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Mittwoch, 13.7.2011

Camping Marina Dömnitz → Campingplatz „Elbufer“ Kleinkühren 30km

Als ich um 6.00 Uhr die Augen aufschlage, höre ich ein Geräusch, das mir beim Aufwachen überhaupt nicht gefällt: Regen prasselt auf mein Zeltdach. Also öffne ich erst Mal meine Tonne, krame lange Unterwäsche raus und ziehe diese an. Darüber kommen jetzt noch mein Regenanzug und meine Gummistiefel. So, jetzt bin ich gegen das Wetter draußen gewappnet. Ich krieche aus meinem Zelt und werde von fetten Regentropfen begrüßt. Ich schaue mich um, doch es ist niemand von unserer Crew zu sehen. Ich klopfe an das Zelt meiner Eltern und frage, ob sie schon wach sind. Mama antwortet mir, dass sie sich auch grade anzieht und dass Papa vor einer halben Stunde aufgestanden ist und sich eine trockene Steckdose für seinen Laptop suchen wollte. Wo er die wohl gefunden hat?

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Siehe auch hier: ELBE 39/2011 - Kurztagebuch - "Oh, verdammte Scheiße!" - Made by kanukassel

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Ich fange jetzt jedenfalls an, mein nasses Zelt und dessen Inneneinrichtung halbwegs ordentlich in meine Tonnen zu verstauen. So nach und nach kommen auch die Anderen aus ihren Zelten gekrochen. Auch Papa taucht nach einer Viertelstunde auf und meint, so ein Klo könnte je nach Umständen auch ganz gemütlich sein, vor allen Dingen, wenn es eine Steckdose hat wie hier. Ich verstehe ihn erst nicht ganz, bis er mir erklärt, dass er auf dem Klo saß und dort an seinem Laptop gearbeitet hat. Eine sehr lustige Vorstellung!

Aber jetzt geben wir Gas! Ab 9.00 Uhr ist die Schleuse in Betrieb und wir wollen die ersten sein. Als ich meine Sachen alle verstaut habe, bereite ich schon mal unser Obstmüsli zu. Dieses wird heute allerdings durch Regenwasser etwas verdünnt, denn es gibt hier weit und breit kein Unterstelldach, außer natürlich, man geht aufs Klo.

Um halb neun haben wir gefrühstückt, alles verpackt und sind startklar. Jetzt haben wir sogar noch eine halbe Stunde Zeit. Papa setzt sich wieder aufs Klo, Mama macht noch ihre Morgentoilette, Robert und Hartmut hocken auf den Booten und ich mache einen kleinen Sparziergang ins Dorf und gucke mir das Wehr und die Fischtreppe neben der Schleuse an. Das Dorf ist nicht grade besonders spannend. Ich gehe zurück zu den anderen, denn so langsam wird es Zeit, dass wir aufbrechen.

Wir paddeln wieder aus der Marina raus und warten vor Schleuse. Um Punkt neun öffnet uns der Wärter die Tore und wir werden wieder runter geschleust. Von dort geht es dann wieder raus auf die Elbe. Wenn alles so klappt wie wir es uns vorstellen, wollen wir heute unsere erste Pause in einem 15 Kilometer flussabwärts liegenden Fischrestaurant verbringen und dort zu Mittag essen. Mal sehen, was der Tag so bringt.

Während wir so vor uns hin paddeln, reißt der Himmel auf und die Sonne kommt raus. Es wird wieder wärmer, so dass wir uns unsere Regenanzüge wieder ausziehen und in langer Unterwäsche weiterpaddeln.

Nach 15 Kilometern taucht tatsächlich vor uns das Fischspezialitäten-Restaurant auf. Wir legen in einer kleinen Bucht direkt vor der Terrasse an und machen unsere Boote fest. Dann gehen wir durch hohes Gras zum Restaurant und setzen uns dort auf die Terrasse in die Sonne. Die Bedienung ist sehr nett, doch außer Mama und mir bestellt sich niemand Fisch. Wir essen beide Matjes nach Hausfrauenart mit Bratkartoffeln und Salat. Papa isst wie immer ein Jägerschnitzel und auch Hartmut und Robert essen Fleisch. Alle Gerichte sind sehr schmackhaft.

