle bekannt werden – geneigt, ihn nicht als serienmäßigen Mangel anzusehen. Wie auch immer, Globetrotter hat sich bereit erklärt, einen neuen, original Hilleberg-Zeltboden einzunähen.
Nachtrag: 14. November 2006: Von Globetrotter ohne Kostenrechnung Innenzelt mit neuem Boden erhalten!

Kommentar Gerd Kassel: Wie kann man bei den hier aufgelisteten Nachteilen einem Zelt trotzdem das Qualitätsurteil "Sehr gut" geben? Das ist mir schlicht unbegreiflich! Ein Zelt für 1000 Euro von HILLEBERG muss perfekt sein! Wenn ein ALDI-Zelt für 30 Euro solche Fehler aufweist, dann habe ich dafür Verständnis! 

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Im Winter 2003/2004 setzen wir das HILLEBERG SAIVO auch bei kleineren Winterwanderungen ein. Auch hier macht es immer noch eine gute Figur. Das Auf- und Abbauen klappt schnell, ohne dass man das Innenzelt abkoppeln müsste.


Winterzelte müssen stabiler stehen als Sommerzelte, da sie öfter auch mal nassen Schneemassen standhalten müssen. Auch stürmischer Winterwind darf ihnen nichts anhaben. Dafür sind sie laut Werbung gebaut. Darin liegt ihre Stärke. Das rechtfertigt ihren Preis - sofern die Zelte dieser Preisklasse halten, was sie versprechen!


Bei dieser Tour kommen wir erst gar nicht auf die Idee, dass uns das HILLEBERG SAIVO mal eines Tages im Stich lassen könnte. Zelte, die nicht halten, was ihre Macher versprechen, die bringen Menschen draußen in zerbröselnden "Schlafzimmern" schnell in erhebliche Lebensgefahr! Doch wir haben (noch) vollstes Vertrauen in die Marke HILLEBERG!


Doch ich muss gestehen, dass unser HILLEBERG SAIVO sich bei unseren Einsätzen leider nicht als die im OUTDOOR-Zelttest (siehe oben) beschriebene "wahre Trutzburg" beweisen kann. Das liegt daran, dass wir einfach keine extremen Wetterlagen beim Einsatz dieses Zeltes erleben, weder ein richtig fettes Gewitter, noch einen brauchbaren Schneesturm!


Sehr zufrieden sind wir mit demPlatzangebot des Zeltes, der vor allem durch die geräumige Rundbogen-Apsis entsteht. Hier kann man wind- und schneegeschützt kochen und auch noch Gepäck unterbringen, was natürlich bei einer Nutzung zu dritt nicht ins Innenzelt passt.


Erst 2007 bei meiner Reklamation des HILLEBERG SAIVO stelle ich fest, dass HILLEBERG bereits 2004 das SAIVO "re-designt" hat, sprich erheblich verändert! Warum? Das hat einleuchtende und weniger einleuchtende Gründe (siehe unten). Merkwürdig ist, dass bei der Veränderung des Zeltes auch die von uns so geschätzte Rundbogen-Apsis verschwindet.


Rundbögen-Eingänge haben natürlich einen Haken, sie sind zwar wunderbar bequem und praktisch, da sie den Eingang und das Innenzelt vor Niederschlag (Regen und Schnee) schützen, aber sie sind natürlich windanfällig. Deswegen achten wir penibel darauf, dass dieser Eingang immer zur windabgewandten Seite steht. Sollte der Wind stürmisch sein und gar über Nacht drehen, dann drehen wir eben auch das Zelt!


Bei einer Nutzung zu dritt bietet das HILLEBERG SAIVO jedem Insassen eine Luftmatratzen- oder Isomattenbreite Platz, sprich 55 cm Breite und 190 cm Länge. Das reicht vollkommen, sofern man keinen Krach miteinander hat. Das wäre im Winter extrem ungünstig, da in dieser Jahrezeit zum Überleben der Kuschel-Faktor eine große Rolle spielt! 

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2004 und 2005 sind all unsere Zelte, die hier abgebildet sind, leider nicht im Einsatz. Wegen eines schweren Sportunfalls mit 5 Knochenbrüchen in beiden Beinen sind Outdoorrreisen nicht drin. Stattdessen ist Überlebenstraining in Krankenhäusern, Unfallkliniken,  Operationssälen und Sauerstoff-Zelten angesagt (siehe hierzu auch die umfangreiche Seite "NO RISK - NO FUN?") Aber 2006 geht es im Rahmen eines Kanubuch-Projekts (siehe hierzu die Seite BUCH-"BAUSTELLE") wieder auf eine längere Zeltgepäcktour auf die Donau. Dort sind auch all unsere schon älteren, aber auch sehr bewährten Zelte von EUREKA, VAUDE und JACK WOLFSKIN im Einsatz! Dass ausgerechnet hier letztendlich unser vergleichsweise schweineteures HILLEBERG SAIVO versagt, dass hätte ich mir zu Beginn dieser Tour nicht träumen lassen.  


Wir haben eine langjährige Vorliebe für geodätische Zelte mit 5 Gestängebögen zwecks höherer Windstabilität. Äußerst wichtig für uns ist bei Geodäten aber auch die Tatsache, dass sie zunächst mal ohne Heringe und Abspannleinen allein stehen bleiben. Beim Paddeln in der Wildnis gibt es selten Wiesen, in die man problemlos Heringe einschlagen kann. Im Gegenteil: Meist ist der Boden steinig, felsig oder sandig, wo mit Heringen kein Blumentopf zu gewinnen ist. Hier wird dann einfach das Zelt aufgestellt, mit Gepäckstücken beladen und irgendwo verspannt (Bäumen, Felsen, Kajaks usw.). 


Nicht nur auf Sand wie hier, sondern auch auf Kiesbänken kommt Werner auf der Donautour mit seinem Tunnelzelt stets ins Fluchen, weil er Probleme hat, die zentralen Standheringe hinten und vorne im Boden zu verankern.


