Warum Website?
Historie meiner HP
-1.Rund ums Kanu-
Wieso kanukassel?
KANU-Magazin einst
KANU-Interview
OUTDOOR-Storys u.a.
REISEBERICHTE
FAMILY ON TOUR
Highlight LOFOTEN
AALAND-Kajak
Abenteuer ARDÈCHE
GORGES du TARN
CEVENNEN 2013
BUCH-"BAUSTELLE"
DONAU-PADDELBUCH
ELBE im KANU 2011
Elbe-TAGEBUCH 2011
LAHN-Tour  2012
LAHN-Paddeln 2013
AMSTERDAM 2013
Kassels KANUBÜCHER
KANUPROJEKT-Buch
FAMILIENPADDELN
Kassel-AUSRÜSTUNG
SICHERHEIT
Sponsoring
RIVERSTAR-Kajak
- 2.Rund um Wind -
KINDERSEGELSCHULE
SEGELN - SURFEN
KATSEGELN
STRANDSEGELN
WINDSPOT ROSES
WIND-INSEL RÖMÖ
Insel FANÖ 2013
WINDSPOT LEUCATE
MONDIAL DU VENT 11
TREIBGUT 2012
CAP LEUCATE 2013
Lac du SALAGOU 014
STRANDFETEN
-3.Rund ums Pferd-
PFERDESPORT
HOF KREMPEL
REITERHOF Sauer
-4.Rund um Schnee-
WINTERSPORT
WINTERWALD
Extremmobil
Highlight KAUNERTAL
KAUNERTAL 2013
KAUNERTAL 2014
EISSPORT
- 5.Basislager -
KROMBACHTALSPERRE
DAUERCAMPER
WESTERWALD
- 6.Unfälle  -
NO RISK - NO FUN?
"Knochensalat"
Chronische Sepsis
Bein ab?
Reha - nein danke!
Was'n Krampf!
Verdammt verbrannt
Horror-Show
WER NICHT WAGT
Operation 1-07
Verdammt, ich will!
Honigheilung
Hilfe Herzinfarkt
Herz-Reha
Kassel-Reha
Behindert 80%+G
Friede im Wald
- 6a.Rund ums Rad -
EXTREM-"ROLLSTUHL"
ROLLI-ADVENTURE
ENDURO-Spaß
Samiras ROLLER
INLINESKATEN
MOUNTAINBIKEN
-7.Kreativprojekte-
KERAMIKPROJEKTE
Maskenkacheln
STELEN-Projekt 013
TONUHREN-Projekt
BANNOCK-Ofenprojekt
VIDEOPROJEKTE
YOUTUBE-VIDEOS
MUSIC OF NATURE
Literatur-Tipps
Klettergarten
STEIN-Männchen
Bratäpfel
PRALINEN-Projekt
Lebkuchen-TIPI
Hundertwasser-Haus
-8.Reformschule-
"SchuB"-MODELL
SchuB-APFELPROJEKT
Kassels KANUSCHULE
KANU-PROJEKT 2009
WAL&KANU-Proj.2010
WAL-Projekt 2010
PROJEKT Frk. Saale
GRÜNES KLS-ZIMMER
SPORT-Spiel-Spaß
Proj.HUNDERTWASSER
MOSAIKprojekt 2011
Projekt URMENSCH
Schüler-Post 1
Schüler-Post 2
Leserpost
-9. Verschiedenes -
AKTION ProWal
HEIMATLOS?
Im TEUFELSGRUND
Ihr Weg zu uns
FIT FOR FUN
AUSSIE-Hündin FLY
WELPENPROJEKT 2014
DAS war GESTERN
MEDIEN-Verbund
10 Jahre kanukassel
kanukassel-TV
Gästebuch
Einträge
Was geht HEUTE ab?
Macht mich STOLZ
Finito: 1&1 wankt!
Neuheiten youtube



-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 


--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------





Seit Januar 2008 habe ich 4 Anträge an 4 deutsche Behörden und einen an meine private Krankenversicherung gestellt. Alle Anträge wurden in kürzester Zeit bearbeitet und bewilligt. Am bürokratischsten ging es dabei interessanterweise bei meiner Krankenversicherung Barmenia zu. Antrag 1 hatte meine dringend erforderliche Herz-Reha nach Herzinfarkt am 1.Januar 2008 zum Gegenstand (siehe hierzu auch die Seite "Herz-Reha" - http://www.kanukassel.de/137481/468068.html). Das Regierungspräsidium Kassel benötigte noch keine 24 Stunden bis zur schriftlichen Bewilligung. Die Barmenia brauchte 4 Tage und bewilligte nur 2 1/2, statt der beantragten 3 Wochen. Antrag 2 bezog sich auf meine Schwerbehinderung und der Bewilligungsbescheid lag 15 Tage nach meinem Antrag auf meinem Schreibtisch (Siehe hierzu auch diese Seite hier weiter unten). Antrag 3 stellte ich beim Finanzamt Gelnhausen auf KFZ-Steuerermäßigung. Der wurde sofort bearbeitet und eine Woche später hatte ich eine neue 50%-Rechnung.  Antrag 4 ging auf dem Dienstweg an meinen Arbeitgeber mit der Bitte um Reduzierung meiner Wochenarbeitsstunden. Es dauerte noch keine 4 Wochen, bis ich heute den Bewillgungsbescheid zu meinen Gunsten in den Händen hatte. Sowas nenne ich Bürgerservice!




