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Ich glaube, wenn man so drauf ist wie ich jetzt, dann ist man reif dafür, sich mental und ganz praktisch vorzubereiten auf das, was kommt. Was kommt? Ganz einfach: das Lebensende. Ob morgen, übermorgen oder nächste Woche, das ist im Prinzip egal, obwohl mir jeder gelungene Tag auf Erden immer noch sehr wichtig ist.  


Nichts! Ich bin kein gläubiger Mensch! Ich brauche keine Vergebung meiner Sünden und auch kein Leben nach dem Tod. Was mir aber heute wichtig ist: Ich hätte gerne eine mir angemessene Form der "Entsorgung"!



Ich hasse Friedhöfe. Dort liegen schon meine Eltern, mein Bruder, mein Schwager ..... und bald auch ich! Doch der Gedanke gefällt mir nicht. Schon vor einiger Zeit habe ich über alternative Urnen-Bestattungen unter Bäumen im Wald gehört .... und nachgedacht. Jetzt wurde gerade mal um die Ecke hier bei uns ein Waldfriedhof der Firma FriedWald (www.friedwald.de) zusammen mit der Stadt Gelnhausen eingerichtet. Das kommt wie gerufen. Denn vernünftige Vorplanung für ein standesgemäßes "Entsorgen" ist mir wichtig. Ich möchte nicht, dass sich meine Frau und meine Kinder auch noch nach meinem Tod mit mir rumärgern müssen. Ein "ungepflegtes" Grab für 99 Jahre unterm Baum mitten in einem schönen Waldstück ist mir da gerade recht. Dort gehören meine Überreste hin. Und deshalb habe ich mir heute einen solchen Platz bei der Firma FriedWald gekauft. Auch damit machen clevere Leute natürlich ihre Geschäfte. Mein Platz 2. Klasse unterm mittelgroßen Gemeinschaftsbaum kostet 770 €, ein "Prachtbaum"-Platz kostet 1200 €. Mir genügt eigentlich ein kleines Bäumchen, aber da fürchte ich, der könnte an meiner sicher noch verseuchten "Sondermüll"-Asche zugrunde gehen. Also, zweite Klasse, das ist bezahlbar. Die Gebühr für die Bestattung beträgt zur Zeit 225 €. Was eine Verbrennung samt Urne kostet, das weiß ich heute noch nicht, aber ich habe mal schnell noch eine Lebensversicherung abgeschlossen, die als Sterbegeld-Versicherung fungiert - über 7500 €. Ob das für meine komplette Entsorgung reicht, darüber muss ich mir am Tag X keinen Kopf mehr zerbrechen!                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        


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Seit kleinauf liebe ich den Wald. Schon als Kind war der Wald in der Nachbarschaft meiner liebster Aufenthalts- und Spielort. Ich habe als "Indianer" mit meinen Kinderfreunden in den Schulferien meist wochenlang in Baumhäuschen im Wald "gewohnt"! Ich liebe die Geräusche und den Geruch des Waldes. Und nirgendwo anders auf der Welt kann man so hautnah und anschaulich beobachten und erleben, wie Leben entsteht und vergeht. An jedem einzelnen Blatt konnte ich schon als Kind im Laufe eines Jahres beobachten, wie es sich aus einer Knospe entfaltet, wächst, lebt, sich verfärbt, braun wird, abfällt und schließlich zu Erde verfault. Unzählige Eicheln und Kastanien habe ich staunend in ihrem Wachstum beobachtet, um am Ende des Jahreszyklus zu erkennen, wie aus verfauelnden Baumfrüchten neue Bäume entstehen. Um es auf den Punkt zu bringen: Nirgendwo anders konnte ich besser beobachten, was Leben und Sterben in der Natur bedeutet. Und nirgendwo habe ich über Leben und Sterben öfter nachgedacht als im Wald. Und an keinem Ort der Welt hatte ich so wenig Angst vor dem Sterben wie im Wald. Denn Sterben ist NORMAL. Nichts Besonderes, nichts Schlimmes, nichts, vor dem man Angst haben müsste! Es gab Indianer-Kulturen, die ihre Toten in Bäumen "begraben" haben. Ich möchte, dass meine Asche unter einem Baum liegt, den ich schon vorher kennnengelernt habe.