Als wir fertig gespeist haben, bezahlen wir und paddeln gut gesättigt weiter.

Mittlerweile ist es wieder so warm geworden, dass wir nur noch im Bikini da sitzen und 5 Kilometer vor Schluss noch eine Badepause einlegen. Das Elbwasser ist nach dem Regen von heute Nacht eine Spur frischer als gestern. Aber das stört uns nicht.

Jetzt starten wir zum Endspurt durch. Auf der Strecke bis zum Campingplatz entdecken wir sogar noch eine Biberburg am Ufer. Als wir in die Gegend kommen, wo der Campingplatz liegen soll, müssen wir ihn erst Mal ein bisschen suchen. Doch schließlich finden wir ihn. Die Anlegestelle stellt sich als ein kleiner, feiner weißer Sandstrand heraus. Von dort sind es ungefähr 50 Meter bis zur riesigen Zeltwiese des Campingplatzes. Mama geht uns anmelden, während wir schon mal die Boote ausladen. Die Boote selbst ziehen wir nur hoch und lassen sie auf dem Sandstrand liegen. Anschließen bauen die anderen schon ihre Zelte auf und ich gehe auf die 300 Meter entfernte Toilette und sehe mir dabei den Campingplatz an. Er ist sehr groß und hat saubere Sanitäranlagen. Außerdem gibt es ein kleines Kiosk und eine öffentliche Küche samt Sitzgelegenheiten und Steckdosen.

Wieder zurück bei unserem Gepäck, baue auch ich mein Zelt auf. Da es schon beim Aufbauen leicht zu nieseln anfängt und es auch heute Nacht und morgen früh regnen soll, spannen wir noch unser Wing-Tarp über die Eingänge aller Zelte.

Nachdem das alles geschafft wäre, gehen wir alle duschen. Papa ist am schnellsten und setzt sich anschließend in die Campingplatzküche, um an seinem Laptop zu arbeiten. Mama und ich föhnen uns noch und gehen anschließend zurück zu den Zelten. Dort macht sich Robert gerade aufbruchbereit, denn er möchte jetzt noch irgendwo Essen gehen.

Hartmut köchelt sich einen Eintopf und als Papa zurück kommt, essen auch wir noch Abendbrot. Danach holen Mama und ich beim Kiosk noch zwei Eis für Papa und mich und ein Bier für Mama. Zurück beim Lager, trinken wir noch einen Tee und spielen Uno. Auch Robert kommt bald darauf zufrieden und satt zurück. Wir unterhalten uns alle zusammen noch ein bisschen und gehen dann ins Bett.

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ELBE 34/2011 - Kurztagebuch - Zwischen SINTFLUT und MORGENSONNE - Made by kanukassel

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Donnerstag, 14.7.2011

C-Platz „Elbufer“ Kleinkühren → C-Platz „Elbufer“ Lauenburg 35 km 

Als ich um sechs Uhr aufwache, höre ich wieder Regen aufs Tarp und die Zelte prasseln. Papa scheint grade aufgestanden zu sein. Er klopft an mein Zelt und fragt, ob ich wach bin. Ich bejahe. Er meint, wir könnten ruhig noch ein Stündchen schlafen, bis der Regen vorbei sei. Er selbst gehe mit seinem Laptop in die Campingplatzküche. Schnell schlüpfe ich hinüber zu Mama ins Zelt, wo es wärmer ist als bei mir. Wir kuscheln uns in die Schlafsäcke ein und schlafen noch eine Runde.

