Warum Website?
Historie meiner HP
-1.Rund ums Kanu-
Wieso kanukassel?
KANU-Magazin einst
KANU-Interview
OUTDOOR-Storys u.a.
REISEBERICHTE
FAMILY ON TOUR
Highlight LOFOTEN
Kajak 1 Lofoten
Kajak 2 Lofoten
Kajak 3 Lofoten
Kajak 4 Lofoten
Kajak 5 Lofoten
Kajak 6 Lofoten
Kajak 7 Lofoten
Kajak 8 Vesteralen
Kajak 9 Vesteralen
AALAND-Kajak
Abenteuer ARDÈCHE
GORGES du TARN
CEVENNEN 2013
BUCH-"BAUSTELLE"
DONAU-PADDELBUCH
ELBE im KANU 2011
Elbe-TAGEBUCH 2011
LAHN-Tour  2012
LAHN-Paddeln 2013
AMSTERDAM 2013
Kassels KANUBÜCHER
KANUPROJEKT-Buch
FAMILIENPADDELN
Kassel-AUSRÜSTUNG
SICHERHEIT
Sponsoring
RIVERSTAR-Kajak
- 2.Rund um Wind -
KINDERSEGELSCHULE
SEGELN - SURFEN
KATSEGELN
STRANDSEGELN
WINDSPOT ROSES
WIND-INSEL RÖMÖ
Insel FANÖ 2013
WINDSPOT LEUCATE
MONDIAL DU VENT 11
TREIBGUT 2012
CAP LEUCATE 2013
Lac du SALAGOU 014
STRANDFETEN
-3.Rund ums Pferd-
PFERDESPORT
HOF KREMPEL
REITERHOF Sauer
-4.Rund um Schnee-
WINTERSPORT
WINTERWALD
Extremmobil
Highlight KAUNERTAL
KAUNERTAL 2013
KAUNERTAL 2014
EISSPORT
- 5.Basislager -
KROMBACHTALSPERRE
DAUERCAMPER
WESTERWALD
- 6.Unfälle  -
NO RISK - NO FUN?
- 6a.Rund ums Rad -
EXTREM-"ROLLSTUHL"
ROLLI-ADVENTURE
ENDURO-Spaß
Samiras ROLLER
INLINESKATEN
MOUNTAINBIKEN
-7.Kreativprojekte-
KERAMIKPROJEKTE
Maskenkacheln
STELEN-Projekt 013
TONUHREN-Projekt
BANNOCK-Ofenprojekt
VIDEOPROJEKTE
YOUTUBE-VIDEOS
MUSIC OF NATURE
Literatur-Tipps
Klettergarten
STEIN-Männchen
Bratäpfel
PRALINEN-Projekt
Lebkuchen-TIPI
Hundertwasser-Haus
-8.Reformschule-
"SchuB"-MODELL
SchuB-APFELPROJEKT
Kassels KANUSCHULE
KANU-PROJEKT 2009
WAL&KANU-Proj.2010
WAL-Projekt 2010
PROJEKT Frk. Saale
GRÜNES KLS-ZIMMER
SPORT-Spiel-Spaß
Proj.HUNDERTWASSER
MOSAIKprojekt 2011
Projekt URMENSCH
Schüler-Post 1
Schüler-Post 2
Leserpost
-9. Verschiedenes -
AKTION ProWal
HEIMATLOS?
Im TEUFELSGRUND
Ihr Weg zu uns
FIT FOR FUN
AUSSIE-Hündin FLY
WELPENPROJEKT 2014
DAS war GESTERN
MEDIEN-Verbund
10 Jahre kanukassel
kanukassel-TV
Gästebuch
Einträge
Was geht HEUTE ab?
Macht mich STOLZ
Finito: 1&1 wankt!
Neuheiten youtube






(Die Website-Rekonstruktion meines einstigen Lieblingsvortrags per Dia, den ich in den ersten Jahren dieses Jahrtausends u.a. bei unserem MATERIAL-SPONSOR - siehe hierzu auch http://www.kanukassel.de/274272.html -, der Kanufirma PRIJON in Rosenheim gehalten habe)                                                                                                                                                                                                                  

