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Wer will das schon wissen? Na ja, gelegentlich fragen schon mal welche nach, z.B. jüngst Michael Neumann, der Redakteur von Europas größter Paddelzeitschrift, dem KANUMAGAZIN. Die Frage ist kaum vernünftig und informativ zu beantworten, hab' ich doch so viel Paddel- und Campingzeug, dass ich meist gar nicht weiß, wo es gerade im allgemeinen Chaos zu finden ist. Aber Mist, für das KM muss ich schon irgendwas bringen, bin ich doch deren "Vielschreiber" mit dem meisten (nicht höchsten) Honorar! Aber nehme ich jetzt meine Lieblingswildwasserausrüstung oder meine Lieblingskanadierausrüstung oder meine Lieblingsgummibootausrüstung oder meine Lieblingsseekajakausrüstung? Ich liebe alles! Aber ALLES wie vom Michi kurz und präzise in Wort und Bild fürs nächste KM 1/2005 gewünscht, das geht nicht. Eigentlich geht sogar gar nichts. Es ist Ende Oktober 2004, es schifft draußen wie Sau, meine Frau Astrid liegt mit schwerer Verbrennung im Krankenhaus, meine Tochter Samira wird sich sicher in Kürze bei Reiterferien im Westerwald irgendwas brechen, Robin surft in Ägypten und Sina studiert in München. Da kann ich niemanden stören, der mal auf den Auslöser drückt, um mich in meiner Lieblingsausrüstung abzulichten. Außerdem habe ich mir gerade eine neue digitale Spiegelreflexkamera NIKON D 70 gekauft, von der ich nicht weiß, wie sie bedient wird. Das Handbuch enthält zu diesem Zweck 200 deutschsprachige Seiten, kleingedruckt. Es kotzt mich alles, wirklich alles an im Moment!  Doch als plötzlich die Sonne durch die Wolkendecke bricht, da leg ich los!                                                                                                                                                                          




Und als erstes fahre ich mich mal im weichen, durchregneten Uferschlamm meines ausgewählten Fotospots fest. Egal, es ist zum Glück weit und breit kein Mensch da, der meinem blödsinnigen Treiben zuschauen und doofe Kommentare loslassen könnte!


Kajak: PRIJON KODIAK
Dieses Kajak ist als Tourenboot für Großgewässer schnell und lang genug (518 cm) und unschlagbar robust, da aus hochdruckgebl.PE. Es „verschluckt“ das Touren- und Expeditionsgepäck für viele Wochen in 2 wasserdichten Stauräumen (150 kg) und hält auch mich mit satten 90 kg sicher über Wasser. Die große Sitzluke (92 x 45 cm) ermöglicht mir ein bequemes Ein- und Aussteigen. Beim Anlanden kann ich mit Vollgas ans Ufer, bzw. den steinigen Strand „brettern“, ohne gleich Flickzeug parat haben zu müssen. Das beschert mir an unwirtlichen Küsten 50 % mehr lebenswichtige Anlandeplätze.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              




Paddelkleidung:
Als bequeme Alternative zum Long John aus Neopren benutze ich seit Jahren die PRIJON-Trockenhose mit Latex an den Knöcheln, Cordura-Verstärkungen auf der Sitzfläche und an den Knien und breitem Neoprenbund als Nierenschutz. Darunter bei Kälte natürlich Thermofleece-Unterwäsche. Kombiniert wird die Hose mit der 3-Lagen-Trockenjacke PRIJON-„PREMIUMDRY“. Diese Jacke ist robust und wirklich trocken. Die Latexmanschetten am Hals und den Handgelenken sind zum Schutz vor Verschleiß mit Neopren abgedeckt.

 


Eigentlich ist diese Jacke eine typische Wildwasser-Jacke, aber auch auf Großgewässern und bei Wind und Wellen, wo einem die Brecher gelegentlich über den Kopf rollen,da ist eine wasserdichte Jacke genau so wertvoll wie auf dem Wildfluss


Schwimmweste: 
Eine Tourenschwimmweste darf beim Paddeln nicht nerven und unter den Armen, am Hals oder gar an den Ohren scheuern. Außerdem darf sie beim Schwimmen nicht über den Kopf rutschen, muss also optimal durch ein differenziertes Verstellsystem an den Oberkörper angepasst werden können. Das ist bei der PRIJON-Wander- und Seekajakweste SEALINE gewährleistet. Da sie außerdem noch eine große, gut zugängliche Tasche im Brustbereich für Müsli-Riegel, Handy und Signalraketen hat, ist sie bei mir auf Küstentouren im Dauereinsatz. Nur die Lage und verkehrte Zugrichtung des Reißverschlusses an der Seite nervt beim Anziehen.