Auf Sand verwenden wir gelegentlich auch breite Sandheringe, benutzen aber in der Regel unsere Kajaks, um Sturmleinen zu verspannen. Ein Geodät steht allein und kann nach dem Aufbau auch noch leicht an andere "Baustellen" getragen werden.


Der Unterschied zwischen unserem alten TATONKA vorne und dem neuen HILLEBERG SAIVO hinten ist augenscheinlich. Vorne liegt das Gestänge innen und muss im Innenzelt durch Stangentaschen gezogen werden. Das ist zeitraubend und bei stürmischem Wind gelegentlich nervtötend. Hinten liegt das Gestänge außen und wird blitzschnell eingekickt.


Die Rundbogen-Apsis hat noch mal eine "Schutzwand" mit Reisverschluss, die sich beliebig weit bis ganz entfernen lässt. Das ist bei unbständigem Wetter sehr praktisch!


Das hier ist der zammlige Hintereingang des HILLEBERG SAIVO. Der lässt sich auf steinigem Boden kaum straff genug abspannen, so dass er sauber steht. Wir benutzen ihn kaum, da er unpraktisch ist und bei Regen Wasser ins Zelt durchlässt!


Hier sieht man noch mal klar die Vorteile eines Geodäten ala HILLEGERG SAIVO, Baujahr 2002: Das Zelt steht heringslos auf einer Kiesbank. Der Rundbogen der Apsis ist an einem Kajak festgebunden - fertig!


Auf offiziellen Campingplätzen gibt es in der Regel begradigte und gepflegte Wiesen. Da steht jedes Zelt sauber und mit Heringen. Da sehen auch Supermarkt-Billigzelte gut aus.


Doch der HILLEBERG-"Lieferanteneingang", Baujahr 2002, sieht auch hier Scheiße aus (weil er Scheiße ist!). Beim späteren Re-Design des Zeltes werden beide Eingänge verändert. Der Rundbogen vorne kommt weg und dafür werden die "Lieferanteneingänge" etwas länger gezogen, was sie auch nicht wesentlich bequemer und funktioneller macht!


Aber egal: Noch steht das HILLEBERG SAIVO standfest und unbeschädigt in unserer Zeltlandschaft herum. Das wird sich in Kürze ändern und ich werde dieses Zelt beschimpfen und verfluchen!


Aber ehe die Verflucherei beginnt, möchte ich noch erwähnen, dass die HILLEBERG-Zeltplane sehr leicht und  wasserdicht ist. Sie hat auch noch keine Risse oder Löcher.


Bei Dauerregen ist es natürlich sehr praktisch, dass Innen- und Außenzelt beim SAIVO zusammen gekoppelt sind, was verhindert, dass schon beim Aufbau Wasser ins Innenzelt läuft.

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Ausgerechnet auf unserem komfortabelsten Biwakplatz 2006 beim Kanuverein in Greifenstein versagt das HILLEBERG SAIVO vollkommen überraschend über Nacht.


Hier sieht man beim Rundbogen vorne, dass eine Stange merkwürdig rechtwinklig absteht. Scheiße! Stangenbruch! Und das ohne mechanische Belastung, kein Sturm, kein Sturz ins Zelt wegen Vollsuff, nix! 


Erst platzt eine Stange an der Steckverbindung auf. später weitere. Unglaublich! Woran liegt das? Wir haben doch kein ALDI-Zelt, sondern ein HILLEBERG (!!) für 1000 Euro! Ich könnte Scheiße brüllen - und ich brülle Scheiße!


HILLEBERG behauptet, bestes Aluminium-Gestänge zu verwenden. Warum bricht dann dieses Qualitätsgestänge ohne Orkansturm oder Schneebelastung, sondern einfach so?


Qualitätszelte, die morgens beim Wachwerden einen solchen Anblick bieten, die verursachen Hass, Wut, Enttäuschung und Weltuntergangsstimmung. Wie soll man mit einem solchen Scheißzelt jetzt noch weiterreisen? Was ist, wenn es wirklich mal hartes Wetter gibt! Hier an diesem trristen Morgen in Greifenstein an der Donau beginne ich, sogenannte Qualitätszelte zu verfluchen. Unser letztes Hightech-Zelt von LOWLAND für 700 Euro starb an Stangenbruch mitten in der einsamen Inselwildnis der Aalands! Hier kurz vor Wien können wir zum ALDI - HOFER gehen und für 25 Euro ein neues Zelt kaufen, was sicher donautauglich ist. Wir können ja auch gleich ein Sixpack für 150 Euro........ ach Scheiße!   


Bei genauerer Zelt- und Zeltstangeninspektion des HILLEBERG SAIVO mitten im Dauerregen (da kommt Freude auf! Vor allem, wenn dabei unsere Paddelkumpane aus ihren/unseren(!) intakten Zelten dabei zuschauen) komme ich einem Materialfehler auf die Spur. Die Steckverbindungen sind nicht fest fixiert und können bei einigen Segmenten hin und her rutschen. Werden sie an einem Ende zu kurz, dann bricht die angesteckte Stange unter Rundbogendruck aus! Prost!


Komischer Anblick einer HILLEBERG-Zeltstange, oder? Nachdem 5 Stangen ausgebrochen oder angebrochen sind, beschlließe ich, mich auf die Suche nach einem neuen, haltbaren, dickeren Gestänge zu begeben. Dabei vergehen einige Monate. Andere Hersteller haben andere Zeltstangen-Segmentlängen, so dass ich nichts finde, was meine maroden HILLEBERG-Stangen von 4 x 4000 mm und 1 x 2930 mm  ersetzen könnte. Deshalb bleibt mir nichts anderes übrig als mich an die Lieferfirma GLOBETROTTER (www.Globetrotter.de) und die Herstellerfirma HILLEBERG (www.hilleberg.se) zu wenden. Dabei stelle ich das schon mehrfach erwähnte RE-DESIGN des HILLEBERG SAIVO fest.  