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------




Eine große TITELSTORY über unsere Paddelabenteuer auf den Lofoten und Vesterålen wurde einst auch in der bekannten Zeitschrift OUTDOOR veröffentlicht. (Siehe auch http://www.outdoor-magazin.com/)


Bei der Zeitschrift OUTDOOR eine TITELSTORY unterzubringen, das ist gar nicht so einfach. Doch damals war noch Stephan Glocker - auch viele Jahre schon Chefredakteur der Zeitschrift KANU - der verantwortliche Heftmacher. Und der liebte Kassels Kanu-Geschichten!                                                                                                                                                                                                       







Den Text dieses OUTDOOR-Artikels befindet im Original-Manuskript auf der Seite http://www.kanukassel.de/70201/25840.html

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Hallo, schönen guten Abend hier im Prijon-Sportshop in Rosenheim                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

 http://www.prijon-shop.de/                                                                                                                       

Meine Frau Astrid und ich wollen Euch heute mit einigen hundert sorgfältig ausgewählten Fotos eins der schönsten Seekajak-Reviere der Welt vorstellen.


Wir haben unseren Diavortrag bewusst mit dem Reizwort "ABENTEUER" geschmückt, da man damit noch am ehsten Leute vom Fernseher weg in Diavorträge locken kann. Abenteuerreisen sind zur Zeit sehr gefragt. Immer mehr Reiseveranstalter haben den langweiligen Urlaub auf dem Bauernhof gegen ADVENTURE- und WILDERNESS-Tours ausgetauscht. Das ist verständlich, denn je trister und langweiliger der Alltag, um so größer der Wunsch nach Spannung, Risiko und Adrenalin-Kick.


Auch wir frönen seit vielen Jahren mit großer Begeisterung diversen Abenteuersportarten. Im Jahr 2000 wurde diese Begeisterung allerdings abrupt gebremst.


Astrid stürzte bei einer rasanten Abfahrt mit dem Mountainbike in den Cevennen. Ihre zertrümmerte Nase musste in Montpellier in einer Spezialklinik für Gesichtschirurgie wieder halbwegs brauchbar zusammengeflickt werden.


Ich selbst hatte auf dem Meer in Holland bei Windstärke 9 einen üblen Windsurf-Crash. Beim fast zweistündigen Schwimmen mit gebrochenem Schien- und Wadenbein wäre ich beinahe ersoffen. Sitzt man dann mehrere Monate im Rollstuhl, fragt man sich natürlich: SIND WIR EIGENTLICH TOTAL BESCHEUERT, BEI JEDEM URLAUB KOPF UND KRAGEN ZU RISKIEREN UND DIE WERTVOLLE GESUNDHEIT AUFS SPIEL ZU SETZEN?


Wie dem auch sei: Wir sind beeindruckt und beschließen, auf unserem Lofoten-Trip mit größter Vorsicht vorzugehen und jegliches Risiko zu minimieren. Mal sehen, ob's klappt.

Siehe hierzu auch: http://www.kanukassel.de/137481/index.html 

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Vom Polarkreis an aufwärts zum Nordpol hin gibt es jährlich immer mehr Tage, an denen im Sommer die Sonne nicht untergeht. Auf dieser Karte sieht man, dass die Lofoten auf einer Höhe mit dem Grönlandeis und Nordsibirien liegen im kalten Nordmeer liegen.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Polarkreis aus Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/PolarkreisPolarkreise nennt man die auf 66,56° nördlicher sowie südlicher Breite gelegenen Breitenkreise, auf denen die Sonne an den Tagen der Sonnenwende gerade nicht mehr untergeht bzw. nicht mehr aufgeht. Sie haben vom Nordpol beziehungsweise Südpol denselben Abstand wie die Wendekreise vom Äquator, sind also auf 66° 33′ 38″ nördlicher beziehungsweise südlicher Breite. Gebiete innerhalb des Polarkreises überschreiten nicht jeden Tag die Tag-Nacht-Grenze. In Gebieten, die innerhalb der Polarkreise liegen, kommt es daher zur Polarnacht und zum Polartag: Im Winter geht dort für mindestens einen Tag (mit zunehmender Breite mehr) die Sonne nicht auf, im Sommer dagegen scheint für die gleiche Anzahl von Tagen die Mitternachtssonne, das heißt, die Sonne geht nicht unter den Horizont.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Bei unseren mehrmonatigen Reisevorbereitungen und der langen Fahrt gen Norden beschäftigen wir uns natürlich mit den Fragen: Wo genau liegen eigentlich die Lofoten? Wie ist das Klima und das Wetter dort? Kann man dort wirklich paddeln? Wer waren eigentlich die Wikinger?