Paddel:  
Erst seit letztes Jahr benutze ich endlich ein Carbon-Leichtgewichtspaddel von PRIJON (C-Tour). Früher habe ich diesen federleichten, dünnwandigen Blättern nicht getraut und paddelte lieber mit dicken, schweren „Knüppeln“. Doch jetzt werde ich älter, schlaffer und verwöhnter und stelle erstaunt fest, dass ich mit den leichten Paddeln schneller vorwärts komme. Und sie da, die aus fünfzehn Lagen unter Druck und Hitze gepressten Wanderpaddel sind flatterfrei und mindestens mal so robust wie meine alten „Knüppel“ aus der Paddel-„Steinzeit“.


Paddelauto:
Ein geniales Paddelauto muss klein genug sein, um jeden Feld-, Wald- und Wiesenweg bewältigen zu können. Es muss stark genug sein, um jede Steigung locker hoch zu kriechen. Er muss geräumig genug sein, um den Paddelkrempel für mehrere Kumpane unterzubringen – und das wichtigste: Es muss bequem mit einem Haufen Kajaks zu beladen sein, ohne dass der Dachträger den Abgang macht. Für mich ist dieses Auto zur Zeit der preiswerte Kastenwagen Renault Kangoo mit Allrad, 20 cm mehr als üblicher Bodenfreiheit, 2 Schiebetüren und einem fest auf dem Dach verschraubten Handwerker-Dachträger, der locker mehr als 100 kg Dachlast verträgt. Nimmt man die hintere Sitzbank raus, haben zwei 180cm-Menschen auch Platz zum Pennen.  






Outdoorküche: 
Seit 20 Jahren bin ich hier Fan der legendären Schwedenküche, dem Trangia-Sturmkocher. Bei dieser windunempfindlichen, kippstabilen Konstruktion begeistert mich immer noch das kleine Packmaß der ineinander verschachtelbaren 2 Töpfe, Wasserkessel, Bratpfanne, Brenner und Griff, alles perfekt zusammengehalten durch einen kleinen Packriemen.


Peli-Koffer:
Früher hatte ich mal Fotoausrüstung, Geld und Ausweispapiere in irgendwelchen, angeblich wasserdichten Boxen und Koffern – und durch Wassereinbruch hohe Verluste. Dann hatte ich’s satt und schaffte nur noch die ziemlich teuren, aber absolut zuverlässigen Peli-Koffer in allen möglichen Größen an. Seitdem habe ich Ruhe. 

 




Ich sitz' hier auf dem Dachträger - einfach nur so zum Spaß. Weil es mir Freude macht, zu testen, wie mordsstabil der Dachträger des Renault Kangoo ist. Ich wiege immerhin 90 kg und die beiden Kajaks zusammen auch noch mal 60 kg. Er eignet sich auch für die Montage eines Dachzeltes.


Die Gepäckrolle am Heck des Dachträgers macht das Be- und Entladen der Kajaks kinderleicht!


So flutscht das Boot vom Autodach!


Es hat eine halbe Stunde gedauert, bis ich in der 2. Menüebene der NIKON D70 endlich den Selbstauslöser entdeckt und verstanden habe. Das muss ich jetzt gleich mit Selbstporträts am Fließband einüben! War nicht so einfach, denn auch das notwendige Stativ war schwer zu finden - leicht angeschimmelt im vorderen Stauraum meines feuchten Lieblingskajaks!