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Fotos und Text aus Globetrotter-Website (www.globetrotter.de): Hilleberg Saivo
Der Geodät hat ein gelungenes Re-Design hinter sich, aus dem ein großzügigeres Innenzelt, eine deutlich effektivere Belüftung und besser platzierte Eingänge resultieren: „Von wo der Wind auch weht, es gibt immer einen Wind abgewandten Eingang“. Für 1 Person ein großzügiges Quartier, das im Aufbau (auch alleine) sehr komfortabel ist. Für 2 mit Gepäck eine reelle Unterkunft, für 3 schon kuschelig. Lieferumfang:Ersatzsegment, Reparatur-Hülse, 18 Heringe.


Die sogenannten Innovationen mit den dämlich flachen Zelteingängen und dem Lüftungsloch kann ich nicht erkennen. Aber die Stangen sind gleich lang geblieben, so dass ich neue für mein altes SAIVO bestellen kann! Das mache ich prompt und bekomme für satte 220 Euro 4 neue SAIVO-Zeltstangen von 4000 mm Länge. Nur die Rundbogenstange von 2930 mm ist auf Anhieb durch neues Zeltgestänge nicht zu ersetzen, da das "re-designte" SAIVO keine Rundbogenstange für die Apsis mehr besitzt. Beim Vergleich der  alten SAIVO-Stangen mit den neuen SAIVO-Stangen fällt mir auf, dass die neuen zwar gleich lang, aber dicker sind. Daraus schließe ich messerscharf, dass diese stärkeren Stangen auch zwingend notwendig wurden, da die alten ZU SCHWACH waren. Diese Tatsache veranlasst mich, folgenden Brief an die Firma GLOBETROTTER zu senden! 

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Gerd Kassel

Hauptstraße 41

63579 Freigericht-Horbach

Tel.: 06055/84937; Handy: 0173/5671756

E-Mail: Gerd.Kassel@online.de; AG.Kassel@t-online.de

Website: www.kanukassel.de 

                                                                                                                                                   Freigericht,ericht, Freigericht,  den 17.4.2007

Sehr geehrte Firma Globetrotter,

lieber Herr Carlos Paschke,

Sie waren mir sehr behilflich, für mein Hilleberg-Zelt  „Saivo“, welches ich einst bei Ihnen gekauft habe, ein neues Gestänge (siehe beiliegende Kopie des Lieferscheins) zu beschaffen, da sich das alte Gestänge meines Saivo-Zeltes der ersten Generation als zu schwach erwiesen hat und einzelne Gestängeteile auch ohne eine outdoorübliche Belastung an den Steckverbindungen ausbrechen. (siehe beiliegende, schadhafte „Saivo“-Gestänge-Segmente als anschaulichen Beleg für meine Beanstandung)  

Bei der Begutachtung des heute aktuellen „Saivo“-Zeltgestänges, welches Sie mir soeben kostenpflichtig zugesandt haben, ist mir aufgefallen, dass die Stärke, sprich der Durchmesser, der „Saivo“-Stangen von HILLEBERG verändert wurde – nämlich von 9 mm auf 9,8 mm!

Der Grund für diese Veränderung – sprich Verstärkung – der zunächst wohl zu schwachen „Saivo“-Zeltstangen durch die in der Outdoorszene ja sehr bekannten und geschätzten  Zeltfirma Hilleberg liegt für mich auf der Hand:

Eines der teuersten Geodät-Zelte der Welt, nämlich das für Hardcore-Einsätze konzipierte „Saivo“-Zelt der renommierten Zeltfirma Hilleberg, welches ich am 21.11.02 bei der Firma Globetrotter für 1051,54 € gekauft habe (siehe beiliegende Kopie der Kaufrechnung), besaß ein zu schwaches, und daher für Hardcore-Einsätze lebensgefährliches Gestänge.

Das ist eine starke Behauptung von mir. Deshalb erscheint es mir angebracht, mich Ihnen an dieser Stelle meines Schreibens kurz näher vorzustellen: 

Als outdoorbegeisterter Mensch bin ich seit Jahrzehnten ein guter Kunde der Firma GLOBETROTTER mit GOLDENER Kundenkarte. Ich kaufe deshalb bei Globetrotter, weil ich ungern mit „Schrott“-Equipment unterwegs bin. Ich habe im Laufe meines Lebens viele  anspruchsvolle Touren und Outdoor-Projekte unternommen und dabei u.a. für die bekannten Zeitschriften KANU (www.kanumagazin.de) und OUTDOOR (www.outdoor-magazin.com) als ständiger Mitarbeiter Artikel geschrieben und fotografiert. Meine outdoorspezifischen Aktivitäten dokumentiere ich seit einigen Jahren für das outdoorinteressierte Publikum auf meiner sehr umfangreichen und viel besuchten Website www.kanukassel.de, auf der sich zur Zeit 174 Seiten mit 3700 Fotos befinden. Natürlich dokumentiere ich hier und in meinen Artikeln, Büchern, Fotos und auf Anfrage per Mail meine umfangreichen Erfahrungen mit Outdoorausrüstung, welche bei meinen Reisen zum Einsatz kommt. Natürlich steht hier auch, dass ich seit Jahrzehnten guter Kunde von GLOBETROTTER bin.