Im Land der Mitternachtssonne. Wenn man den Polarkreis überschreitet, dann verändert sich allmählich die Welt: Die Bäume werden immer kleiner und die Nächte im Sommer immer heller.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Mitternachtssonne:  Als Mitternachtssonne wird die in Gebieten nördlich des nördlichen und südlich des südlichen Polarkreises im Sommer um Mitternacht sichtbare Sonne bezeichnet.

Von einem Standort direkt am Polarkreis aus beobachtet geht die Sonne einmal pro Jahr – zum Zeitpunkt der Sommersonnwende (genauer: der jeweiligen Nord- oder Südsommersonnwende) – nicht unter. Nachdem sie im Tageslauf ihren tiefsten Stand über dem Horizont erreicht hat, steigt sie wieder empor. Je weiter man sich nun während der Zeit um die Sommersonnwende vom Nordpolarkreis aus dem Nordpol nähert (bzw. vom Südpolarkreis aus dem Südpol), an desto mehr Tagen ist der Vorgang der Mitternachtssonne zu beobachten. Da die Sonne hierbei nicht unter den Horizont sinkt, spricht man vom Polartag. Der Polartag müsste direkt am geographischen Pol ein halbes Jahr dauern. Aufgrund der Lichtbrechung (Refraktion) in der Erdatmosphäre hält der Polartag jedoch etwas länger als ein halbes Jahr an.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Von Frankfurt auf die Lofoten sind 3000 km zu fahren. Dafür benötigen wir bei strammer Fahrweise mit Campingbus und Kanuanhänger genau 3 Tage! Das ist kein Pappenstil!

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Europastra%C3%9Fe_6: Die Europastraße 6 (E 6) ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung in Norwegen und der Westküste von Schweden. Die Europastraße erstreckt sich von der Südspitze Schwedens (Trelleborg) nach Norwegen und durchzieht dann nahezu das gesamte Land nördlich bis nach Finnmark. Die Straße endet nahe der norwegischen Grenze zu Russland in Kirkenes.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Es gibt zwei Straßen, um auf die Lofoten zu gelangen: entweder man wählt die Europastraße 6 durch das bergige Norwegen oder den grünen INLANDSVÄGEN durch das bewaldete Schweden. Landschaftlich interessanter, aber enger und gefährlicher ist die E6. Auf dem schwedischen Inlandsvägen kommt man zwar langweiliger, aber schneller voran!

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Inlandsvägen ist eine touristische Straße durch das schwedische Binnenland von Halland bzw. Göteborg im Süden bis Lappland im Norden. Es gibt einen Inlandsväg Syd, sowie den "richtigen" Inlandsväg.
Der Verlauf des sogenannten "Inlandsvägen Syd" ist die Strecke Halmstad - Mora über den Riksväg 26.

Der ursprüngliche Verlauf des Inlandsväg beginnt allerdings in Göteborg an der Südwestküste Schwedens, geht vorbei am Vänern über Mora am Siljansee - Östersund - Storuman - Arvidsjaur - Jokkmokk - Gällivare nach Karesuando an der finnischen Grenze, wobei die ganze Strecke über die E45 geht (zwischen Gällivare und Svappavaara auch zusätzlich als E10). Bis Ende 2006 hatte die Trasse des Inlandsvägen noch überwiegend den Rang eines Riksvägen (RV 45), wurde jetzt aber durchgängig zur Europastraße aufgewertet.

