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Nach unserer Rückkehr vom Gepäcktouren-Trip 1 "Trollfjord"  (siehe hierzu auch die Seiten http://www.kanukassel.de/457392/477342.html und http://www.kanukassel.de/457392/477373.html)  ins  Basislager 1 "Sandvika" widmen wir uns bei trister Wetterlage ein wenig dem Angelsport - und bekommen dabei doch tatsächlich nie und nimmer erwartete Adrenalinschübe


Die Region rund um die Lofoten ist bekannt für ihren Fischreichtum - sagt man und lesen wir. Hier werden seit Jahrhunderten Dorsch (Kabeljau), Seelachs und Makrelen gefangen. Wenn dem tatsächlich so ist, dann muss es uns eher notorischen Nichtanglern ja auch mal gelingen einen Fisch für die Bratpfanne zu erwischen. Unser Reisekumpel Tobias Ahlers hat jedenfalls eine umfangreiche und in Ansätzen professionelle Angelausrüstung dabei. Ich steure unseren Kanadier als Fangschiff dazu und los geht's! Mal sehen, was geht! 


Was wir vorher nicht wussten: Unser vortrefflich ausgesuchtes Basislager "Sandvika" ist keineswegs ein Kajaktreffpunkt. Seekanuten sieht man gar nicht oder sehr selten. Wenn doch dann mit Jann, dem Lofoter, der eine Paddelgruppe führt. Aber dafür trifft man hier Angler/Fischer aus aller Welt, besonders aus Deutschland, Österreich und der Schweiz! Diese Leute mit riesigen Wohnmobilen oder Wohnwagen sind allerdings bis zum Steh-kragen ausgerüstet mit High-Tech-Fischerequipment vom motorisierten Schlauchboot, über Radar-"Fishfinder" bis zur Tiefkühltruhe im Auto!


Ein FISHFINDER hat fast jeder Sandvika-Hobbyfischer auf seinem Boot installiert, um so auf einfache Weise Fischschwärme aufspüren und fangen zu können. Man sieht die Fische unter Wasser und kann ihnen die Angel vor die Nase halten!




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FishFinder 400CEcholot und FishFinder mit Farbdisplay aus http://garmin.de/marine/produktbeschreibung/fishfinder400/beschreibung.php

Beschreibung GARMIN ist der Marktführer hochwertiger GPS-Technologie. Jetzt können Sie aus gleichem Hause ebenso hochwertige FishFinder erhalten. GARMINs FishFinder 400 besitzt wesentliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Echoloten:

Die patentierte See-Thru® Technologie ermöglicht es, gleichzeitig sowohl schwache als auch starke Signale zu empfangen. Dadurch werden auch Fischechos angezeigt, selbst wenn die Fische sich am Boden des Gewässers oder im bewachsenen Untergrund befinden.

Durch die "Depth Controlled Gain" (DCG®) wird die Wiedergabeempfindlichkeit entsprechend der momentanen Tiefe automatisch angepasst. Dadurch wird die Bodenstruktur detaillierter und exakter dargestellt.

Durch die 16-farbige TFT-Bildschirmdarstellung sind Bodenstrukturen und Fische schnell und gut erkennbar, ein weiteres hervorstechendes Merkmal ist das sonnenlichttaugliche Display.Mit einem angeschlossenen Garmin GPS-Empfänger können am Fishfinder 400 Wegpunkte markiert werden, umgekehrt diese aber auch von diesem an ein Garmin GPS-Gerät gesendet werden.

Durch die neue Ultrascrolltechnologie erfolgt ein sehr schneller Bildaufbau.

Der Fishfinder verfügt zusätzlich über die neue Dual Beam Technologie welche den Schwinger für den Einsatz im Süßwasser in zwei Frequenzbereichen ansteuert und somit zwei Sendekegel ermöglicht.

Durch CANet ® kann das Echolotbild an die geeigneten Geräte von Garmin übertragen werden. GPSMAP 292, GPSMAP 2106/ 2110
Mit dem Zweifrequenzschwinger können große Lottiefen oder ein breiter Bereich unterhalb des Schiffes erfasst werden - sowohl in Süßwasser mit Dual Beam - als auch Salzwasser im Zweifrequenzmodus.

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Wir gehen anders vor: Einen FISHFINDER finde ich bescheuert und unfair. Von Freund Alaska-Rainer, der sich mit dem Fischen auskennt, habe ich erfahren, dass man auf guten Karten im Wasser Abrisskanten suchen und finden muss. Dort, wo es von flach in tief geht, dort halten sich gerne Fische auf. Wir finden auf den Lofoten vorm Basislager Sandvika eine solche Abrisskante zum Vestfjord hin - und jede Menge Fische beißen an!


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Aus der Website http://www.reuber-norwegen.de/LofotenInfoFis.html: Fischfang auf den Lofoten
Als die großen Gletscher an der norwegischen Küste verschwanden, begann der Dorsch seine jährliche Wanderung von der Barentsee zu den Lofoten, um dort zu laichen. Er war und ist immer noch die Haupteinahmequelle der Inseln.

Schon vor 1000 Jahren kamen Fischer aus anderen Teilen des Landes von Januar bis April in die Fischerorte der Lofoten, um auf dem Meer ihr Geld zu verdienen. In diesen Monaten wimmelte es in den Häfen von Fischerbooten, und die See 'kochte' regelrecht von Fischen, so dichtgedrängt tummelten sich die Fischlaiber. Das hat die Lofotfischerei weltberühmt gemacht.

Damals ging es wild zu, sowohl in den Winterstürmen auf See im Kampf um die besten Fanggründe als auch bei den Streiterein in den engen Rorbu-Siedlungen, wo bis zu 30 Mann mit ihren Gerätschaften unter einem Dach hausten.

Im 19. Jahrhundert brachte der Fischreichtum des Meeres die Fischer in ähnliche Lohnabhängigkeit wie Fabrikarbeiter zur damaligen Zeit.

Auf den Lofoten hatten ein paar 'Nessekonger' das gesamte Geschäft mit dem Fisch unter sich aufgeteilt. Die "Fischkönige" herrschten jeweils über eine Kette von Handelshäusern und über ganze Küstendörfer.

1828 ging der halbe Ort Svolvær für 3.000 norwegische "Spezialtaler" an einen Fischspekulanten über. Dieser hatte fortan allein das Recht, Handel zu treiben, Schnaps zu verkaufen oder Zimmer zu vermieten. Die einfachen Leute mußten ihm für ihre Häuser Miete zahlen. In einem Mietvertrag wurde festgelegt, daß "öffentliche Verlustigungen, Tanz und Kartenspiel" im Haus verboten waren. Die meisten Einwohner hatten beim örtlichen Nessekonge Schulden und waren damit zur Abhängigkeit verdammt.