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Liedertext von Reinhard Mey

Vor kurzem hörte ich ein altes Lied des noch älteren Liedermachers Reinhard May. Früher, als ich noch jung war, hab' ich dieses Lied nicht zur Kenntnis genommen und den Text überhört. Heute gefällt er mir ausgesprochen gut. Er bringt auf den Punkt, was ich zur Zeit zum Thema KRANK-STERBEN-TOD denke:


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Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Wald:  "Ein Wald ist ein in Schichten aufgebautes Ökosystem, das dauerhaft mit Gehölzen wie Bäumen bewachsen ist. Die Welternährungsorganisation spricht von Wald, wenn die Bäume in winterkalten Gebieten mindestens drei, im gemäßigten Klima mindestens sieben Meter hoch sind. Der bewirtschaftete Wald heißt Forst." Wälder bekommen in jüngster Zeit nach traditionellem Vorbild früherer Kulturen auch eine andere Funktion. Es gibt immer öfter Waldfriedhöfe in Deutschland. Aus http://www.ruheforst-huemmel.de/:  "Herzlich willkommen im RuheForst Hümmel!  Als Alternative zu herkömmlichen Bestattungsarten geht der RuheForst Hümmel neue Wege: Die Möglichkeit, in der natürlichen Umgebung des Waldes beigesetzt zu werden, ist für viele Menschen eine würdevolle Form des Abschieds. Ruhe, Harmonie und ständiger Wandel der Natur spenden Trost für Angehörige und Freunde. Entsprechend wird die letzte Ruhestätte nicht Grab, sondern RuheBiotop genannt."


Ein wichtiger Punkt, warum ich gerne als Asche in einer Urne unter einem Baum enden möchte, besteht im gesamten Szenario. Ich möchte nicht auf einem bedrückenden, mit protzigen Marmorsteinen zugeflasterten und mit teuren Kränzen, trapiert mit verlogenen Sprüchen, und wächsernen Totenblumen verhunsten Friedhof enden, der nach Tod stinkt. So eine depressive Veranstaltung, wie ich sie selbst in jüngster Vergangenheit bei nahen Verwandten erlebt habe, möchte ich meiner eigenen Familie nicht zumuten. Ich persönlich meide solche Friedhöfe wie die Pest. Da stelle ich mir eine Beisetzung im Wald mit all seinen Gerüchen von LEBEN + TOD schöner vor - vor allem für die Menschen, die meiner "Entsorgung" beiwohnen möchten. Wichtig ist mir natürlich auch, dass sich niemand später verpflichtet fühlt, mein Grab zwecks Pflege zu besuchen. Und alle, die mal im Wald bei "mir" vorbeischauen, mögen sich gute Gedanken machen über natürliches Enstehen, Leben und Vergehen. Denn eins kann ich heute - noch zu Lebzeiten - von mir behaupten: Ich habe mein Leben in vollen Zügen genossen. Aber nichts auf dieser Welt, bleibt, wie es ist. Und es wird nicht schlimm sein, wenn ich eines Tages gehe! Dann habe alles erlebt, nichts versäumt oder ausgelassen. Mein Leben ist Klasse. Aber wenn nun mal die Zeit kommt, wo ich gehen muss, dann wird es auch höchste Zeit. Die intensive Art meines Lebens hält kein Mensch ewig aus! 


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Dass aus dem Tod von Menschen Kapital geschlagen wird, das konnte ich bei der Organisation der Beerdigung meiner Eltern und der Bestreitung der damit verbundenen Kosten hautnah beobachten und erleben. Es fängt mit den Unkosten fürs Grab und den Sarg an und hört mit der Grabplatte noch lange nicht auf. Die herkömmliche "Entsorgung" meiner Eltern hat 10 000 Euro gekostet. Das ist viel Geld! Doch meine Eltern wussten, was auf sie zukommt und hatten extra hierfür Geld angespart. Wir Kinder  wurden also nicht mit den Kosten belastet. Aber wer hat schon 10 000 Euro im Sparstrumpf liegen, um damit das Leben anderer nach seinem Tod zu bestreiten? Mit angemessener Sterbekultur hat das alles nichts mehr zu tun, sondern mit Beerdigungs-Kapitalismus. Bei alternativen Bestattungsangeboten sieht das mit dem Geld nicht viel anders aus. Auch hier wird mehr verlangt, als sich viele Menschen für ihr "Leben" nach dem Tod leisten können. Mir persönlich ist mein "Leben" danach gar nicht so viel Wert! Auch im FriedWald könnte ich mein Geld zum Fenster rauswerfen und für mich allein einen dicken, fetten Familienbaum für 6350 Euro kaufen. Aber das Geld, was ich im Moment übrig habe, damit möchte ich unsere Reisen dieses Jahres 2008 finanzieren. Also wähle ich meine persönliche Billiglösung: Gemeinschaftsbaum mit 10 Einzelruhestätten für 770 Euro!   


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Wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, dann wird nicht lange gefackelt. Letzte Woche war ich mit einer Bekannten im FriedWald Gelnhausen und habe mir die Sache angeschaut. Am gleichen Tag habe ich mit einer netten Frau der Firma telefoniert und heute gebe ich meine Bestellung auf! Ratz fatz! Das scheint zu flutschen!