Geschichte
Der Name bezieht sich auf die Eisenbahnlinie Inlandsbahn (Inlandsbanan). Das Vermarkten der Route wird von den Gemeinden unterstützt, die am Wege liegen. Damit wird versucht, Touristen und Berufskraftfahrer zu bewegen, diese Route zu nehmen. Diese Straße wird auch „Via Lappia“ genannt.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Auf dem schwedischen Inlandsvägen im Hohen Norden stehen gelegentlich Rentiere auf der Gasse rum! Da ist Vorsicht angesagt.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Ren: Das Ren oder Rentier (Rangifer tarandus) lebt in den Tundren von Nord-Eurasien, Nord-Nordamerika, Grönland und anderen arktischen Inseln. Es ist heute ein arktisches Tier, war aber einst auch in Teilen der gemäßigten Zonen verbreitet. Bemerkenswert ist es, weil es als einziger Vertreter der Hirsche in großem Stil domestiziert wurde und weil nur bei dieser Art auch die Weibchen ein Geweih tragen. In Nordamerika werden Rentiere als caribou bezeichnet, was im Deutschen oft Karibu geschrieben wird. Das Wort entstammt der Sprache der Mi'kmaq-Indianer.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Wenn man ein Rentier umfährt, dann kann das für BEIDE ungesund sein.


Tödlich wird die Kollision mit einem Elch. Überall stehen Warnschilder und am INLANDSVÄGEN sind die Wälder zum Schutz der Autofahrer entlang der Straßen eingezäunt. Sieht doof aus, scheint aber sinnvoll zu sein!

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Elch:  Der Elch (Alces alces, altertümlich-poetisch auch Elen) ist ein in Eurasien und Nordamerika beheimateter Hirsch. Er ist der größte heute vorkommende Vertreter seiner Familie.

Der weibliche Elch heißt „Elchtier“ oder „Elchkuh“, und der männliche wird „Elchhirsch“, auch „Schaufler“ bzw. Stangenelch („Stangler“) genannt. Jungtiere nennt man „(Elch-)Kälber“. Aussehen: Der Elch hat eine Kopf-Rumpf-Länge bis 3 m, einen nur 10 cm langen Schwanz, eine maximale Schulterhöhe von 2,30 m und ein Gewicht bis 800 kg. Seine Körpergröße und sein Gewicht variieren allerdings je nach Unterart, Lebensraum und -bedingungen.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Diese zwei gewaltigen Holzelche im Maßstab 1:1 stehen im nordschwedischen Arvidsjaure direkt gegenüber der Bank, deren Geldautomat die Eurocheckkarte unseres Reisegefährten Tobias Ahlers "gefressen" hat.


Wir benötigen 7 Fähren, um in 3 Tagen endlich die Lofoten zu ereichen. Heute kann man über Brücken und durch Tunnel die Lofoten auch vollkommen ohne Fährennutzung erreichen. 


Auf den ersten Blick sehen die Lofoten da im westlichen Hintergrund verdammt winterlich und unwirtlich aus. Immerhin ist es schon Juli. 


Wir ahnen nichts Gutes, als wir den Lofoten immer näher kommen. Das Wetter ist nass und saukalt. Wir müssen uns vermutlich erst einige Tage akklimatisieren.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Lofoten: Die Lofoten sind eine Inselgruppe vor der Küste Norwegens, bestehend aus etwa 80 Inseln, unter anderem Austvågøy, dem südlichen Teil von Hinnøy, Skrova, Gimsøy, Vestvågøy, Flakstadøy, Moskenesøy, Værøy und Røst. Obwohl "Lofoten" in der deutschen Sprache wie ein Wort in der Mehrzahl klingt und üblicherweise so verwendet wird, steht es im Norwegischen in der Einzahl. Durch Anhängen des Suffixes "-en" wird die bestimmte Form angezeigt, das Suffix ersetzt also den bestimmten Artikel. Der Name bedeutet so etwas wie "der Luchsfuß" von "lo", Luchs, und "foten", der Fuß.