--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Vorgestern habe ich einfach mal beim Finanzamt Gelnhausen angerufen, um Infos zu bekommen, was mir mein neuer Behindertenausweis so rein steuertechnisch an "Entschädigungen" bringt. Schon am Telefon war ich über die freundliche Auskunft hoch erfreut. Ich wurde gebeten, mit meinen Unterlagen und dem Behinderten- und Personalausweis persönlich in der KFZ-Steuerabteilung,  Zimmer Nr. 10, vorbei zukommen. Am besten gleich. Das habe ich prompt gemacht - und wurde prompt bedient. Keine Nummer ziehen, kein endloses Warten - und freundliche Leute. Meine frühere Allergie gegen Finanzamt trat nicht auf!

Mit 80% Schwerbehinderung und dem Merkzeichen "G" steht mir eine 50%-Ermäßigung der KFZ-Steuer zu. Das heißt im Klartext, mein auf mich zugelassenes Auto mit einer aktuellen, jährlichen KFZ-Steuer von 320 Euro kostet mich ab sofort nur noch 160 Euro! Das ist besser als nichts! Aber es kommt noch besser!




Ich bekomme eine sehr schöne Info-Broschüre "Steuerwegweiser für Menschen mit Behinderung" ausgehändigt. Die habe ich mittlerweise gelesen und festgestellt, das man solche wichtigen, bürgernahen Schriftstücke auch ohne Bürokratenhochdeutsch verständlich für Jedermann schreiben kann. 




Ich kapiere jedenfalls schnell, was Sache ist. Ich kann neben einem Pauschbetrag von 1060 Euro im Jahr auch noch außerordentliche Krankheitskosten und Fahrtkosten zum Arbeitsplatz von der Steuer absetzen. Außerdem kann ich unsere Aufwendungen für die Beschäftigung einer Hilfe im Haushalt ohne Kürzung einer zumutbaren Belastung absetzen.




--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Ab heute steckt dieser Schwerbehindertenausweis in meiner Hosentasche.




-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

"Lieber kurz und glücklich gelebt, als lang - und langweilig!" (Gerd Kassel)

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------




------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Unverbesserlich!


Glücklich und zufrieden!

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 



--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Am 11.02.2008 habe ich einen Antrag auf Schwerhinderung gestellt. Ärztliche Befunde und Röntgenbilder lagen dem Antrag bei. Normalerweise dauert es 2-3 Monate, ehe man überhaupt Antwort bekommt. Mein Hausarzt meinte, dass auch er per Fragebogen noch ein Wörtchen mitzureden hätte. Hatte er aber nicht. Bereits am 26.02.2008 - also ganze 15 Tage nach Antragstellung - wurde über meinen Antrag entschieden! Das überrascht nicht nur mich! Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich! Ich persönlich hatte im Stillen mit einem Widerspruch wegen Unterbewertung meiner Gesundheitsprobleme gerechnet! Schon mindestens 10 Jahre lebe ich mit schweren, krankheits- und unfallbedingten Körperbehinderungen. Doch nie wollte ich einen staatlichen Ausweis, der mir das schwarz auf weiß dokumentiert. Und ich wollte auch keine fragwürdigen Vergünstigungen und bescheidenen Steuer-Ersparnisse. Nach der Reform des Behindertenrechts kommt dabei nämlich unterm Strich eh nicht mehr viel raus. Mit dem aktuellen Ausweis, der mir nun zusteht, spare ich 50% KFZ-Steuer im Jahr. Damit kann ich gerade mal die ungerechte Steuer-Erhöhung für Diesel-Wohnmobile ausgleichen. Wichtig war mir eigentlich nur das "G" (gehbehindert) im Ausweis. Das erlaubt mir, Behinderten-Parkplätze zu nutzen - dachte ich. Aber das war ein Irrglaube von mir. Diese Parkplätze sind eigentlich immer frei, weil sie nur von Leuten mit dem Merkzeichen "aG" benutzt werden dürfen. "aG"  bedeutet "Außergewöhnlich gehbehindert" . Hierzu zählen Querschnitts-gelähmte, Dpppel-Oberschenkelamputierte, Doppel-Unterschenkel-amputierte u.ä. Das habe ich gerade in einer Informationsbroschüre des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen nachgelesen - und bin enttäuscht!                                                                                                                                                                                                                            