Manche Patrizierhäuser haben überdauert, wie die Firma L. Berg Sønner A/S auf den Lofoten, die heute von Fischaufzucht und Fischverarbeitung lebt. Aber auch für die Reichen des Nordens sind die Zeiten nicht mehr so rosig wie früher, als es bei Berg alles zu kaufen gab, von der Damenunterwäsche bis zum Vorschlaghammer.

Gegen Ende des 19. Jh. wurden während der Hauptfangsaison noch mehr als 30.000 Lofotfischer gezählt. 1951 kamen 22.000 Fischer mit ihren Booten aus dem ganzen Norden zusammen und sie holten 116.000 Tonnen Dorsch aus dem Wasser. Der Vorrat reichte für alle ein ganzes Jahr. In jeder Saison fielen einige der Fischer dem Meer zum Opfer, fast immer die gesamten Männer einer Familie. Bei stürmischem Wetter kam es früher vor, daß an einem Tag mehrere hundert Fischer den Tod fanden. "Die sind draußen geblieben", hieß es dann knapp. Das alte Schicksal der Lofotfischer.

1988 war bisher die schlechteste Saison. 2.300 Fischer brachten gerade 6.000 Tonnen an Land. Eine Nachricht, bei der viele alte Lofotværinger weinen mußten. Die Einkünfte reichten gerade für den Sprit. Die vielen Fischgestelle blieben leer.

Ursache für diese ökonomische und ökologische Katastrophe ist die hemmungslose Überfischung durch die Hochseefischerei. Sie hat dazu geführt, daß der Polardorsch nicht mehr so alt wird, um zweimal den Weg aus dem Polarmeer zu den wärmeren Laichplätzen bei den Lofoten zu finden. Statt fünfzehn bis siebzehn Jahre alte Dorsche mit bis zu fünfzehn kg Gewicht fängt man jetzt nur noch halb so schwere, die nur noch sieben bis elf Jahre alt sind.

Zudem provozierte die Überfischung eine Seehundinvasion: Zu Hunderttausenden kamen sie auf Nahrungssuche an die Küste und fraßen den Lofotfischern noch die letzten Fische weg.

In den 90iger Jahren erreichte man wieder die 30.000-Tonnen-Grenze. Noch heute arbeiten 5.000 Lofoter hauptberuflich als Fischer. Doch die Lofot-Fischerei ist kein großes Fest mehr. Nur noch größere Städte wie Svolvær können von der Fischverarbeitung leben. Für kleinere Orte bleibt nur das Umschwenken auf den Tourismus, oder wie in einigen Orten auf die Aquakultur.

Außer dem Dorsch, der hautsächlich zu Stockfisch verarbeitet wird, fängt man so wichtige Arten wie Schellfisch, Seelachs, Rotbarsch, Seewolf, Hering, Lumb, Scholle, Heilbutt und Tintenfische.

Noch heute bietet sich ein erstaunliches Schauspiel: Boote aller Arten, Größen und Farben tanzen, so weit das Auge reicht, vor dem dramatischen Hintergrund schneebedeckter Bergspitzen auf dem bewegten Meer. Spätestens am 15. April wird es in den Häfen wieder ruhiger.

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Wir haben einen unglaublichen Erfolg bei unseren recht dilettantischen Angelbemühungen. Beinahe springen uns die Dorsche mühelos von selbst ins Boot. Angeln fand' ich früher immer ziemlich bescheuert, weil meine diesbezüglichen Bemühungen in der Regel erfolglos waren. Auf den Lofoten vor Kabelvåg ist das schlagartig anders. Wir verfallen in einen regelrechten Fischkillerrausch!






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Wir fangen mehr Fische als erwartet. Da stellt sich zwangsläufig die Frage: Was machen wir damit? Ich hasse Leute, die Fische fangen, aber keine Fische mögen! Ich esse gerne Fisch! Also werden wir jetzt unseren Fang ausnehmen, filetieren und braten. Und dann? Essen, bis er uns zum Hals raushängt - und anschließend an Katzen und Möwen verteilen. Unsere Fischer-Platzgenossen wissen auch nicht mehr, wohin mit dem ganzen Fisch. Auf dem Platz gibt es extra Tiefkühltruhen zu mieten. Aber was bringt das? Nur ein Hinauzögern des Problems! Man sollte wirklich nur soviel Fisch fangen, wie man essen kann. Alles andere ist Frevel an der Natur! Eine Sonderstellung nehmen hier allerdings die Makrelen ein. Erstens treten sie seltener auf und zweitens lassen sie sich herrlich schmackhaft und haltbar räuschern. Etliche Fischer haben Räucheröfen dabei und sind uns behilflich dabei. Und sie führen uns alle ihre geheimen Räucherrezpte vor.




Nach dem Ausnehmen und Filetieren bleibt dann letzlich doch nicht so viel Fisch zum Braten übrig, da viele Fische krank sind und Würmer im Fleisch haben. Das merkt man blöderweise erst, wenn man die Filetstücke ans Licht hält und durchleuchtet. Schade! Wir erfahren nicht, warum so viele Fische Würmer in sich tragen! Vielleicht liest jemand diese Zeilen, der sich auskennt und mir die Sache erklären kann!




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Henningsvær - das "Venedig der Lofoten" - bietet mit seinen dicht gedrängten Häusern, Fischerhütten, Booten und gewaltigen Bergen faszinierende Photomotive. Aufgrund der Fischgründe direkt "vor der Haustür" entwickelte sich der Ort im 19. Jahrhundert zu einem der wichtigsten Fischerorte der Lofoten. Die Lage des Ortes war für den Fischfang sehr günstig, da es nur einer kurzen Anfahrt zu den Fischgründen sowohl im Westen als auch im Osten bedurfte. Die fischverarbeitende Industrie des Ortes produziert Trockenfisch, Lofotpostei ( eine Fischpaste ) und Tiefkühlfisch.
1862 erhielt der Ort als erster auf den Lofoten ein Telegrafenamt.
Am engen langgestreckten Hafenbecken drängen sich dicht an dicht Händler, Schiffsausrüster, Lagerhäuser, gefüllt mit Stockfisch, Gaststätten und Rorbuer. Besonders hübsch ist es am kleinen Anleger neben dem Henningsvær Gjestegård. Dort befindet sich auch ein kleiner Laden. Direkt auf dem Kai stehen Tische und Bänke und an einem Frischwasserschlauch kann man seine Wasserkanister auffüllen. (aus: http://www.reuber-norwegen.de/FramesLofotenAZ.html)

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DER FISCH IM WASSER - UNSER TÄGLICH BROT! Nicht für uns, aber für die vielen armen Menschen im Hohen Norden gilt dieser Spruch auch heute noch. Hier auf den Lofoten hat man jahrhundertelang vom Fischfang gelebt. Jetzt ist der Fisch so dezimiert, dass die Sache schwierig wird. Die Einnahmen aus dem Tourismus müssen die Verluste beim Fischfang ausgleichen. Wir beobachten während unserer Wochen hier auf den Inseln immer mehr den Verfall der alten Fischfangkultur!






Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Stockfisch: Stockfisch und Klippfisch ist durch Trocknung haltbar gemachter Fisch – vor allem Kabeljau (Dorsch), auch Seelachs, Schellfisch, Plötze und Leng.

Beim Stockfisch (Tørrfisk) werden die Fische paarweise an den Schwänzen zusammengebunden und auf Holzgestellen (Stockgestellen) zum Trocknen gehängt.

Beim Klippfisch (klippfisk) werden den Fischen ebenfalls Köpfe und Eingeweide entfernt, zusätzlich jedoch werden die Fische zum Entwässern gesalzen. Nach dem Einsalzen werden sie zum Trocknen ausgebreitet, früher geschah das auf Felsklippen am Strand.


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Geschichte: Stockfisch diente in früheren Zeiten der massenhaften Versorgung von Schiffsmannschaften und Soldatenheeren. Handel und Versorgung mit diesen konservierten Fischen beeinflussten in erheblichem Maß die Geschichte der Entdeckungen und der Weltpolitik der westlichen Welt.

Als die Eroberung Amerikas die Versorgung der Schiffsbesatzungen mit unverderblichen Lebensmitteln erforderlich machte, besann man sich auf die lange bekannte Tradition der Konservierung mit Salz. Luftgetrocknetes, gesalzenes Fleisch ist in Form von Parma- oder Serranoschinken bis heute sehr beliebt. Neben Sauerkraut, welches die Ausbreitung von Skorbut aufgrund von Vitaminmangel eindämmen sollte, war Stockfisch eines der am meisten verbreiteten Lebensmittel der damaligen Zeit.

Da für die Seefahrt sehr viel dieser Nahrungsmittel hergestellt wurden, fand der Stockfisch auch breite Verbreitung in den Mittelmeerländern auf dem Festland, wo Fisch wenig verbreitet war, da man ihn vorher nicht transportieren konnte.

Eine weitere Bedeutung kommt dem Stockfisch als beliebte Fastenspeise im Mittelalter zu. Vor allem die inländische Bevölkerung fernab fischreicher Gewässer war stark am leicht konservierbaren Fisch interessiert. So nahm auch der Handel mit Stockfisch einen wichtigen Teil im Hansischen Handelsvolumen ein. Die Monopolrechte u. a. auf den Handel mit Stockfisch sicherten der Hansestadt Lübeck in ihrer mittelalterlichen Blütezeit im 14./15. Jahrhundert wirtschaftlichen Wohlstand.

Durch den starken Rückgang der Kabeljaubestände in den letzten Jahrzehnten ist der klassische Stockfisch heute relativ teuer geworden und hat somit sein Image als Arme-Leute-Essen weitgehend verloren.

Zubereitung

Die getrockneten Fische müssen vor der weiteren Zubereitung ausgiebig gewässert werden. Das bedeutet, dass der Fisch in reichlich Wasser kühl gestellt wird. Nach zwei bis drei Tagen, je nachdem wie häufig das Wasser gewechselt wird und nach geschmacklicher Vorliebe, ist der Fisch bereit zur Weiterverarbeitung in der Küche. Er nimmt während dieser Wässerungszeit sehr stark an Volumen zu. In Gegenden, in denen das Leitungswasser stark gechlort ist, sollte damit nicht gewässert werden. Der Fisch wird in Verbindung mit gechlortem Wasser bitter.

Besonders in Spanien und Portugal, und von dort her kommend auch in Brasilien, wird Stock- und Klippfisch – spanisch Bacalao, portugiesisch Bacalhau genannt – auch heute noch zu einer Vielzahl traditioneller Gerichte verarbeitet. Neben der Feijoada gehört Bacalhau zu den dortigen Nationalgerichten. Ein Sprichwort sagt, dass es 365 verschiedene Rezepte gäbe – für jeden Tag des Jahres eines.

Vor allem in Norwegen werden Trockenfische roh, also ungewässert, genossen. Der getrocknete Fisch wird in mundgerechte Stücke zerteilt und gerne ohne weitere Zutaten als Zwischenmalzeit gegessen.

Nationalküchen

Spanien Stockfisch in der Boqueria von Barcelona

Der Stockfisch war ursprünglich ein sogenanntes "Arme-Leute-Essen", da Kabeljau in ausreichender Menge gefangen wurde und Salz billig war. Die fertigen Gerichte schmecken nicht salzig, der Fisch ist sehr zart. Bacalao wird gern in Verbindung mit Tomaten als Gemüse oder Sauce gebraten. Da die Zubereitung nicht trivial ist, viel Zeit und etwas Geschick erforderlich ist, gehört der Fisch heute zwar zu einem der am weitesten verbreiteten Gerichte, stellt aber doch etwas Besonderes dar.

Stockfisch ist insbesondere Bestandteil der baskischen Küche, wird aber auch häufig in Navarra und der Rioja zubereitet.

Portugal
Eine wichtige Rolle in der Portugiesischen Küche spielt der Bacalhau - man kann dies mit der Tradition einer Seefahrernation begründen, ohne das Phänomen dieser Liebe ganz zu verstehen. Die Portugiesen sind nicht nur der weltgrößte Konsument (pro Jahr und Person werden durchschnittlich 7 Kilo ungewässerten und 15 Kilo gewässerten Bacalhau verzehrt), sie kennen auch die originellsten Zubereitungsarten. Er wird roh gegessen, mariniert, gegrillt, gekocht, man verarbeitet ihn in Suppen, Salaten, Vorspeisen (Pastel de Bacalhau), Hauptgerichten und sogar Desserts.

Portugal beansprucht zudem ein eigenes Herstellungsverfahren für Stockfisch ("Bacalhau de cura tradicional portuguesa"). Dieses Verfahren verlangt eine Trocknungszeit von ca. 150 Tagen, die Trocknung nur durch Wind und Sonne (oder in einem Trocknungs-Tunnel) sowie die ausschließliche Verwendung von reinem Meersalz zum Einreiben des Fischs. Es läuft derzeit ein Antrag, diese besondere Herstellungsweise europaweit als "traditionelle regionale Spezialität" schützen zu lassen.