Die Lofoten liegen etwa 100 bis 300 km nördlich des Polarkreises im Atlantik, vom Festland getrennt durch den Vestfjord. Die Inselgruppe liegt somit zwischen dem 67. und 68. Breitengrad. Die wichtigsten Inseln sind durch Brücken beziehungsweise Tunnel miteinander verbunden.
Politisch gehören sie zu der Region (Fylke) Nordland. Hauptort ist Svolvær auf Austvågøy. Zu den Lofoten gehören folgende Gemeinden (Kommunen): Vågan,Vestvågøy, Flakstad, Moskenes, Værøy und Røst.
Die Lofoten haben zirka 24.000 Einwohner, diese leben auf einer Fläche von 1227 km².
Nördlich und östlich liegt eine weitere Inselgruppe, die Vesterålen, deren nächstliegende durch den engen Raftsund (mit dem touristisch bekannten Trollfjord) von den Lofoten getrennt ist. Verwaltungsmäßig gehört der Nordteil der Insel Austvågøy zur Kommune Hadsel und somit schon zu den Vesterålen.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Als wir nach 3000 langen Kilometern in 3 mühsamen Tagen endlich die Lofoten erreicht haben, sind wir enttäuscht. Es ist neblig-trüb und nasskalt! Hier jetzt lange 5 Wochen im nur 10 Grad warmen Nord-meerwasser bei Sauwetter zu paddeln, das scheint uns auf den ersten Blick ein ziemlich widerliches Unternehmen zu werden. 


Aber auf den zweiten Blick - sofern das Wetter uns den zu Beginn unseres Lofotenaufenthalts gewährt hat - entpuppt sich die Landschaft der Lofoten und Vesteralen als ein unvergesslicher Traum.


Hier stehe ich am Ufer des Campingplatzes Sandvika/Kabelvag auf der Insel Austvagoya, wo wir unser erstes Basislager aufgeschlagen haben.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Der Campingplatz "Sandvika Fjord & Sjøhuscamping"  liegt wunderschön und ist für eine erste Erkundung der Paddelbedingungen auf den Lofoten bestens geeignet. Siehe auch http://www.eurocampings.de/de/europa/norwegen/nordland/sandvika-fjord-&-sj%F8huscamping-110612/

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ehe wir mit unseren Paddelabenteuern starten, möchte ich zunächst mal einen ersten Eindruck von der Schönheit und Besonderheit des Insel-Archipels rüberbringen:








Wir sind hier gerade ein bisschen kreuz und quer auf den Inseln des Lofoten & Vesterålen-Archipels unterwegs. Diese exponierte Inselgruppe vor der Küste Nordnorwegens ich ein leckerbissen für jeden ambitionierten Fotografen. Auch die Profis können sich im klaren Licht dieser Gegend "besoffen" fotografieren!

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Die Lofoten & Vesterålen sind nicht nur ein Paradies für Seepaddler, Radler und Angler, sondern auch für Fotografen. Kaum eine Gegend von Europa wird so oft in qualitativ hochklassigen Fotos dokumentiert wie dieser Nordmeer-Archipel. Leider erlaubt mir meine Website aus technischen Gründen keine größeren Fotos. Aber auf der sehr interessanten Foto-Website http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/7626 startet auf Seite http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/7626/display/11818477 ein wunderschöner und erstklassiger Bildervortrag über die Lofoten & Vesterålen, den man sich unbedingt anschauen sollte. 

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 





Unser erster längerer Aufenthaltsort ist der Campingplatz Sandvika bei Kabelvåg auf der Insel Austvagöya. Hier bekommen wir erste Eindrücke von der beeindruckenden Berglandschaft und dem Küstenpaddeln auf der geschützten Innenseite der Lofoten.


Dieses herrrliche Panorama genießen wir von früh bis spät vom Strand unseres zweiten Basislagers - Campingplatz Fredvang - auf der südlichsten Lofoteninsel Moskenes 


Auf der Höhe der "Inselhauptstadt" Svolvær geht die Sonne 6 Wochen lang auch nachts nicht unter den Horizont.


Die Lofoten haben deshalb so schön spitze Berge, weill sie in der letzten Eiszeit vor 10 000 Jahren NICHT mit einem 3 Kilometer dicken Eispanzer platt gedrückt wurden wie das übrige Skandinavien. Das macht auch ihre Einzigartigkeit im hohen Norden aus!


Manchmal fühlt man sich in ein Vulkanland versetzt, wenn Wolken wie Rauchfahnen an den Bergspitzen hängen.


Auf der Außenseite der Lofoten und Vesterålen brandet das kalte Nordmeer gegen die Inselküsten an. Es hat von Grönland aus 3000 Kilmeter Platz, um ordentlich hohe Brandungswellen aufzubauen.