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Klingt etwas merkwürdig, so eine "Bestellung für eine Naturbestattung"! Aber egal! Ich habe soeben ein Bestellformular der Firma FriedWald ausgefüllt und per Post weggeschickt. Eine Online-Besterllung scheint noch nicht salonfähig zu sein! Auch im Ebay habe ich noch keine, zum Verkauf angebotenen "Beerdigungsbäume"  entdeckt.                                                                                                                                                                                                                      


Ich habe beschlossen, meinen Bestattungsplatz unterm Baum in Ratenzahlung zu finanzieren. Dann tut mir der Vorgang nicht weh! Außerdem ist der Platzkauf hoffentlich nicht so dringend, dass Barkauf sinnvoller wäre.


Eigentlich müsste ich mir ja den Baum selbst ausssuchen, unter dem meine Urne verscharrt werden soll. Aber das ist mir im Prinzip nicht so wichtig. Das soll der FriedWald-Förster für mich machen. Ich entwickle keine Liebesbeziehung zu einem Baum. Nur wenn es irgendein windschiefes Krüppelteil sein sollte, dann werde ich Einspruch erheben und selbst suchen. Aus www.friedwald.de: Waldführungen im FriedWald Gelnhausen Zwischen Naturschutzgebiet und Mittelpunkt der Europäischen Union 

Am Mittelpunkt der Europäischen Union und nahe des Naturschutzgebiets "Tongrube von Meerholz" gibt es eine Landschaft zu entdecken, deren Laubwälder oft bizarre Baumformen beherbergen. Die Wälder und die Region erzählen Geschichten, von denen unsere Förster zu berichten wissen.

Bei einer kostenlosen und unverbindlichen Waldführung durch den rund 50 Hektar großen FriedWald Barbarossastadt Gelnhausen informieren die FriedWald-Förster über die Baumbestattung und das FriedWald-Konzept.

Unsere langjährige Erfahrung zeigt: Viele Menschen reagieren positiv auf FriedWald, wenn sie zum ersten Mal davon hören. Doch nur, wer einen FriedWald gesehen und die besondere Atmosphäre im Wald erlebt hat, kann sich von der alternativen Bestattungsform an den Wurzeln eines Baumes ein Bild machen – mit eigenen Augen, mit eigenen Sinnen.


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Aus www.friedwald.de: Gedenken und Erinnern Der virtuelle FriedWald. Das Gedenken und Erinnern sind neben dem Abschied nehmen und der Verarbeitung des Schmerzes Kerne der Trauerarbeit. Und wie der Umgang mit dem Tod selbst ist der Umgang mit dem Gedächtnis an die Verstorbenen sehr individuell. 

Auf unseren Gedenkseiten besteht für Kunden die kostenlose Möglichkeit, durch ein Foto, ein Zitat und/oder einen persönlichen Text (maximal 400 Zeichen) die Erinnerung an einen Menschen wach zu halten, der in einem FriedWald beigesetzt wurde, und somit einen von Zeit und Ort unabhängigen Platz für das Gedenken zu schaffen.

Wenn Sie in der linken Navigation auf "Neue Gedenkseite" klicken, können Sie über ein Kontaktformular alle wichtigen Angaben für eine solche Gedenkseite an uns übermitteln. An dieser Stelle ist auch das Hochladen von digitalen Bildern vorgesehen, ohne die unser virtueller FriedWald nicht auskommt.

Um Gedenkseiten zu finden, klicken Sie auf "Gedenkseite suchen". Mit Hilfe des Namens oder etwa den Geburts- und Sterbedaten, können Gedenkseiten leicht gefunden werden.


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Das FriedWald-Konzept gefällt mir nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch. Eine sehr ansprechende Optik von der Aufbewahrungsmappe über das durchgängige Logo bis zum Formular-Design verrät eien vermutlich sehr professionelle Werbe-Agentur.








Nur kurze Zeit nach meiner "Bestellung einer Naturbestattung" erhalte ich die gut vorbereiteten Vertragsunterlagen und von mir gewünschten Finanzierungsformulare. Der Baum ist ausgesucht, alles ist korrekt. Der Vertrag geht heute noch von mir unterschrieben zurück an die Firma FriedWald. So stelle ich mir eine problemlose, freundliche, schnelle Abwicklung solcher Angelegenheiten vor. Ich kann zur Zeit die Firma FriedWald nur weiter empfehlen!


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Mir fehlt zur Zeit die Motivation, mein Naturgrab gleich und sofort in bar zu zahlen. Deshalb habe ich mich für eine Ratenzahlung der fälligen 770 Euro entschlossen, die mich monatlich nur wenig belastet. Der Kredit wird von FriedWald vermittelt und antragstechnisch gleich mit verwaltet. Das ist praktisch, unbürokratisch und schnell.






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ahaahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahah

kommen im Frühling!

 
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