Griechenland

Auf der Insel Kephallonia wird der "Bakaliaros" (seltener Stokfisi genannt) paniert mit "Skordalia" (einem Kartoffelpürree mit Olivenöl und Knoblauch) serviert. Dieses Gericht ist mittlerweile auch in ganz Griechenland verbreitet, allerdings als Gericht der Osternzeit.

Russland

In Russland ist Trockenfisch als Wobla (вобла) bekannt.

Skandinavien Stockfisch am Porsangerfjord

In Skandinavien ist der Stockfisch als tørrfisk weit verbreitet. Insbesondere in Norwegen und Island hat der Trockenfisch eine lange Tradition. Bis ins 20. Jahrhundert wurde der Fisch noch auf großen Gestellen im Salzwind getrocknet. Noch heute wird diese Methode an einigen Orten praktiziert.

Die gesalzene Variante wird klippfisk genannt. Eine weitere Veredlung stellt der Lutefisk dar.

Japan

In Japan ist Trockenfisch als Himono (干物) populär.

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Im Hochsommer ist bei der Fischerei "tote Hose". Da läuft nicht viel! Die Boote werden repariert und neu gestrichen. Einige Fischer bieten Touristenfahrten zum Trollfjord oder Walsafaris an.




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Wir sind keine Fischerei-Experten. Aber wir wissen, dass die Weltmeere überfischt sind. Das heißt, der Mensch fängt soviel Fisch, dass der keine Zeit und Gelegenheit mehr hat, sich zu regenerieren. So war und ist es vermutlich auch im Nordmeer. Das heißt: Immer weniger Menschen können vom Fischfang leben, auch die Lofoter nicht (siehe oben). Zwar sieht man noch mehr Fischerboote und Fischerorte als anderswo. Abe man erkennt trotzdem, das die Blütezeit des Dorschfangs auf den Lofoten vorbei ist. Auch die Einstellung des Walfangs hat Arbeit, Einkommen, Menschen und Orte "sterben" lassen. Wir sehen es an verrottenden Schiffsfracks in Meeresbuchten und besonders der alte Fischerort Nyksund verkörpert sinnbildlich den Niedergang der Nordmeerfischerei. Dort, wo früher in der Fangsaison die Saisonfischer in Holzhütten untergebracht wurden, hausen heute Touristen, sofern diese "Rorburhütten" nicht dem Verfall anheim gefallen sind.
Info aus Website: http://www.reuber-norwegen.de/LofotenInfoRor.html Rorbu / Rorbuer auf den Lofoten
Rorbu sind 'Buden', in denen auswärtige Fischer in der Zeit des Fischfangs übernachteten. Der Name setzt sich zusammen aus "Ro" ( Rudern ), da früher natürlich nur Ruderboote zum Fischen genutzt wurden, und 'bu' (Wohnen).
Der Bau der ersten Rorbuer wurde laut einer altnordischen Saga von König Øystein im frühen 12. Jahrhundert beschlossen, um Quartiere für die zugereisten Fischer zu schaffen.
Der typische rote Anstrich resultiert aus der früher billigen roten Tranfarbe. Es war die gewöhnlichste Art, um die Hütten vor Wind und Wetter zu schützen.
Auf dem Höhepunkt der Lofot-Fischerei zwischen den Weltkriegen standen zwischen 35.000 - 40.000 Schlafplätze zur Verfügung.
Nach dem 2. Weltkrieg reduzierte sich die Anzahl der Fischer auf 3000 - 4000 und die übernachteten meistens auf ihren gutbeheizten Booten. So standen über Jahre die meisten Hütten leer und hunderte fielen der Witterung zum Opfer.
Erst ab 1960 vermietete man die komfortabelsten Rorbuer an Touristen, deren Zahl immer mehr anstieg. Die Hütten wurden besser isoliert, mit fließend Wasser ausgestattet und der angebaute Geräteschuppen wurde meist zu Schlafkojen umgebaut.

So ist es dem Tourismus zu verdanken, daß es heute noch fast 400 Rorbuer gibt, die auch ein wichtiges Element der Lofotenkultur waren. Um dem stetig wachsenden Tourismus Herr zu werden, sind inzwischen über 100 Rorbuer neu gebaut, die ihrem eigentlichen Zweck, als Fischerunterkünfte, nie gedient haben. 





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Ein Besuch in der "Geisterstadt" Nyksund ist lohnend. Es macht uns Spaß, hier herumzustromern und über die Geschichte und die Lebensweise nordischer Fischer nachzudenken. Natürlich verströmt dieser Anblick auch Trauer und Wehmut. Mittlerweile haben sich alternative Lebenskünstler und Trümmer-Aufbauer hier versammelt und es gibt eine kleine, sehr gemütlich Gaststätte.




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Nyksund aus Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Nyksund: Nyksund ist ein etwa 15 Einwohner sowie bis zu 40 Touristen zählendes Fischerdorf auf den Vesterålen in Norwegen. Es liegt am Nordrand der Insel Langøya und ist von dem kleinen Städtchen Myre über eine teils asphaltierte und teils nur geschotterte Straße zu erreichen.

Das Dorf ist in der Vergangenheit schon mehrere Male verlassen worden, als Fischer keine ausreichende Lebensbasis mehr sahen. Heute wird es aktiv wiederbelebt.

Malerisch anzusehen sind die bunten Fischerhäuser, die sich in eine schmale Bucht zwängen. Teilweise sind sie noch verfallen, einige schon renoviert und eingerichtet. Insider nehmen die lange Strecke gern auf sich, um in einem der hochklassigen Restaurants zu speisen oder um Reggae- und Ska-Konzerte zu besuchen. Besonders gestiegen ist in den letzten Jahren der Anteil norwegischer Bewohner, nach dem über viele Jahre Ausländer – meist Deutsche – im Neuaufbau in der rauhen Insellandschaft ein spannendes Vorhaben gefunden haben. Insbesondere Ingo Hammerichs kleines aber feines Hotel Ekspedisjonen ist einen Besuch wert. Die Hotel- und Restaurantküche, äußerst professionell von Ringo und Monja geführt, sollte nicht vergessen werden. Ssemjon Gerlitz vermittelt in seiner kleinen, wunderbar romantischen Pension Holmvik Brygge den Eindruck des früheren Dorflebens. Allgemein wird in dem Ort auf Ursprünglichkeit Wert gelegt und versucht der bewusst begrenzten Anzahl an Touristen ein authentisches Bild der ursprünglichen Lebensweise zu vermitteln.

Für Wanderer empfiehlt sich eine Wanderung auf dem nahegelegenen "Königinnenweg", welcher sich nach einem ersten Anstieg teilt und für eher ungeübte Wanderer an der Küste entlang führt und für erfahrenere Wanderer seinen Weg durch die Berge findet. Beide Wege enden in Stø und können gegebenenfalls als Rundwanderweg genutzt werden.