Obwohl die Lofoten und Vesterålen so hochalpin und felsig sind, finden sich doch immer wieder Sandbuchten und an einigen Stellen sogar kleine Dünenlandschaften.


Für die folgenden 2 Fotos (und mehr) bin ich mitten in der Nacht vom Campingplatz in Fredvang aus mit meinen schweren Foto-Peliboxen samt 5kg-Stativ auf einen langgezogenen Bergrücken gewandert, um mich satt zu fotografieren. Es ist mir gelungen! 

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


PELI-Boxen sind bei uns überall dort im Gebrauch, wo kostbare Ausrüstung, vor allem Fotoapparate, Videokameras und Laptops gegen Wasser, Sand und Staub geschützt werden müssen. Diese bruchfesten Boxen garantieren diesen Schutz. Eine Auswahl dieser optimalen Materialboxen findet man auf folgender Seite http://www.wandern-klettern-kanu.de/shop/katalog.asp/shop/Outdoor/kat/Pelibox

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Nachts um 3 Uhr Blick nach Norden vom südlichen Moskenes an der Außenseite der Lofoten entlang.


Dieser Ort gehört zu meinen Lieblingsfotospots auf den Lofoten.


Die klare Luft und das Wechselspiel des Sonnenlichts ermöglichen kontrastreiche Fotos, die tatsächlich wiedergeben, was sie abbilden. Auf der wind- und wellengeschützten Innenseite der Lofoten sieht es aus wie in einer idyllischen Schärenlandschaft- 


Das Hausschaf ist auf den Lofoten weit verbreitet und liegt gelegentlich auch auf der Gasse rum. Wer ein Schaf auf der Straße überfährt, der muss dem Besitzer den Schaden ersetzen.








Die Niederschläge an der langen, gebirgigen Küste Norwegens sind natürlich hoch. Bei vorherrschender Westwetterlage regnen sich die Wolken beim Aufprall auf die Gebirgsketten ab. Wie man neben auf der Niederschlagskarte Europas an den dunkelblauen Zonen erkennen kann, gibt es solche Bergregionen überall in Europa: in den Alpen, den Pyrenäen, dem Appennin, auf Island und anderswo. Die Lofoten liegen knapp außerhalb der Regionen mit höchster Niederschlags-menge. Wie man hier auf meinen Fotos erkennen kann, scheint auf den Lofoten nicht selten die Sonne! Aber es gibt auch Tage, die sind einfach nur fürcherlich! Es soll Leute geben, welche die Lofoten (nur kurz) durchreist haben und keinen einzigen der wolkenverhangenen Lofotberge zu Gesicht bekamen!   


Im kurzen Nordmeer-Sommer erblühen die Lofotenwiesen wie die bekannten Hochalmen der Alpen. Das Gelb der Wiesenblumen ergänzt dann wunderschön das strahlende Hellblau des Himmels und das Türkis des Wassers in den flachen, weißen Sandbuchten bei Fredvang auf Moskenes.


In sumpfigen Uferregionen am Fuße der hohen Lofotberge trifft man gelegentlich auf weißbetupfte Wiesen mit wunderschönem Wollgras.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Wollgras:  Wollgräser (Eriophorum; Name: griech. érion - Wolle, phoréein - tragen) sind eine Gattung innerhalb der Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae). Wollgräser besiedeln vorwiegend Moorstandorte. Ihre Blütenstände bestehen aus je einem oder mehreren vielblütigen Ährchen. Die langen Blütenhüllfäden der Früchte bilden den bezeichnenden weißen bis orangefarbenen Wollschopf der Wollgräser.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Nicht überall ragen nur steile, unwirtliche Felswände aus dem eiskalten Wasser des Nordmeers. Es gibt auch Regionen mit vile Grün, aber in der Regel nur sehr wenig Baumbestand. Feuerholz fürs wärmende Lagerfeuer am Strand bei stürmischen Polartiefs findet man nur selten. Es heißt, die Wikinger hätten einst - wie die Römer auf dem italienischen Stiefel - die Lofotwälder für ihre prächtigen Holzschiffe dezimiert! 