Jetzt habe ich es leider auch schriftlich, dass ich nicht mehr gerade topfit bin! Doch was fange ich nun damit an? Schon mal einen FRIEDWALD-BAUM für die Urne kaufen? Ja, genau das zuerst! Aber: Noch ist nicht aller Tage Abend! Ich bin ja nicht erst mit diesem Bescheid schwer behindert, sondern quäle mich schon seit Jahrzehnten mit Schmerzen durch die schöne Welt. Und das werde ich auch noch bis an das Ende meiner Tage tun. Was auch immer das sein wird - ES WIRD SCHÖN, SPANNEND, AUFREGEND, INTERESSANT und LEBENSWERT sein - wie bisher auch!  Aber was nutzt mir dieser Schwerbehinderten-Ausweis dabei wirklich? Im Alltag? Im Berufsleben? Ich habe keine Ahnung! Eins weiß ich aber schon jetzt: Für meine Psyche ist so ein Ausweis gar nicht so nützlich! Ich muss aufpassen, dass ich mich nicht hängen lasse, mich selbst nur noch für einen Menschen mit 20% Restpower halte! Ich hab's ja amtlich: 80% meiner körperlichen Leistungsfähigkeit sind futsch! Und zwar unwiderruflich - auch wenn in regelmäßigen Abständen mein Behindertenstatus neu überprüft und festgelegt wird. Bei den 6 aufgelisteten chronischen Erkrankungen wird sich nichts mehr verbessern. Im Gegenteil! Das rechte Hüftgelenk ist durch tägliche Überlastung mittlerweile auch schon futsch und die chronische Osteomyelitis (Knochenmark- und Knochenentzündung) wird früher oder später zur Amputation des linken Beines führen! Also keine rosigen Aussichten zur Gestaltung eines schönen Lebensabends! Aber was mir wirklich Sorgen macht, dass sind die kommenden "Risiko"-Operationen an meinen Beinen und Hüftgelenken. Mit einem kranken Herz, nach einer Hirnblutung, mit Bluthochdruck und entzündlicher Darmerkrankung wächst nicht gerade die Widerstandskraft meines Körpers, um Operationen aller Art locker zu überstehen.


Jetzt habe ich aber erst mal einen Ausweis mit "G" beantragt und werde in Zukunft hier berichten, ob und was mir so ein Wisch bringt!

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 









Aus: http://www.herzstiftung.de/broschueren.php:  Broschüren und Informationsmaterial Unsere Herzexperten bringen Sie auf den neuesten Stand der Herzmedizin.
Die Ratgeber können von Mitgliedern kostenlos angefordert werden, ansonsten sind sie gegen Einsendung von 1,45 Euro in Briefmarken pro Broschüre oder Sonderdruck erhältlich.

Online-Bestellung (nur für Mitglieder)

Bestellschein zum Ausdrucken Sonderdrucke 2. Wieviel Bewegung braucht der Mensch?
Prof. Dr. med. Aloys Berg
Download als pdf-Datei (nur für Mitglieder)  3. Nach dem Herzinfarkt: Worauf kommt es an?
Prof. Dr. med. Max Josef Halhuber
Download als pdf-Datei (nur für Mitglieder)  4. Fortschritte der Medizin: die Entwicklung der Ballondilatation
Prof. Dr. med. Martin Kaltenbach
Download als pdf-Datei (nur für Mitglieder) 5. Medikamente: Kopie oder Original
Dr. med. Thomas Eschenhagen
Download als pdf-Datei (nur für Mitglieder) 7. Ausstieg aus der Sucht
Wie man vom Rauchen loskommen kann
Dipl.-Psych. Peter Lindinger
Download als pdf-Datei (nur für Mitglieder) 8. Wie kann man dem Herzinfarkt vorbeugen?
Prof. Dr. med. Helmut Gohlke
Download als pdf-Datei (nur für Mitglieder) 9. Angst vor dem Herzkatheter?
Ein Tag mit Johanna K.
Anja Hellenbrecht 10. Wie gefährlich ist Cholesterin?
Welche Chancen bietet die Cholesterinsenkung?
Prof. Dr. med. Helmut Gohlke
Download als pdf-Datei (nur für Mitglieder)

Der Cholesterin-Sonderdruck ist besonders für Patienten von Bedeutung, die aktiv Einfluss auf den Verlauf ihrer koronaren Herzkrankheit nehmen wollen. 11. Bypass-Operation: Arterien als Brücken
Prof. Dr. med. Friedhelm Beyersdorf 12. Nach der Bypass-Operation: Wie geht es weiter?
Prof. Dr. med. Armin Welz
Download als pdf-Datei (nur für Mitglieder) 13. Bluthochdruck – das verkannte Risiko
Prof. Dr. med. Dieter Klaus
Download als pdf-Datei (nur für Mitglieder)
Ist der Blutdruck erkannt, lässt er sich in fast allen Fällen wirkungsvoll senken. Allerdings verpassen viele die Chance, weil sie trotzdem ihren Blutdruck nicht oder nicht ausreichend behandeln.


--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


FORTSETZUNG FOLGT1

 
Top