Empfehlenswert für Besucher ist bei gutem Wetter eine Walsafari vom Nachbardorf Stø aus und in der Mitternachtssonne ein Abendessen und Spaziergang in Nyksund.

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Geschichte (aus: http://www.nyksund.com/history.php?lang=deutsch) Früher war Nyksund ein blühender Fischerort. Aufgrund der Nähe zu den Fischgründen kamen jährlich viele Winterfischer hierher. Aber auch im Sommer boomte das Geschäft. Nyksund hatte sogar eine eigene Fischkonservenfabrik. Anfang des 20. Jhd. wurde Nyksund an das Stromnetz angeschlossen.

Weil der Fischereibetrieb über die ganze norwegische Küste auf viele kleine Dörfer verteilt war, wurde dem Staat die Unterhaltung zu teuer. So wurde beschlossen, mehrere kleine Fischerdörfer in einer kleinen Stadt zusammenzufassen.1972 wurden die ehemaligen Einwohner und Betriebe aus Nyksund mit staatlicher Hilfe nach dem nahegelegenden Ort Myre umgesiedelt. Mit dem Aufkommen der größeren Motorboote wurde ohnehin der Nyksunder Hafen zu klein; Myre lag günstiger zwischen den Bergen. Durch die staatliche Mithilfe beim Umzug entstand die Auflage, dass die ehemaligen Einwohner die nächsten 30 Jahre nicht zurückkehren dürfen. Anfang der achtziger Jahre hatten fast alle Bewohner den kleinen Ort verlassen, bis auf den alten Schmied. Der weigerte sich bis zu seinem Tod, wegzuziehen. Die nächsten Jahre kam niemand mehr nach Nyksund. Der Ort geriet mehr oder weniger in Vergessenheit und verfiel immer mehr. Viele Fischerdörfer auf den Lofoten und den Vesterålen (z.B. Kvalvik oder Hell) ereilte ein ähnliches Schicksal.
Nyksund als "Geisterstadt"

Jahre später stieß ein Berliner auf einer Lofoten-Tour auf Nyksund. Er fand die Geisterstadt heruntergekommen und von Wind und Wetter gezeichnet. Er initiierte internationale Projekte u.a. zusammen mit der Universität Berlin, um das Dorf zu retten. Mehrere Jugendliche kamen nun Jahr für Jahr nach Nyksund um Aufbauarbeiten zu leisten und ökologisches Neuland zu betreten. Doch diese Projekte sind längst im Sande verlaufen. Nur Karl Heinz Nickel ist geblieben und legte erneut den Grundstein für einen Zukunftsplan in Nyksund an dem wir auch heute, nach seinem Tod im Jahre 2001, noch festhalten.


Nyksund wird nach und nach wieder aufgebaut um sowohl einen Ort als Augenzeuge vergangener Fischereikultur zu erhalten, als auch heutigen Touristen eine weitere Attraktion zu bieten. Heute kümmern sich mehrere ansässige Betriebe um die Instandhaltung und Restaurierung einiger Gebäude in Nyksund. Menschen aus vielen verschiedenen Ländern kommen nach Nyksund, um beim Wiederaufbau zu helfen. Strom gab es ja, inzwischen gibt es auch Telefon und fließend warmes Wasser. Neben mehreren Herbergen haben im Sommer auch ein Café, ein Laden, eine Galerie und ein Museum geöffnet.

Heute hat Nyksund 8 ständige Einwohner.

Jeden Sommer kommen mehr und mehr Touristen nach Nyksund, deshalb entspricht die Bezeichnung "Geisterstadt" aus den Reiseführern mittlerweile nicht mehr so ganz der Wahrheit. Vielmehr würde man Nyksund heute als Kulturort bezeichnen. Trotzdem oder auch gerade deshalb lohnt sich ein Besuch des Ortes auf jeden Fall!



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 O.k. auch wenn wir keine Naturfachleute sind, wir interessieren uns für sie und geben uns Mühe, Naturzusammenhänge zu verstehen. Sachbücher für Laien helfen uns ein bisschen dabei. Hier zwei als Beispiel 2 von vielen dieser Art, die es auf dem Markt gibt.  




Fasziniert sind wir erst mal, als wir unterwegs bei unseren Kajaktouren immer wieder auf uns unbekannte Knochenfunde treffen. Auf der Insel Tinden entdecken wir eine ganze Knochensammlung und erfahren auch, dass die Monsterteile von Walen, Tümmlern und Seehunden stammen.




Früher war der Walfang für die Lofoter ein wichtige Lebensgrundlage. Aber heute gibt es nur noch so wenige Wale, dass kein Mensch mehr davon leben kann. Im Gegenteil: DIE WALE MÜSSEN AUSROTTUNG GESCHÜTZT WERDEN!




Von einigen Orten der Vesterålen starten Walsafaris mit Touristen hinaus vor die Inseln ins Nordmeer, wo man noch Wale beobachten kann. Das stellt für wenige Fischer eine bescheidene Einnahme dar. Aus der Kajakperspektive entdecken wir - zum Glück - keine Wale neben oder unter uns. Wir sind schon erschrocken genug, als wir plötzlich das zischende Atemgeräusch von Tümmlern vor uns hören. Die Tiere sind auch nicht so klein wie ihr Name es vermuten lässt. Witzig sind Seehunde! Zuerst haben wir die runden Kugeln vor uns für verlorengegangene Fischernetzkugeln gehalten, bis wir schnallen, dass uns neugierige Seehunde beobachten. Zum Fotografieren dieser herrlichen Begegnungen - auch mit anderen, uns fremden Lebewesen - komme ich vor Überaschung, Schreck oder Freude so gut wie nie!


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Norwegens Walfang (Info aus: http://www.prowildlife.de/de/Projekte/Wale/Walfang/Norwegen/norwegen.html)  Das nordeuropäische Land provoziert durch eigenmächtige Fangquoten. Norwegen ist durch einen fristgerechten Einspruch formaljuristisch nicht an das kommerzielle Walfangverbot der Internationalen Walfangkommission (IWC) von 1986 gebunden. Trotzdem setzte das nordeuropäische Land wohl aus Angst vor Sanktionen zunächst mit dem Walfang aus und harpuniert erst seit 1993 wieder Zwergwale - nach selbstgesetzten Quoten (s. Tabelle). Die Zahl tatsächlich erlegter Tiere ist dabei i.d.R.  niedriger als die gesetzten Quoten, weil in einigen Fanggebieten, z.B. der Nordsee, die Jagdkonditionen schwieriger sind. 2004 forderte das norwegische Parlament eine Verdreifachung der Fangquoten, seit 2006 werden Quoten von über 1.000 Tieren genehmigt.