Im POLLNER-Verlag (www.Pollner-Verlag.de)  wurden bisher 3 KANUBÜCHER von mir veröffentlicht: Femund/Norwegen; Tarn/Frankreich; Elba/Italien. (Siehe hierzu auf www.kanukassel.de die Seite „KASSELS KANUBÜCHER“). Den bekannten Kanufirmen PRIJON, GRABNER und ECKLA habe ich Katalogfotos, Testberichte und Video-Clips geliefert. Lange Zeit habe ich in deutschen Landen Diavorträge zu Spezialthemen gehalten, u.a. auch zum Thema „Outdoor-Reisen mit Kindern“ in der Berliner GLOBETROTTER-Filiale. Zurzeit arbeite ich an einer Kanuführer-Serie über die DONAU von Passau bis zum Schwarzen Meer, die demnächst ebenfalls im Pollner-Verlag veröffentlicht wird. (siehe hierzu auf www.kanukassel.de die umfangreiche Seite BUCH-„BAUSTELLE“ und den beiliegenden Video-Clip „Kajakabenteuer DONAU“. Hier und auf der Seite „Donau-Trip 1/1/2006“ werden natürlich auch meine Probleme mit den gebrochenen Stangen bei meinem Hilleberg-Zelt „Saivo“ dokumentiert).

Warum ich das hier anführe? Ich möchte, dass Sie von der Firma GLOBETROTTER wissen, dass Sie einen erfahrenen Outdoorspezialisten vor sich haben, der sich nicht unwidersprochen ein X für ein U vormachen lässt. Ich möchte, dass das auch die Mitarbeiter der Firma HILLEBERG erfahren. Ich möchte mich nicht mit dem Argument „unsachgemäße Behandlung“ abwimmeln lassen. Denn ich möchte gerne das neue, stärkere „Saivo“-Zeltgestänge im Rahmen der Produktgewährleistung durch die teuerste und beste Zeltfirma der Welt KOSTENLOS bekommen.

Ich weiß, dass ich rein rechtlich nach dem Ablauf von 4 Jahren keinen Anspruch auf Produktgewährleistung, sprich Garantie mehr habe. Aber: Nach einem schweren Outdoor-Unfall am 7.1.2003 mit 5 Trümmerbrüchen in beiden Beinen war ich 3 Jahre „außer Gefecht“ (siehe auf www.kanukassel.de unter der Seite „NO RISK, NO FUN“) und das 2 Wochen zuvor nagelneu bei GLOBETROTTER erworbene Hilleberg-Zelt „Saivo“ lagerte in dieser Zeit unbenutzt unter meinem Bett. Es bestand also für mich keine Möglichkeit, die Mängel des „Saivo“-Zeltes der ersten Generation in der Zeitspanne der Garantie-Gewährleistung zu entdecken.

 Anmerkung am Rande: Fahrzeughersteller informieren heute ihre Kunden unaufgefordert und ganz von alleine, wenn sie Mist gebaut haben und starten bei gefährlichen Fehlkonstruktionen sofort Rückrufaktionen. Eine Firma Hilleberg hat stattdessen für mich jetzt handgreiflich und offensichtlich klammheimlich das unbrauchbare Zeltgestänge ihres Zeltes „Saivo“ geändert! Auf telefonische Anfrage von mir bei GLOBETROTTER hieß es, mit Hilleberg-Gestängen habe es bisher nie Probleme gegeben!

Erst 2006 war ich erstmals nach meinem Unfall wieder im Outdoor-Einsatz bei einer recht „zivilen“ Kanugepäcktour auf der Donau (siehe beiliegenden Video-Clip meines Donau-Buchprojekts). Und dort erwiesen sich die Stangen des erstmals unter freiem Himmel aufgebauten „Saivo“-Zeltes als zu schwach und brüchig.

Natürlich könnte ich jetzt die Zeltfirma HILLEBERG verfluchen und in die Reihe derjenigen Outdoorfirmen einsortieren, die EINSTMALS Topqualität lieferten, auf die sich Outdoorer, Globetrotter und Abenteurer verlassen konnten! Die aber jetzt BILLIGLOHNLAND-Scheiße liefern! (Wie zum Beispiel die Schweizer Firma MAMMUT, deren neue 1000-Euro-3-Lagen-Goretex-„Extreme“-Anzüge gerade an meinem Körper schon beim ganz normalen, anspruchslosen Urlaubsskifahren wie Papier zerbröseln).

Aber lieber wäre es mir natürlich, wenn die von mir bisher hoch geschätzte Firma GLOBETROTTER mir behilflich wäre, die Firma HILLEBERG davon zu überzeugen, dass mir eigentlich auch nach dem geschilderten Verstreichen der üblichen Garantiezeit ein KOSTENLOSER Austausch des „Saivo“-Zeltgestänges zustände - nicht rechtlich, sondern aus Gründen des Anstands!

Lieber Herr Paschke, selbstverständlich sollen und dürfen Sie dieses Schreiben von mir auch an die „Macher“ von GLOBETROTTER und HILLEBERG zur Kenntnisnahme weiterleiten.

Für gutes Geld erwarte ich auch in Zeiten der Globalisierung ein gutes Produkt. Doch in letzter Zeit gewinne ich den Eindruck, das ich mit den Outdoorprodukten der Discounter ALDI, LIDL oder TSCHIBO besser bedient bin als mit den um ein Vielfaches teureren Markenprodukten des Fachhandels.

Genug Frust abgeladen! Ich würde mich freuen, wenn mir die Firma GLOBETROTTER erfolgreich behilflich wäre, bei der Firma HILLEBERG einen kostenlosen Ersatz für das unbrauchbare „Saivo“-Zeltgestänge aus der ersten Produktserie zu beschaffen.

4 neue Gestängebögen von 4000 mm Länge und 9,8 mm Durchmesser + 1 Repairsleeve wurden mir mit der Lieferung vom 10.04.2007 von GLOBETROTTER zugesandt. (siehe Kopie Lieferschein vom 10.04.2007)

Zur Vervollständigung des neuen, stärkeren „Saivo“-Zeltgestänges benötige ich aber jetzt auch noch den 5. Gestängebogen für die Apsis vorne mit der Länge von 2930 mm und 9,8 mm Durchmesser. 