Kajaksegel
Früher haben wir bei Wind von hinten Regenschirme als kraftsparenden Vortrieb benutzt – bis die Firma PRIJON ein praktisches, gut zu handhabendes Rückenwindsegel herausbrachte. Mit dem 1 qm großen Segel lässt sich der Kurs auch noch auf Raumschot bis fast Halbwind abändern, wird dabei aber kippliger. Jedenfalls sind die Dinger beim Küstenpaddeln und auf den großen Seen Skandinaviens sehr nützlich und lassen sich schnell auf dem Bug verstauen, ohne das man erst anlanden und aussteigen muss.


Am Kajakbug werden Halterungen angeschraubt, wodurch sich das Segel später schnell ab- und dranmontieren lässt.


Natürlich wird durch den Quadratmeter Vortrieb aus dem Kajak kein Segelboot. Dafür ist das Vortriebsegel auch nicht gedacht. Wer richtig segeln will, der sollte sich ein Segelboot anschaffen (sieh hierzu die Seiten SEGELN - SURFEN)


Wenn das Vortriebsegel im Einsatz ist, dann besteht in der Tat erhöhte Kentergefahr. Man muss aufpassen. Eine plötzliche Windbö von der Seite wirft das Kajak um, wenn man nicht sofort stützt.


Lässt der Wind nach oder wird zu viel, dann zieht man das Segel zur Sitzluge hin, faltet es schnell ein und befestigt es mit einem Gummigurt flachliegend auf dem Vorderschiff. Das geht blitzschnell, ohne dass man aussteigen muss.




Tourenzelt
Bei  längeren Kajakgepäcktouren in der Wildnis ist man Wind und Wetter in extremer Weise ausgesetzt. Versagt hier die Zeltbehausung, wird die Paddeltour schnell zur "Tortour". Nach vielen Fehlinvestitionen (siehe hierzu unter der Seite KANUAUSRÜSTUNG die Sonderseite "Zeltausrüstung") bin ich beim teuersten, aber auch besten gelandet, dem HILLEBERG-Zelt „Saivo“. Es kostet satte 1019 €, kann aber die Kassel- und OUTDOOR-Referenz „Testsieger“ vorweisen (siehe OUTDOOR 3/2004).

 


Bei Touren fernab der Zivilisation muss ein Zelt verlässlich sein: Trocken, windstabil, reißfest. Bricht trotzdem mal eine Stange, darf sie möglichst keine Löcher in die Zelthaut reißen!


Das Hilleberg-Zelt "Saivo" wird zusammen in einem Arbeitsgang mit dem Innenzelt aufgebaut. Vorteil: Das Innenzelt bleibt auch beim Aufbau im Regen einigermaßen trocken. Nachteil: Man kann das Innenzelt nicht ohne Überzelt aufbauen, wie es bei Affenhitze im Süden zum Schutz gegen Mücken sinnnvoll ist.


So lieb' ich das: Mit verlässlicher Ausrüstung irgendwo weit draußen in einsamer Natur unterwegs. Die Fotoserie auf dieser Seite entstand allerdings am einzigen schönen Oktobertag 2004 an der Krombachtalsperre im Westerwald und nicht in skandinavischer Wildnis!




Bei mehrwöchigen Touren in entlegener Wildnis ist die Wetterbeobachtung von besonderer Wichtigkeit. Da hilft zur persönlichen Vorhersage das in der Uhr integrierte BAROMETER (hier herrscht bereits um kurz nach 10 eine Hitze von 33,5 Grad und der Luftdruck zeigt mit 1022 ein sattes Hoch an).


Die Körperhygiene wird in Reiseberichten oft vergessen. Wie wasche ich mir in der Sahara oder auf wochenlangen Salzwassertouren die juckenden, total versifften Haare? Ganz einfach: Mit Trocken-Shampoo und speziellem Salzwasser-Shampoo!   


Das Salzwasser-Shampoo erhält man nicht bei ALDI, aber in gut sortierten Segler-Shops! Die Non-Stop-Weltumsegler brauchen das Zeug ständig!


Bei gefährlichen Langstreckentouren auf Großgewässern und an der Küste ist es sehr sinnvoll, ein wasserdicht verpacktes Handy griffbereit zu haben. Das nutzt natürlich nur, wenn alle wichtigen Nummern (z.B. der Seenotrettung) schon vorher eingespeichert werden. Über das Handy lassen sich per SMS auch aktuelle Seewetterberichte einholen! 

 
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