Walfang als “Erbe der Wikinger”?

Norwegen beruft sich bei seinen Walfangaktivitäten auf Jahrhunderte alte Traditionen — doch der heutige Walfang mit ausschließlich kommerziellem Hintergrund und modernen Explosivharpunen hat damit nichts mehr gemein. Die Explosivharpunen explodieren im Körper des Tieres und verursachen grässliche Fleischwunden. Nur 2/3 der Zwergwale sterben hierdurch sofort, das restliche Drittel wird mit einer zweiten Harpune oder Gewehren erlegt. Todeskämpfe von bis zu fast einer Stunde wurden beobachtet. Ein Teil der Wale ist trächtig, da vor allem erwachsene Tiere bejagt werden, um möglichst große Fleischmengen pro Exemplar zu erbeuten.

Das Walfleisch wird in Restaurants und Supermärkten im Inland verkauft. Zynischerweise wird es sogar auf den Booten angeboten, mit denen Touristen so genannte "Walbeobachtungstouren" vor Norwegens Küsten unternehmen. Der bei Norwegern unbeliebte Speck der Tiere („Blubber“) lagert in Kühlhäusern und ist für den Export bestimmt.  Norwegen ignoriert Handelsverbot für Walprodukte.

In den Kühlhäusern türmen sich Berge von Walspeck, die in Japan reißenden Absatz finden sollten. Allerdings gilt seit 1979 über das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) weltweit ein Handelsverbot für Walfleisch. Wenngleich Norwegen auch hiergegen Einspruch erhoben hat, schreckte die Regierung lange vor weiteren Provokationen, als die solche Exporte von Blubber zweifelsfrei verstanden würden, zurück. Doch die Stimmen einer einflussreichen Walfanglobby werden immer lauter - mit Erfolg. Im Jahr 2002 genehmigt Norwegen den Export von Walprodukten nach Japan. Doch die japanische Regierung wies den Import wegen der hohen Schadstoffbelastung des Walspecks mit Schwermetallen und anderen Giftstoffen zurück.

Überraschend fand sich ein anderer Abnehmer für den norwegischen Walspeck, der eigentlich als Sondermüll zu entsorgen wäre: Im Sommer und Herbst 2002 importierte Island insgesamt 25 Tonnen Walfleisch und -Speck aus Norwegen. Insider vermuten, dass dies einerseits die Stimmung im eigenen Land für den Walfang fördern sollte, aber auch ein Test war, wie die internationale Staatengemeinschaft auf einen solchen Handel reagiert. Rein juristisch war dieser Handel legal, da beide Länder einen formellen Einspruch gegen das Handelsverbot für Zwergwale haben und somit nicht daran gebunden sind. Doch ein solches Verhalten ist eine Ohrfeige für den internationalen Artenschutz und die Entscheidungen der entsprechenden Konventionen! Internationale Proteste

Norwegens Jagd auf Zwergwale stößt international auf breite Ablehnung. Immer wieder kritisierte die IWC das rücksichtslose Vorgehen. Auch die Europäische Union sprach sich mehrfach gegen Norwegens eigenmächtige Jagd aus. Bei den Diskussionen um einen möglichen Eintritt Norwegens in die EU spielte auch der Walfang eine nicht unbedeutende Rolle. Besondere Entrüstung lösten wiederholt auch Funde von Walspeck norwegischer Herkunft auf Japans Märkten aus. 1996 machte der Schmuggel von 60 Tonnen Walfleisch nach Japan Schlagzeilen. Diese eindeutigen Verstöße gegen internationale Gesetze zeigen, wie skrupellos hier vorgegangen wird. 

PRO WILDLIFE kämpft gemeinsam mit dem Species Survival Network, einem weltweiten Netz von etwa 80 Arten- und Tierschutzverbänden, für ein Ende von Norwegens Walfang. Auf Initiative von PRO WILDLIFE protestierte die Bundesregierung gegen Norwegens rücksichtsloses Verhalten. Auch innerhalb der IWC gibt es immer wieder Aufforderungen an Norwegen, die Jagd auf Zwergwale umgehend einzustellen und den Verkauf des belasteten Fleisches einzustellen.

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Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Echinoida: Zur Ordnung der Echten Seeigel (Echinoida) gehören die häufigsten und bekanntesten Seeigel der europäischen Küsten, z.B. der Essbare Seeigel (Echinus esculentus) und der Steinseeigel (Paracentrotus lividus) aus der Familie der Echinidae und die artenreiche Gattung Strongylocentrotus aus der Familie der Strongylocentrotidae.

Merkmale: Kalkskelett eines Echten Seeigels

Die Echten Seeigel zählen morphologisch zu den „regulären“ Seeigeln (früher als Regularia bezeichnet). Für diese sind ein fünfstrahliges, radialsymmetrisches Kalkskelett und eine apfelförmige Gestalt charakteristisch. Der Mund liegt an der Unterseite inmitten eines häutigen Mundfeldes. Die Afteröffnung befindet sich im Zentrum der Oberseite. In der Mitte des Mundfeldes liegen die Spitzen der fünf Zähne, die in einem komplizierten Kiefergerüst verankert sind, das wegen seiner Form von Plinius dem Älteren „Laterne des Aristoteles“ genannt wurde. Bei den Echinoida sind wie bei der Ordnung der Temnopleuroida die Ausschnitte im sich nach oben verbreiternden Kiefergerüst durch Spangen überbrückt. Die Echinoida haben aber keine besonderen Vertiefungen auf der Schalenoberfläche und auch die Kiemenschlitze sind undeutlich und nicht so tief eingeschnitten wie bei den Temnopleuroida.


Aus http://www.schutzstation-wattenmeer.de/wissen/krebstiere.html: Krebstiere   (Crustacea) Wunder der Vielfalt
Die Krebstiere sind im Meer so artenreich, vielfältig und interessant wie keine andere Tiergruppe. Manche sind groß und schmerzhaft, so wie Taschenkrebs und Strandkrabbe. Andere sind klein und scherzhaft, so wie Schlickkrebs und Quallenflohkrebs. Wieder andere sind sesshaft wie die Seepocken, und manche sind nahrhaft wie die Garnelen, die auf dem Krabbenbrötchen locken.

Vielfalt durch Beine
Ein Teil des Erfolgsgeheimnisses der Krebstiere sind ihre Beine. Fast jedes Körpersegment kann Beine haben, und jedes Bein kann Seitenäste haben, die im Lauf der Evolution zu Kiemen, Paddeln, Scheren, Fächern oder Panzerplatten umgeformt wurden. Sogar den Düsenantrieb haben Krebse - die Meerasseln - durch Nutzung ihrer Bauchbeine bereits vor Jahrmillionen erfunden.