Für Ihre erfolgreichen Bemühungen bedanke ich mich bereits mit diesem Schreiben im Voraus.
Herzliche Grüße
Gerd Kassel 

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Tja, es gibt auch in wirtschaftlich schlechteren Zeiten, in denen andere um jeden Kunden kämpfen, Firmen wie GLOBETROTTER und HILLEBERG, die meinen obigen Brief einfach unbeantwortet lassen! Sind die Mitarbeiter und Chefs in diesen renommierten Unternehmen überfordert, überarbeitet oder einfach zu lustlos, um auf Kundenäußerungen einzugehen. Heute hat doch schon jeder Pommesverkäufer eine Service- und Beschwerde-Abteilung, um angemessen auf Kundenvorstellungen einzugehen. Aus meiner Mercedes-Werkstatt ruft nach jedem Werkstattbesuch eine Mitarbeiterin an, um sich nach meiner Meinung über die Service-Qualität zu erkundigen. Selbst Krankenhäuser lassen heute Befragungsformulare ausfüllen, um Patientenklagen und -wünsche zu erfassen. Nicht so bei GLOBETROTTER und HILLEBERG!  


Statt meinen Brief zu beantworten, werden zwischenzeitlich von der Firma Globetrotter die 220 Euro für die 4 neuen, dickeren SAIVO-Zeltstangen von meinem Konto abgebucht. Einige Wochen später erhalte ich kommentarlos - aber auch kostenlos - eine Zeltstange SAIVO alt ( 2930 mm für die Rundbogen-Apsis SAIVO alt) geliefert. Das erscheint nett, ist es aber nicht. Entweder ich habe Recht, dann will ich ALLE SAIVO-Stangen kostenlos neu! Habe ich Unrecht, dann müsste man mich davon mit einleuchtenden Argumenten überzeugen und nicht mit einer kostenlosen Zeltstange abspeisen!   


Heute, am 26. Juni 2007, werde ich die Firmen GLOBETROTTER (service@globetrotter.deinfo@globetrotter.de)  und HILLEBERG-Schweden (tentmaker@hilleberg.se) per Mail über die hier neu eingerichtete Seite "HILLEBERG-Zelt" auf meiner viel besuchten Website informieren. Ich erwarte keine Antwort mehr und auch keine Kenntnisnahme des Links http://www.kanukassel.de/75474/381261.html . Sollte doch irgendeine Reaktion erfolgen, dann werde ich hier auf dieser Seite darüber weiter berichten!


Harren wir der Dinge, die da kommen! Harren wir der Dinge, die da kommen! Harren wir der Dinge, die da kommen!

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Nachdem ich am 26. Juni 2007 die Firmen GLOBETROTTER und HILLEBERG über die Existenz dieser Webseite informiert habe, bekomme ich zunächst ein "Auto-Replay":

"Herzlichen Dank für Ihre Anfrage; wir werden sie schnellstmöglich bearbeiten.
Bitte haben Sie Verständnis, dass bei der Fülle von eingehenden Anfragen eine
Antwort leider bis zu 5 Werktagen benötigt.

Herzliche Grüße aus der eRedaktion

www.globetrotter.de

Globetrotter Ausrüstung
Denart & Lechhart GmbH

Bargkoppelstieg 12
22145 Hamburg

--
Globetrotter Ausrüstung Denart & Lechhart GmbH - http://www.globetrotter.de
Bargkoppelstieg 10-14, D-22145 Hamburg, Germany
Geschäftsführer: Andreas Bartmann, Thomas Lipke
Handelsregister Hamburg HRB 23 422 

Dann, bereits am 27.06.2007 um 9.14 Uhr, erhalte ich eine folgende, ausführliche Stellungnahme von Herrn (Name mit Absicht gelöscht): 

"Lieber Herr Kassel,

ich habe soeben mit Interesse Ihre Website gelesen und kann Sie zu
Ihren Touren und der Seite insgesamt nur beglückwünschen.

Ihrer Einschätzung des Saivo-Gestänges kann ich mich aber leider in
keiner Weise anschließen.

Wenn bei einem relativ häufig genutzten Zelt nach 5 Jahren Einsatz
einmal ein Bogen-Element bricht, ist das sicherlich im Moment
ärgerlich.
Es ist aber normalerweise mit einer Reparaturhülse innerhalb von
Minuten soweit repariert, dass man ohne um sein Leben zu fürchten die
Reise fortsetzen kann.
Wenn man das Ersatzsegment zufälligerweise nicht mitführt, kann man
spätesten bei der Heimkehr das defekte Segment austauschen und den
Bogen wieder komplett reparieren.

Jedes Produkt wird über die Jahre weiterentwickelt und so hat sich
auch beim Saivo das Gestänge geändert. Daraus zu schließen, daß das
geschehen ist, weil das alte Gestänge untauglich oder gar
minderwertig war, ist leider nicht richtig. 
Ebensowenig, wie sich daraus ein Anspruch auf ein "Upgrade", auf ein
komplettes, neues Gestänge ergibt.

Natürlich erwartet man von einem Qualitätsprodukt viel, aber
wir sprechen hier über einen simplen Gestängebruch.

Dass so etwas bei jedem Ausrüstungsteil passieren kann, ist Ihnen als
erfahrenem Outdoorer sicherlich bewußt.
Wir haben Ihnen den betreffenden Bogen kostenfrei ersetzt, auch und
obwohl die Gewährleistung bereits lange abgelaufen war.

Bis hierher sehe ich ehrlich gesagt keinen Grund, der Firma
Globetrotter mangelnden Service oder fehlende Kundenfreundlichkeit
vorzuwerfen.
Ich werde allerdings nachforschen, warum Ihnen in diesem Falle keine
befriedigende Erklärung zugegangen ist und bitte dieses Versäumnis zu
entschuldigen. 
Wir verwenden große Mühe auf einen extrem kulanten Umgang mit den
Reklamationen unserer Kunden, aber wir müssen doch auch einmal die
Kirche im Dorf lassen:

Der Bruch eines Gestängesegmentes nach Jahren der Nutzung rechtfertigt
weder den Anspruch auf ein komplettes Neugestänge neuster
Generation, noch ist es m.E. ein hinreichender Grund für die maßlose
Enttäuschung mit Hilleberg und Globetrotter, die Sie auf Ihrer
ansonsten ganz tollen Webseite zum Ausdruck bringen.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben,
stehe ich aber gerne zur Verfügung.

