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Im Sommer 2005 hatten wir von der bekannten Luftbootfirma GRABNER aus Österreich (www.Grabner-Sports.at) den Auftrag, Katalogfotos der neuen GRABNER-Reiseboot-Generation zu machen. Diese sogenannten "Hybrid"-Kajaks, DISCOVERY I und II - eine Mischung aus Falt- und Schlauchboot - konnten wir bei dieser Gelegenheit während mehrerer Projekte ausgiebig testen. Gerade schreibe ich an einem ausführlichen Bericht für das KANUMAGAZIN (www.kanumagazin.de), der im übernächsten Heft pünktlich zum Start in die Saison 2006 erscheinen wird. Hier im Vorgriff darauf schon mal eine anschauliche Bildserie mit kurzen Erläuterungen, so dass man sich ein genaueres Bild von den sogenannten HYBRID-KAJAKS machen kann. Ob sie auch was taugen, das verrate ich erst später!                                                                                                                                                                                             

Was sofort bei der attraktiven, äußeren Form ins Auge sticht: LANG - SCHMAL - SCHNITTIG! Einen solchen Anblick ist man normalerweise von Schlauchbooten nicht gewohnt. Alles, was bisher auf den Markt kam, war eher "fett" und globig.




Die überschaubare Anzahl der Einzelteile beider DISCOVERYs passen jeweils in einen für Flugzeug- oder Dachträger-Transport eher ungenügend stabilen und nicht ganz verschließbaren Packsack. Es besteht die Gefahr, dass man beim Transport kleine Einzelteile verliert! 


Aber immerhin, der Packsack lässt sich von starken Männern gut tragen und zu Hause unterm Hochbett im 11. Stock verstauen.


Ist auch noch alles drin, was drauf steht? Die Stückliste samt Aufbauanleitung ist für logisch Denkende nicht zwingend notwendig, sofern alles vorhanden ist, was gebraucht wird!




Man darf nicht behaupten, dass man vorm Chaos steht, wie bei anderen Reisebooten. Wenn man erst mal alles sortiert und überschaubar zurecht gelegt hat, dann blickt man schnell durch, wie das Ding zusammenpasst. 


Morten ist kein Paddler, kennt keine Faltboote und weiß eigentlich nur, wie ein Kajak so ungefähr aussieht. Trotzdem bekommt er die Boote zusammengebaut, also sind die Boote schon  mal anfängertauglich!


Für die "Endmontage" ist es aber hilfreich, zu zweit zu sein, um Gestänge sauber und schadenfrei in vorgeschriebene Positionen zu bugsieren.


Mit Übung und nach dem 10. Mal ist der Aufbau der HYBRID-Kajaks ein Kinderspiel - sofern sie sich auch tatsächlich 10 Mal auf- und abbauen lassen! Wir werden sehen!




Astrid sitzt passgenau und bequem. Für breitere "Ärsche" wird es schon eng. Auch sind die Hartschalensitze bei längerem Paddeln verdammt unbequem. Eine Polsterung wie bei der Ausstattung anderer Kajak-Hersteller wäre nicht verkehrt.


Der DISCOVERY II ist für 2 normal große Menschen von ca. 180 cm wirklich keinen Millimeter zu lang und zu breit. Will man so ein Ding kaufen, so empfiehlt sich unbedingt das "Probeanziehen"


Hier sieht man deutlich das bisher nur bei Faltbooten übliche Innengestänge. Es gibt den Luftbooten schnittige Form und notwendige Steifheit! Luft befindet sich nur in den seitlichen Schläuchen, die auch bei modernen Faltbooten üblich sind. Also handelt es sich im Grunde genommen gar nicht um eine "Weltneuheit", sondern um Altbekanntes und Bewährtes in modifizierter Form!




Was die neuen Grabner-"Hybrid-Faltboote" von den" richtigen" Faltbooten unterscheidet: Das Gestänge wurde auf das Wesentliche reduziert, bzw. durch knallharte Luftschläuche aus bestem Material ersetzt. Durch diese "Erfindung" reduziert sich die Puzzle-Arbeit und Aufbauzeit!


Wir stellen auf Anhieb begeistert fest: Diese Boote sind schneller als alle anderen faltbaren Reiseboote, die wir bisher getestet haben! 


Die Firma GRABNER möchte mit diesen "Gummiflitzern" in den boomenden Markt der Touren- und Seekajaks "einbrechen", zumindest bei Leuten, die gerne mit eigener Ausrüstung in Übersee unterwegs sind!


Allerdings: Kap Hoorn würden wir nur ungern mit den sehr hohen und damit auch verdammt seitenwindanfälligen Gummikajaks umrunden. Das wird  Arved Fuchs bestätigen, der den Südzipfel Amerikas einst mit dem Klepper-Faltboot umrundete.




Nun denn, eigentlich hatten wir ja von der Firma Grabner den Auftrag, "herzzerreißende" Fotos für den GRABNER-KATALOG 2006 zu produzieren, und nicht, an den neuen Kajaks rum zu nörgeln.


Uns sind zwar ein paar stimmungsvolle Bildchen mit Nordlandfeeling gelungen, aber nachdem die DISCOVERYs beim schulischen KANUPROJEKT FULDA/WESER im brutalen Schülereinsatz waren, da traten doch schon recht bald die erwarteten Kinderkrankheiten der 1. Produktionsserie auf.