Beine, die nachwachsen
Wie die Insekten, tragen auch Krebse einen schützenden Chitinpanzer. Sie verstärken ihn allerdings noch durch Kalk, was unter Wasser leichter zu tragen ist und sie dadurch zu schwer gepanzerten Rittern macht. Bei jedem Wachstumsschritt wird der alte Panzer abgeworfen und ein neuer gebildet. Sogar abgebissene Beine können bei diesen Häutungen ersetzt werden!

Bestimmungsbuch: DeHaas & Knorr (1990): Was lebt im Meer?


Gemeiner Seestern

Bestimmungsmerkmale

Der Gemeine Seestern hat 5 orange bis rötliche, gelegentlich auch bräunliche, violette oder hellgraue, an den Enden nach oben gebogene Arme. Der typische Durchmesser beträgt 15cm (in der Ostsee) bis 30 cm. Er lässt die Samen aus dem Mund und die Weibchen nehmen die Spermien über den Mund auf.

Lebensraum
Diese Art kommt in allen europäischen Meeren außer dem Mittelmeer vor. Er lebt im Uferbereich bis in Tiefen von maximal 200m und bevorzugt Seewasser mit einem Salzgehalt von mindestens 0,8%.

Ernährung
Wie die meisten Seesterne ernährt sich der Gemeine Seestern hauptsächlich von Weichtieren wie Muscheln (hauptsächlich von Miesmuscheln), aber auch Fischeiern. Weil eine Muschel nicht mit reiner Muskelkraft zu öffnen ist, umhüllt der Seestern sie vollständig mit seinem Körper. So kann er, wenn sie zum Atmen ansetzt und ihre Schalen öffnet, seinen Magen in sie hineinstülpen und sie so von innen heraus verdauen.

Fortpflanzung
Wie die meisten Seesterne ist der Gemeine Seestern getrenntgeschlechtlich. Während des Sommers produzieren die Weibchen eine große Menge Eier, aus denen sich planktonische Larven bilden.


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Natürlich haben wir bei unseren Reisevorbereitungen auch über die berühmten Vogelkolonien der Lofoten gelesen. Anfangs sind wir noch der idiotischen Meinung, wir könnten den Vogelinseln draußen im Nordmeer per Kajak einen waghalsigen Fotobesuch abstatten. Doch nachdem wir vor Moskenes auf der Außenseite der Lofoten in eine Nebelwand vor steiler, unzugänglicher Küste geraten sind und nachdem wir die Vesterålen-Insel Skogsøya umrundet haben, da ist uns klar, dass wir für ein solches Unternehmen nicht gut genug sind! Die Fotos hier stammen von einer kleinen Kolonie bei Nykvåg auf den Vesterålen.




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Info aus der sehr informativen Website, die Lofotenreisende gut vorbereitet: http://www.reuber-norwegen.de/LofotenInfoVog.html    Vogelkolonien von Røst / Fuglefjellene i Røst kommune
Bei Ornithologen sind die Lofoten seit vielen hundert Jahren weithin bekannt. Die Attraktion sind die großen Vogelfelsen, die sich vor Røst im Süden bis nach Bjarkøy nördlich von Harstad an der Küste entlangreihen. Die größten und bekanntesten Vogelkolonien findet man auf Værøy und Røst. Vedøy, Storfjellet, Trenyken und Hernyken heißen die Brutfelsen, die kaum zugänglich, 250 Meter steil aus dem Meer aufragen. Alle Vogelfelsen liegen nach Westen, zur offenen See hin.

Ganz unten am Felsen, auf einer Geröllhalde aus großen Steinen, sitzen die Scharben und die Kormorane. Sie wohnen im 'Keller', weil sie nur ziemlich schlecht fliegen können. Auch hält sich hier die Gryllteiste auf.

Weiter oben findet man vor allem zahlreiche Dreizehenmöwen ( krykkje ). Sie sind aufgrund ihrer scharfen Schreie, den zitronengelben Schnäbeln und schwarzen Beinen gut zu erkennen. Auf den Vorsprüngen sitzen die Trottellumme ( lomvi ), mit Möwen verglichen, behäbig und unbeholfen, und die Tordalken (alke).

Seltener anzutreffen ist der Baßtölpel, der an vielen Stellen im Gebiet Kolonien gegründet hat. Auch der Eissturmvogel verbreitet sich über das gesamte Gebiet. Lange Zeit konnte man ihn während des Winterfischfangs hier antreffen, brütend aber erst seit 1956 auf Røst.

Auf Papageientaucher ( lundefugl ) trifft man auf Grashängen und kleineren Geröllhalden. Der flachgedrückte und gefärbte Schnabel hat ihm seinen Namen gegeben. Sie sind geschickte Taucher und Sandaal-Fänger. Sie brüten in selbstgegrabenen, bis zu 3 Meter langen Erdhöhlen. Die Zahl der Papageientaucher hat sich in den letzten 10 Jahren halbiert. Die alljährliche Heringsbrut, Hauptnahrung der Vögel, erreichte durch die Überfischung nicht mehr diese Gebiete und so verhungerten fast alle Jungvögel. Die große Zahl der Papageientaucher täuscht darüber hinweg, daß die meisten Vögel bereits sehr alt sind (bis über 20 Jahre). Damit ist die Zukunft von Værøys Wappenvogel sehr ungewiß.

Auf der Spitze der Vogelfelsen und auf niedrigen Felsinseln sitzen die Sturmmöwe, die Silbermöwe, die Heringsmöwe und die größte von ihnen, die Mantelmöwe ( svartbak ). Sie alle leben von Fisch und Abfällen, Eiern und Vogeljungen, ebenso wie die Kolkraben, von den meisten Seevögeln gefürchtete Nesträuber.

Ab Mitte August erst brüten die Sturmschwalben und Wellenläufer, erstmals auf Røst 1961 nachgewiesen. Der wichtigste Entenvogel ist die Eiderente. Früher wurden ihre Eier und Daunen eingesammelt. Weiterhin sind man aber auch Gänsesänger, Mittelsäger, Stockente, Krickente und Reiherente vertreten. Im Winter legt der Singschwan auf seinem Zug hier Rast ein.

Weiterhin sind die Lofoten aufgrund der vielen Moore und Heideflächen ein Paradies für alle Arten von Watvögeln.

Der Seeadler (havørn) baut abseits der dicht besiedelten Gebiete seinen Horst in fast senkrechter Felswand. Er lebt von der Kolonie, schlägt auch Fische, die dicht unter der Wasseroberfläche stehen, und junge, meist kranke Lämmer. Deshalb wurde jahrelang Fang auf sie gemacht. Kurz vor dem Aussterben stellte man sie unter Schutz und der Bestand hat sich recht gut erholt.