Beste Grüße aus Hamburg

(Name mit Absicht gelöscht)
Produktservice

Von: "Gerd Kassel" <gerd.kassel@online.de>
An: <service@globetrotter.de>
Betreff: Link auf eine HILLEBERG-SAIVO-sEITE
Datum: Tue, 26 Jun 2007 14:36:53 +0200

Hallo Firma Globetrotter,

ich habe mich heute medial intensiv mit einem teuren Produkt Ihres
Hauses beschäftigt und meine Erfahrungen mit dem HILLEBERG-Zelt SAIVO
auf meiner Website öffentlich gemacht. Sie finden meine Bildreportage
unter http://www.kanukassel.de/75474/381261.html

Mit freundlichen Grüßen

Gerd Kassel

www.kanukassel.de

Globetrotter Ausrüstung Denart & Lechhart GmbH - http://www.globetrotter.de
Bargkoppelstieg 10-14, D-22145 Hamburg, Germany
Geschäftsführer: Andreas Bartmann, Thomas Lipke
Handelsregister Hamburg HRB 23 422

Als ich dieses erste E-Mail lese, aber keine Zeit habe, direkt zu antworten, kommt bereits 2 Stunden später, genau am 27.06.2007 um 11.26 Uhr, ein zweites E-Mail von Herrn (Name mit Absicht gelöscht) aus dem Globetrotter Produktservice mit unerwartetem, überraschenden Inhalt: 

Lieber Herr Kassel,
ich habe soeben noch einmal genauer Ihre Schadensbilder auf der Webseite studiert und
muß mich entschuldigen, da lag ich etwas daneben mit meiner Beurteilung..........es sind
wohl tatsächlich die losen Hülsen Schuld und das ist natürlich ein guter Grund für einen
Komplett-Tausch...Sorry!!

Ich habe daraufhin ein Gespräch mit Hilleberg geführt, mit dem erfreulichen Ergebnis, daß
ich in den nächsten Tagen aus Schweden ein komplettes neues Gestänge für Sie erhalten
werde.

Das leite ich Ihnen kostenfrei zu, sobald es eintrifft.

Ich hoffe, diese Lösung ist in Ihrem Sinne und Sie haben an dem Saivo weiterhin viel
Freude.

Beste Grüße aus Hamburg

(Name mit Absicht gelöscht)
Produktservice

Globetrotter Ausrüstung Denart & Lechhart GmbH - http://www.globetrotter.de
Bargkoppelstieg 10-14, D-22145 Hamburg, Germany
Geschäftsführer: Andreas Bartmann, Thomas Lipke
Handelsregister Hamburg HRB 23 422

Ich muss gestehen, von dieser erstaunlichen Kehrtwendung werde ich überrascht, habe aber immer noch keine Zeit für eine ausführliche Rückantwort. Zunächst sende ich folgendes Kurz-Mail nach Hamburg, ehe ich am Nachmittag ausführlich Stellung nehme:

Lieber Herr (Name mit Absicht gelöscht),

Danke für Ihre prompten Antworten. Ich stelle fest, auf Ihrem
Geschäftsstuhl sitzt ein fähiger Mann. GLOBETROTTER bürgt für Qualität.
Trotz der befriedigenden Antwort 2 möchte ich trotzdem gerne noch einmal
genauer auf Ihre Antwort 1 eingehen. Das wird nur einen Moment dauern.

Vielen Dank zunächst für Ihre Bemühungen.

Herzliche Grüße

Gerd Kassel

P.S.: Ich hoffe, Sie haben keine Einwände dagegen, dass ich unsere
E-Mail-Korrespondenz auf meiner Website unter
"HILLEBERG-Zelt"(http://www.kanukassel.de/75474/381261.html)  öffentlich
mache.

----- Original Message -----
To: <gerd.kassel@online.de>
Sent: Wednesday, June 27, 2007 11:26 AM
Subject: Saivo Gestänge

Lieber Herr Kassel,

ich habe soeben noch einmal genauer Ihre Schadensbilder auf der Webseite 
studiert und muß mich entschuldigen, da lag ich etwas daneben mit meiner 
Beurteilung..........es sind wohl tatsächlich die losen Hülsen Schuld und das ist natürlich ein guter 
Grund für einen Komplett-Tausch...Sorry!!
Ich habe daraufhin ein Gespräch mit Hilleberg geführt, mit dem erfreulichen Ergebnis, daß
ich in den nächsten Tagen aus Schweden ein komplettes neues Gestänge für 
Sie erhalten werde.

Das leite ich Ihnen kostenfrei zu, sobald es eintrifft.

Ich hoffe, diese Lösung ist in Ihrem Sinne und Sie haben an dem Saivo 
weiterhin viel  Freude.


Beste Grüße aus Hamburg

(Name mit Absicht gelöscht)
Produktservice

Und dann setze ich mich noch mal hin und antworte ausführlich nach Hamburg. Ich kann nicht verhehlen, dass es mich freut, durch meine hier auf dieser Seite dokumentierten Aktivitäten plötzlich mit meinem Anliegen sehr freundlich behandelt zu werden. Internet und Öffentlichkeit machen es möglich. Was nicht heißen soll, dass Globetrotter sowieso über einen guten und vor allem cleveren Kundenservice verfügt!