Ungeschützt pfeift kalter Nordwestwind über die kahle Inselwelt der Lofoten. Wer hier paddeln will, benötigt erstklassige Ausrüstung und viel Erfahrung im Kajakfahren und Leben draußen. Die Wikinger, Walfänger und Seeleute, die hier lebten, waren zweifellos raue Gesellen!

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Wikinger: Der Begriff Wikinger bezeichnet Angehörige von kriegerischen, zur See fahrenden germanischen Völkern des Nord- und Ostseeraumes in der so genannten Wikingerzeit. Dieser Artikel behandelt die Menschen, die von ihren Zeitgenossen als Wikinger bezeichnet wurden. Die Ereignisgeschichte im Zusammenhang mit den Wikingern wird im Artikel Wikingerzeit behandelt.

In der zeitgenössischen Wahrnehmung stellten die Wikinger nur einen sehr kleinen Teil der skandinavischen Bevölkerung dar. Dabei können zwei Gruppen unterschieden werden: Die einen betrieben den Strandraub zeitweise und nur in einem frühen Lebensabschnitt. Es waren junge Männer, die aus der heimatlichen Gebundenheit an Kult und Sippe ausbrachen und Ruhm, Reichtum und Abenteuer in der Ferne suchten. Später ließen sie sich wie ihre Vorfahren nieder und betrieben die in ihrer Gegend übliche Wirtschaft. Von ihnen berichten die Sagas (Altnordische Literatur) und die Runensteine. Für die anderen wurde der Strandraub zum einzigen Lebensinhalt. Ihnen begegnet man in den fränkischen und angelsächsischen Annalen und Chroniken. Sie kehrten bald nicht mehr in die Heimat zurück, waren in die heimatliche Gesellschaft nicht mehr integrierbar und wurden dort als Verbrecher bekämpft.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Der Reiz der Lofoten und Vesterålen liegt u.a. in den herrlichen, landschaftlichen Kontrasten. Neben unwirtlichen und unzugänglichen Inselküsten trifft man unerwartet auf weite, karibisch anmutende Strände. Doch man sollte sich hier von den schönen Fotos nicht täuschen lassen: Badeurlauber trifft man an diesen Sandstränden OHNE PALMEN nicht. Die Durchschnittstemperatur der Luft beträgt im Juli 12,9 Grad und das Wasser wird auch in sehr flachen Buchten keinesfalls wärmer als 12 Grad! 


Auf diesem Foto glaubt man sich in eine Landschaftsidylle der Alpen versetzt. Der Unterschied zwischen Alpen und Lofoten besteht allerdings darin, dass man abseits der Hauptdurchgangsstraße auf den Lofoten verdammt allein unterwegs ist. Das ist schön, aber auch gefährlich. Schon ein Beinbruch kann unlösbare Bergungsprobleme zur Folge haben.


Die Lofoten sind in vielen wunderschönen Bildbänden und Reiseführern bestens beschrieben. Trotzdem sind sie nicht überlaufen. Ein wenig lästig ist nur die Tatsache, dass die meisten Nordland-Touribusse die beliebte Route über die Lofoten wählen. Deshalb sollte man die Hauptdurchgangsstraße meiden.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Wer eine Reise auf die Lofoten plant, dem mangelt es wahrlich nicht an attraktiven und informativen Reiseführern. Eine Auswahl findet sich bei www.amazon.de unter http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Daps&field-keywords=Lofoten&Go.x=12&Go.y=10

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------



Auch die Lofoten und Vesteralen leben von der "Wärme" des Golfstroms. Ohne diese "Warmwasserheizung" wäre das Klima auf dieser Inselgruppe wesentlich arktischer geprägt und die Häfen im Winter zugefroren.






Hier auf dieser Karte sieht man deutlich, dass die Lofoten und Vesteralen geografisch und erdgeschichtlich ganz sicher zusammengehören. Warum sie trotzdem auf eine politische Trennung bestehen, das hat andere Gründe, auf die ich später noch mal eingehen möchte!








Der Reinefjord auf der südlichsten Insel Moskenes gehört zu den beliebtesten Foto-Spots von ganz Skandinavien. Der Reinefjord kommt in jedem Bildband und in jedem Kalender des Hohen Nordens vor.