So kamen wir leider nicht mehr dazu, die als Seekajaks angepriesenen Luftboote unter Ernstfallbedingungen auf windbewegtem Salzwasser zu testen und zu fotografieren


Für längere expeditionsmäßige Wildnisreisen mit vollem Zeltgepäck und Nahrung für etliche Wochen ist der Stauraum der DISCOVERYs wie bei allen Faltkajaks verdammt knapp. Decklast ist durch den sehr hohen Rumpf nicht empfehlenswert, da hierdurch die Windanfälligkeit und Kopflastigkeit noch weiter zunimmt.  


Die Grabner-Kajaks lassen sich zwar durch Persenning und Spritzdecken wasserdicht abschotten und auch eskimotieren, sind aber für raues Wetter auf bewegter See eher nicht zu empfehlen.


Ist man mit den Luftbooten in nordischer Wildnis unterwegs, gilt der Rat, nicht bei Windstärke über 4 BFT in See zu stechen. Für diese Kuftkajaks gilt die gleiche Vorsicht wie bei den bekannten ALLY-Kanadiern, die gerne für Luftreisen verwendet werden. 

Wolfgang Grabner, emsiger und innovativer Firmenchef der GRABNER GMBH, hat mir versichert, das in den kommenden Produktionsserien 2006 der DISCOVERY-Kajaks alle Kinderkrankheiten der etwa voreilig auf den Markt gebrachten Serien von 2005 ausgemerzt sein werden. Und wenn es dennoch Probleme gibt, dann ist mit Kullanz und Hilfe der Firma Grabner zu rechnen.


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Was ein Produkt wirklich taugt, erkennt man selten oder nie  auf Anhieb! Die Ästhetik der Ware ist heutzutage bestechend. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Häufig zeigt sich erst nach ein paar Jahren, was Qualität oder Schrott ist.

In Bezug auf unsere GRABNER-LUFTBOOTE kann ich hier steif und fest aufgrund jahrelanger Erfahrung behaupten:


Deshalb habe ich heute, am 11.09.2008, spontan mitten in einer Reinigungsaktion unserer 3 Grabner-Luftboote folgendes Mail an Grabner geschrieben: 

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An: grabner@grabner-sports.at

Von: gerd.kassel@online.de

Lieber Herr Grabner,

es sind nun schon wieder ein paar Jahre vergangen, seit wir miteinander Kontakt hatten. Die Zeit rast und die Ereignisse überschlagen sich. Das Leben bleibt spannend - auch im abenteuerlichen Kampf gegen ein frühzeitiges Ableben.

Von einem schweren Herzinfarkt am 1. Tag des Jahres 2008 (Siehe www.kanukassel.de unter der Seite http://www.kanukassel.de/137481/460692.html) habe ich mich zwischenzeitlich wieder erholt und plane gerade Neues. Die Reisen werden zwar immer kürzer, die Anstrengungen und Gefahren aber immer größer. Was in jungen Jahren klein und winzig  war, wird heute mit 80%iger Schwerbehinderung fast unüberwindbar. (siehe http://www.kanukassel.de/137481/490716.html) Aber egal! Noch ist nicht aller Tage Abend!

 Aber warum ich Ihnen eigentlich mal wieder schreibe:

Bei uns im Hof liegen zur Zeit 3 alte, schmutzige Grabner-Kanus (von denen ich Ihnen einst 2 abgeluchst habe) und werden von mir für kommende Einsätze in 3 Wochen in den Cevennen sorgfältig auf mögliche Schäden durchgecheckt, gereinigt und gewachst. Und dabei stelle ich mit Freude fest, dass alle 3 Boote - Outside, Adventure und Explorer II - noch voll in Ordnung sind und nach einer Grundreinigung ausschauen wie neu!

Sie haben all die Jahre immer wieder in Ihrer Werbung die Qualität Ihrer Produkte hervorgehoben - zu Recht, wie ich heute feststellen kann. Denn unsere Grabner-Kanus waren länger als ein Jahrzehnt bei vielen Kanuprojekten dabei, wo sie gnadenlos beansprucht wurden. Ihre Tage sind noch lange nicht gezählt. Ich wette, sie werden mich überleben!

Nach einer optischen Auffrischung warten sie auf kommende, neue Einsätze auf den Wassern, die mir die Welt bedeuten. Dafür danke ich Ihnen und allen Mitarbeitern der Firma Grabner.

Herzliche Grüße

Gerd Kassel

www.kanukassel.de

P.S.:

Natürlich verfolge ich immer noch via Internet die Entwicklung Ihrer Firma - und Ihrer Produkte. Dieses kurze Dankschreiben bezüglich Ihrer Produktqualität werde ich auf meiner Website öffentlich machen unter "KASSEL-AUSRÜSTUNG" - http://www.kanukassel.de/75474/index.html - auf den Sonderseiten "Welche Boote?" - http://www.kanukassel.de/75474/75974.html - und "Grabner-Kajaks" - http://www.kanukassel.de/75474/266210.html.  Nicht alle teuren Outdoor-Produkte kommen bei meiner Kritik so gut weg, wie Ihre Hepalon-Boote. Besonders geärgert habe ich mich über Minderqualität bei Zelten der Nobelfirma HILLEBERG - siehe http://www.kanukassel.de/75474/381261.html  

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