Am 27.06.2007 um 14.02 Uhr sende ich folgendes, ausführliches E-Mail nach Hamburg:

Lieber Herr (Namen mit Absicht gelöscht),

noch einmal herzlichen Dank für Ihre unverzügliche Reaktion auf meine Ihnen zur Kenntnis gebrachte Hilleberg-Zelt-Dokumentation auf meiner Website www.kanukassel.de unter "HILLEBERG-Zelt" http://www.kanukassel.de/75474/381261.html

Natürlich sollte man Kirchen in ihren Dörfern lassen. Ich bin zwar Atheist, aber Kirchen, z.B. die Stabkirchen in Norwegen, sind auch für mich kulturelles Erbe und erhaltenswert - ebenso, wie traditionelle Produktqualität und Herstellermoral!

Natürlich können auch mal bei alten Zelten unter extremen Bedingungen Zeltstangen brechen. Da haben Sie vollkommen Recht - wenn dem so gewesen wäre. Wenn Sie meine "HILLEBERG-Zelt"-Seite aufmerksam studiert haben (und das haben Sie erstaunlicherweise noch einmal nach Ihrer ersten abwimmelnden, bagatellisierenden E-Mail-Antwort getan), dann wird Ihnen aufgefallen sein, dass wir 2006 auf der Donau Qualitätszelte von EUREKA und VAUDE im Einsatz hatten, die schon 18, bzw. 15 Jahre auf dem Buckel haben - ohne Stangenbruch! Beim HILLEBERG SAIVO brach 2006 nicht zufällig ein Segment; es brachen fünf (!) Segmente hintereinander. Das SAIVO war zu diesem Zeitpunkt kein "relativ häufig genutztes Zelt nach 5 Jahren Einsatz", sondern neu und ganze 19 Tage im Outdoor-Einsatz. Bedingt durch einen schweren Snowboardunfall 2003 (Link:http://www.kanukassel.de/137481/71674.html) lag das schöne Zelt bis 2006 unbenutzt unterm Bett.

Also, wenn Zeltstangen durch Überlastung im Schneesturm im Himalaya oder beim Orkansturm "Kyrill" brechen, käme ich nicht auf die Idee, sie beim Hersteller Jahre später zu reklamieren. Wenn ich das aber so tue, wie auf meiner Website in Wort und Bild dokumentiert, dann hat das Gründe, die man nicht so einfach als "normal" bagatellisieren kann/darf. Eine Stadt-Land-Fluss-Tour auf der Donau ist eigentlich nicht der angedachte Einsatzort eines HILLEBERG SAIVO. Dort haben auch ALDI-Zelte Bestand!

Lieber Herr (Namen mit Absicht gelöscht), ich rechne es Ihnen hoch an, dass Sie sich im Nachhinein doch noch die Mühe gemacht haben, meine umfangreiche "HILLEBERG-Zelt"-Seite genauer zu studieren und Ihren ersten "Schnellschuss" im E-Mail 2 zu korrigieren. Fehler einzusehen, sich zu entschuldigen und Haltungen zu ändern, das gelingt nicht vielen Menschen! 

Trotzdem möchte ich noch mal auf einige generelle Aussagen und Allgemeinplätze Ihres ersten Antwortschreibens genauer eingehen, ohne Sie persönlich angreifen zu wollen: 

Sie behaupten in E-Mail 1: "Jedes Produkt wird über die Jahre weiterentwickelt und so hat sich auch beim Saivo das Gestänge geändert. Daraus zu schließen, daß das geschehen ist, weil das alte Gestänge untauglich oder gar minderwertig war, ist leider nicht richtig."

Seit Jahren beobachte ich bei namhaften Herstellern, deren High-End-Produkte ich für sündhaft teures Geld erworben habe, dass sich unter dem Deckmantel der "Weiterentwicklung" gravierende Produktverschlechterungen verbergen. Ein Zeltmacher vom Schlage eines HILLEBERG - und eines Servicemannes bei GLOBETROTTER - sollten mir doch nicht eine Zeltstangenverstärkung von vormals zu dünnen 9,0 mm- auf nunmehr 9,8 mm-Stangen als "Weiterentwicklung" verkaufen. Es war ein FEHLER, die SAIVO-Stangen zu dünn zu machen. Dass außerdem noch die Steckverbindungen der Stangensegmente falsch oder leicht verrutschbar installiert wurden, war ein gravierender, aber nicht der einzige Grund, warum unser SAIVO-Zelt im "Schrebergarten"-Einsatz nach nur 19 Tagen versagte und 5 Brüche aufwies, die mit Hülsen zu reparieren erstens nicht möglich und mir zweitens nach der zweiten kaputten Stange innerhalb von 12 Stunden zu blöd wurde.

Aber auch andere namhafte Hersteller machen immer öfter unerklärliche Fehler, die keine Innovationen, sondern Qualitätseinbußen zur Folge haben. Die nächste Firma, die von mir diesbezüglich auf meiner Website unter "KASSEL-AUSRÜSTUNG" mit ihren von mir erworbenen, qualitätslosen Produkten "in die Mangel" genommen wird, trägt den bekannten Namen MAMMUT! Vor 2 Jahren haben 4 Mitglieder der Kassel-Family MAMMUT-EXTREME-Anzüge der 1000-Euro-Klasse erworben. Heute sind diese Anzüge nach ganz normalem Einsatz beinahe schon Schrott! Zum gleichen Zeitpunkt habe ich einen Snowboard-Anzug für 99 Euro bei Tschibo erworben, nicht für Hardcore-Einsätze, sondern als "Arbeitsanzug". Der ist trotz wesentlich härterer Einsätze und mehrerer Waschmaschinengänge noch vollständig fehlerlos! Ich weiß, Tschibo-Produkte entstehen durch unseriöse Kinderarbeit in Fernost! Aber wo lassen HILLEBERG, MAMMUT und Co eigentlich produzieren! Ich lese auch dort nur noch "Made in China"!