Hier sieht alles malerisch aus: Von den typisch skandinavischen Holzhäuschen, über die Fischkutter bis zur schroff-bizarren Bergkulisse!


Aber auch anderswo gibt es lohnende Fotmotive: Z.B. auf den angrenzenden Vesterålen.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Vester%C3%A5len: Die Vesterålen sind eine Inselgruppe etwa 300km nördlich des Polarkreises vor der Küste Norwegens. Sie schließen nordöstlich an die bekannteren Lofoten an. Die geografische Lage der Stadt Sortland, welche im Zentrum der Inselgruppe liegt, ist 68° 41' N, 15° 24' O Koordinaten: 68° 41' N, 15° 24' O. Geografie: Die wichtigsten Inseln, die zu den Vesterålen gezählt werden, sind Andøya, Langøya, Hadseløya, der westliche Teil von Hinnøya sowie der nördliche Teil von Austvågøya.

Administrativ sind die Inseln geteilt und gehören zu den Fylkern Nordland und Troms. Ende 2005 betrug die Gesamtbevölkerung der sechs Kommunen der Vesterålen 33 500 Einwohner. Die Gesamtfläche der Inseln beträgt rund 3 100km², bei einer Nord-Süd-Ausdehnung von 150 km.

Die Inselgruppe bietet eine sehr abwechslungsreiche Landschaft: Schroffe Gebirgsformationen erheben sich direkt aus dem Meer, während einsame, weiße Sandstrände Assoziationen mit südlichen Ländern aufkommen lassen. Es gibt Fjorde, Schären, Flüsse und Seen, Moore, einsame Gebirgstäler und kleine Hochebenen. Der höchste Berg der Region ist mit 1 262m der Møysalen auf der Insel Hinnøya.

Auch geologisch sind die Vesterålen nicht uninteressant. In vielen Teilen ist der zum Urgestein der Erde gehörende Untergrund über 600 Millionen Jahre alt. In wurde das älteste Gestein der Welt gefunden, welches vor 2 700 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität entstand. Auf Andøya gibt es jedoch einen Gürtel aus dem mit 100 Millionen Jahren jüngsten Gestein des norwegischen Festlandes. Der Boden ist reich an pflanzlichen und tierischen Fossilien, zudem gibt es hier das einzige bekannte Kohlevorkommen auf dem norwegischen Festland.

Klima:  Mitternachtssonne über den Vesterålen

Obwohl die Vesterålen auf derselben Höhe wie Grönland und nördlich von Island liegen, ist das Klima wegen des Golfstromes sehr mild. Kennzeichnend sind die relativ milden Winter und die nicht zu heißen Sommer. Im kältesten Monat Februar liegt die Durchschnittstemperatur bei -2°C, während sie im Juli bei 12-14°C liegt. Die höchste bisher gemessene Temperatur betrug 31°C.

Der Herbst ist meist sehr niederschlagsreich, die meisten Niederschläge fallen im Oktober. Der niederschlagsärmste Monat ist wiederum der Juli. Reichlich Schnee fällt von Januar bis März.

Da die Vesterålen nördlich des Polarkreises liegen, kann man im Dezember und Anfang Januar die Polarnacht erleben, während der die Sonne überhaupt nicht aufgeht. Vom 23. Mai bis zum 23. Juli scheint dafür rund um die Uhr die Mitternachtssonne.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Eigentlich ist eine landschaftliche Unterscheidung der Lofoten und Vesterålen nicht möglich. Es ist eine Inselgruppe mit der gleichen Erdgeschichte. Nur die dort lebenden Menschen sehen sich gerne unterschieden. Es ist als eine politische Angelegenheit!


Auch auf den Vesterålen sind beeindruckened Paddelerlebnisse möglich. Aber darüber später mehr.


-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die FORTSETZUNG dieses "DIAVORTRAGS" erfolgt demnächst auf der neuen Seite "Kajak Lofoten 2". Link: http://www.kanukassel.de/457392/477342.html .  Von da an geht es auch mit dem KAJAKFAHREN los! 

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx


Klick hier: http://www.kanukassel.de/457392/477342.html

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

 
Top