Seit einigen Jahren sind alle Vögel während der Brutzeit unter Schutz gestellt. Seitdem siedeln sich wieder mehr Kolonien an.

Wer nicht bis zu den abgelegenen Inseln kommt, kann das muntere Treiben der Dreizehenmöwen in den kleinen Kolonien in Hamnøy, direkt an der Straße, oder in Nusfjord am Hafenbecken gut beobachten.


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Vegetation (aus: http://www.reuber-norwegen.de/FramesLofotenAZ.html)  
Früher gab es auf den Lofoten viel Wald, bis die Menschen ernsthaft mit Viehhaltung begannen. Heute kehrt der Wald, hautsächlich Birke, langsam wieder zurück. Auf magerem Steingrund und auf trockenen Bergrücken wächst die Birke oft gekrümmt und niedrig, zusammen mit Gras und Heidekraut. An Bächen und Flüssen können sie auch höher werden. Auf Vestvågøy gibt es ein paar Stellen mit gepflanzten Tannenwäldchen.
Völlig waldlos, von kleinen Baumgruppen am Fuß der Steilhänge und gepflanzten Ebereschen abgesehen, ist der südwestliche Teil, der starken Stürmen ausgesetzt ist.
Im Strandbereich finden wir an vielen Orten schöne Strandwiesen mit einer abwechslungsreichen Flora. Auf trockenen Hügeln wachsen unter anderem große Mengen Augentrost, Sumpfherzblatt, Gänserich, Stiefmütterchen und Hahnenkamm. An Stellen mit viel Muschelsand dominieren Pflanzen wie Silberwurz, Bitterer Enzian oder Feldenzian. Auf den flachen, etwas trockneren Felsen im Meer findet man besonders Grasnelke und Scharfen Mauerpfeffer, die die Mulden violett und gelb werden lassen.
An trockenen Stellen dominieren Arten wie Felsenröschen, Dreiblattbinse, Preiselbeere und andere robuste Arten. An den Mooren findet man Wollgras, Torfmoose, Lavendelheide, Moltebeeren und Orchideen, wie das gefleckte Knabenkraut.
Im Gebirge, oberhalb der Baumgrenze, trifft man auf einen Weidengürtel, der stark von Zwergbirken dominiert wird. Hochebenen sind zumeist von Heidekraut, Schwarzer Krähenbeere, Blaubeere, Schwedischem Hartriegel, Zwergbirke und Krüppelweide überzogen. Wo der Schnee länger liegenbleibt, findet man Blaubeeren, Goldkraut und einige Farne.
Ganz oben trifft man auf eine rein alpine Vegetation mit Arten wie Alpen-Säuerling, Eishahnenfuß, Alpen-Ehrenpreis und Alpen-Schaumkraut.
Die Felsgrate sind von zahlreichen Moos-, Flechten- und Algenarten überzogen, die dem Lofotengebirge in Zusammenhang mit den ungewöhnlichen Lichtverhältnissen eine eigenartige grünliche Färbung verleihen. Aufgrund der kühlen Sommer findet man einige dieser Pflanzen auch am Strand und an mehreren Stellen, wo es feucht ist. An den Muschelstränden sieht man auch die Silberwurz, die Alpen-Wiesenraute, das Ostalpen-Stiefmütterchen, den Gemeinen Alpenhelm und den Steinbrech. Im Meer dominieren Pflanzen wie Tang und Algen, die sich durch Sporen vermehren. In der Ebbezone findet man den sogenannten Schafstang. Bei Niedrigwasser bleibt er oft am Strand zurück und wird von den Schafen gefressen. Diese Algenart verträgt stundenlange Trockenheit. Weiterhin findet man den Spiraltang, den Knotentang und den Blasentang. Diese Arten wurden früher in großen Mengen gesammelt und als Tierfutter benutzt. An Stellen mit starker Strömung und kräftigem Wellengang findet man die großen Tangarten wie Großtang, Zuckertang und Fingertang. Sie können meterlang werden und besitzen eine breite Blattfläche und einen kräftigen Haftfuß. An den exponiertesten Stellen findet man meist feine Grün- und Rotalgen.
Im Sand findet man die gegen Trockenheit resistenten Arten wie Meersenf, Austerkraut, Strandliebstöckel, Haargras und Strandaster. Auf den Tangweiden wachsen Unkrautarten wie Hundskamille, Gänsefußgewächse, kriechender Hahnenfuß, Brennessel und Acker-Gänsedistel.
Unterhalb der Vogelfelsen dominieren - wegen der kräftigen Düngung - Sauerampfer, Hundskamille, Angelika, in erster Linie aber das weiß blühende Scharbockskraut.












Vor 40 Jahren (von 1968 bis 1970) hatte ich am Jung-Stilling-Gymnasium Hilchenbach einen Biologie-Lehrer Dr. König, der war ein Nordland-Freak. Nach jeden Sommerferien zeigte er uns seine neusten Klassefotos der Flora des Hohen Nordens. Das war für mich damals ein schöner, anschaulicher und abwechslungsreicher Biologie-Unterricht. Behalten habe ich zwar nicht viel davon, weil Bio nicht zu meinem Hobby oder Beruf wurde. Aber meine Lust am Hohen Norden wurde damals geboren.




Auf unserem langen Lofoten-Trip lernen wir abseits ausgetretener Wege und Tourismusrouten 'ne Menge interessanter Leute kennen. Seien es die alten Fischer aus Mitteleuropa im Basislager 1 "Sandvika" oder die versprengten Nordlandfahrer - Biker, Radfahrer und Paddler - in Basislager 2 "Fredvang", die wir bei Sauwetter und Kälte mit unseren Rum-Vorräten über Wasser halten. (Siehe auf einer der folgenden Seiten "Kajak Lofoten 6" http://www.kanukassel.de/457392/480963.html). Zu den interessanten Persönlichkeiten gehört Tina, die allein per Rad mit Zeltgepäck im Norden unterwegs ist. Sie schleppt neben erstklassiger High-Tech-Ausrüstung auch die legendäre Nikon F4-Profikamera, wie ich sie jahrelang benutzt habe, mit sich rum. Das Ding hat ein Metallgehäuse und ist mit lichtstarken Objektiven sauschwer. Das stört Tina genau so wenig wie mich. Nur mein Stativ und mein 80-200er 2,8 Telemonster leiht sie sich bei Makroaufnahmen aus. Von dieser Stelle einen lieben Gruß an Tina, wo auch immer in der Welt sie sich rumtreiben möge!


HalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHalloHallo

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http://www.kanukassel.de/457392/480932.html

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