Aber lieber Herr (Namen mit Absicht gelöscht), was erzähle ich Ihnen da eigentlich? Ich weiß von einigen Fachleuten, die in Ihrem Metier arbeiten, dass sie hinter vorgehaltener Hand genau das sagen oder laut denken, was ich hier beschreibe! Sie sind der Fachmann in Sachen Qualität. Auf ihrem PC oder Schreibtisch landen alle Reklamationen der Firma GLOBETROTTER. Hier wird in ihrer täglichen Arbeit fühl- und erfahrbar, wovon ich rede.Alle Discounter grasen seit einiger Zeit ALLE Outdoorbereiche systematisch mit Billigprodukten ab. Fachhändler und Markenhersteller können in Zukunft nur noch überleben, wenn ihre Produkte besser sind als Supermarkt-Schnäppchen! Qualität hätte ihren Preis, den ich stets gerne bezahlt habe und auch in Zukunft noch bezahlen würde! Nur nicht für "Edelschrott"!

Aber sorry, ich schreibe schon wieder Zeug, was Sie besser wissen als ich. Gestern habe ich erst erfahren, dass die renommierte Kanufirma PRIJON, die mich jahrelang freizügig gesponsert hat, die No-Name-Billigkajaks für LIDL produziert hat - zum Schaden der PRIJON-Fachhändler (wie Globetrotter)! Oder? 

Sollte es Ihr sicher stressiger und arbeitsintensiver Job bei Globetrotter erlauben, würde es mich freuen, wenn Sie mir widersprechen würden/könnten. Ich lasse mich mit guten Argumenten gerne eines anderen belehren - und bin wie Sie bereit, falsche Einschätzungen und Standpunkte aufgrund von Uninformiertheit zu korrigieren.

Aber jetzt ist es erst einmal genug! Auf jeden Fall nochmals herzlichen Dank für Ihren Einsatz.Ich werde natürlich kaufintensiver Kunde mit "Goldener Kundenkarte" bei Gobetrotter bleiben.

Ich weiß, dass Globetrotter für "Outdoorschrott" nicht verantwortlich ist (sondern vermutlich ähnlich darunter leidet wie ich). 

Herzliche Grüße

Gerd Kassel Hauptstraße

4163579 Freigericht-HorbachTel.: 06055/84937; Handy: 0173/5671756E-Mail: gerd.kassel@online.de; AG.Kassel@t-online.de Website: www.kanukassel.de   

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Mein letztes Mail an Globetrotter zur HILLEBER SAIVO - Problematik:

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Hallo Herr (Name mit Absicht gelöscht),

also, Art und Inhalt Ihrer neuerlichen Antwort gefällt mir so gut, dass ich Sie gerne aus meiner persönlichen "Schusslinie" herausnehme. Das heißt, ich werte Ihre Mail hier als vertraulich und stelle sie nicht öffentlich auf die Hilleberg-Seite. Aus den anderen, bereits veröffentlichten Mails nehme ich Ihren Namen raus! O.K?

Allerdings: Sie werden bemerkt haben, es macht mir höllisch Spaß, meine Website nicht nur als "Gedankenanreger" und "Türöffner", sondern auch als "Aggressionsventil" und "Druckmittel" zu benutzen. Ich habe zur Zeit in meinem persönlichen Leben eine harte, krankheitbedingte "Auszeit", d.h. ich beschäftige mich mit Dingen, für die ich im normalen Alltag gar keine Zeit hätte. Aber dieser Alltag ist schon seit 4 Jahren nach einem schweren Sportunfall nicht mehr ganz normal (siehe meine Web-Seite NO RISK - NO FUN? (http://www.kanukassel.de/137481/index.html). Nur dadurch ist meine umfangreiche HP zu erklären, auf der sich zur Zeit 186 Seiten mit 4350 Fotos befinden - und meine aktuellen, zugegeben "hinterhältigen" Aktivitäten in punkto Produktgewährleistung und Kundenumgang. Alles nichts als persönliche Beschäftigungstherapie in Zeiten, in denen ich meine Beine nicht mehr benutzen kann. Ich wäre lieber gerne draußen unterwegs.

Also, Ihren Kollegen Paschke lasse ich als "begossenen Pudel" stehen, denn: meinem Schreiben an ihn vom 17.4.2007 lag ein DIN A4-Foto-Sampler bei, mit den gleichen SAIVO-Schadensbildern wie jetzt auf der Website - und ein Donau-Video-Clip von mir, der demnächst zusammen mit dem Donaubuch "Passau-Wien" im Pollner-Verlag erscheint!  Also, an bildhafter, anschaulicher Information und an Freundlichkeit hat es in meinem Schreiben an Herrn Paschke nicht gefehlt. Wer darauf einfach nicht antwortet, der bleibt bei mir "im Regen" - und auf meiner Web-Seite "KASSEL-AUSRÜSTUNG" stehen!

Es hat mich gefreut, Sie aus der Reserve gelockt zu haben! (Um die SAIVO-Stangen ging es mir nur sekundär. Ich hoffe, ich habe in meinem Leben noch mal die Gelegenheit, das Zelt mit haltbarem, stärkerem, neuem Gestänge stressfrei benutzen zu können)  Herzliche Grüße

Gerd Kassel

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Wer diese "HILLEBERG-Zelt"-Seite allerdings sehr aufmerksam studiert hat, der wird seine persönlichen Schlüsse ziehen können. Ich ziehe sie ebenfalls:


AchtungAchtungAchtungAchtungAchtungAchtungAchtungAchtungAchtungAchtungAchtungAchtungAchtungAchtung

Damit ist dieses HILLEBERG-Kapitel beendet! Doch demnächst schlage ich ein neues Kapitel auf. Es beschäftigt sich mit dem Mega-Ausrüstungs-Flop der Kassel-Family im letzten Jahrzehnt - verursacht durch die unglaublich schlechte Produktqualität der renommierten Extremkleidungsfirma MAMMUT!

AugenaufAugenaufAugenaufAugenaufAugenaufAugenaufAugenaufAugenaufAugenaufAugenaufAugenaufAugenauf

 
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