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Siehe hierzu auch: ELBE 40/2011 - Kurztagebuch - SINTFLUT - Made by kanukassel

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Um 7.00 Uhr hat es tatsächlich aufgehört zu regnen und wir stehen auf. Ich muss dringend aufs Klo. Also packe ich mir meinen Waschbeutel unter den Arm und mache mich auf den Weg zu den Sanitäranlagen. Auf dem Weg schaue ich gerade noch bei Papa vorbei. Er sagt, er komme auch gleich ins Lager.

Mit Packen und Frühstücken sind wir heute schnell fertig. Früh sind wir wieder auf dem Fluss unterwegs. Heute ist es unsere letzte Etappe für diese Tour. Doch traurig ist darüber eigentlich niemand wirklich. Es war eine sehr schöne Tour. Aber es war auch sehr lang und anstrengend, so dass wir uns jetzt auf etwas gemütlichere Tage freuen.

Während dem Paddeln planen wir den Abschluss der Reise. Morgen werden die Männer die schon beschriebene Umfahr-Aktion durchführen. Mama und ich wollen einen Tag in Lauenburg verbringen. Übermorgen dann haben wir eventuell im Plan, uns noch einen Tag Hamburg anzusehen. Doch da müssen wir erst mal schauen, wie das logistisch funktionieren könnte.

Nach 17 Kilometern legen wir eine Essens- und Pinkelpause ein. Schwimmen gehen wir heute nicht, denn es ist kühl, bewölkt und windig. Im Moment weht der Wind noch zu unseren Gunsten, denn wir haben leichten Rückenwind.

Nachdem wir unsere Bedürfnisse befriedigt haben, geht es weiter. Wir wollen, wenn möglich, die restlichen 18 Kilometer am Stück durchziehen. Irgendwie hat jetzt jeder das Verlangen, die Kanutour schnellstmöglich einem guten Ende zuzuführen.

Allerdings dreht und windet sich der Fluss so, dass wir die letzten 6 Kilometer Gegenwind haben. Das bremst uns etwas aus, aber darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an. In Lauenburg angekommen, stellen wir fest, dass sich der Campingplatz auf der gegenüberliegenden Fluss-Seite der Stadt und des Bahnhofes befindet. Trotzdem entscheiden wir uns hier zu bleiben und nicht zu Plan B zu wechseln. Plan B wäre ein Kanuclub einen Kilometer flussabwärts an der linken Uferseite, wie auch Stadt und Bahnhof. Doch wir bleiben lieber hier.

 

Eine gute Entscheidung! Der Campingplatz befindet sich direkt am Wasser. Wir steigen an einem kleinen Sandstrand aus, an den sich direkt die Zeltwiese anschließt. Ich muss sehr dringend pinkeln, also mache mich zusammen mit Mama auf den Weg, um die Toiletten und auch die Rezeption zu finden. Dies stellt als gar nicht so einfach heraus. Denn die Sanitäranlagen sowie die Rezeption befinden sich hinter einem Deich, auf dem ein Fahrradweg verläuft. Wir gehen schnell aufs Klo und dann zur Rezeption, doch dort ist niemand. Also klingeln wir beim gegenüber liegenden Wohnhaus. Dort haben wir Glück. Eine kleine hutzelige Oma öffnet und stellt sich als Eigentümerin des Campingplatzes vor, es sei schon in Ordnung, dass wir hier blieben. Wir könnten unsere Zelte auf der Zeltwiese aufbauen, wo wir wollten. Wir sollten sie nur schön beieinander aufstellen. Sie käme dann nachher mal vorbei, jetzt gehe sie erst Mal Kaffee trinken.

Wir gehen zurück zu den Anderen und geben die Worte der Oma wieder. Alle sind zufrieden und so packen wir unsere Boote aus und bauen das Lager auf. Auf der Zeltwiese steht sogar eine Sitzgarnitur aus Holz, welche wir auch benutzen dürfen, sehr praktisch! Überhaupt haben wir es hier ganz gut getroffen. Zwar ist es ein recht weiter Weg zum Bahnhof und zur Stadt, aber dann bewegen wir morgen halt mal statt den Armen die Beine. Dafür haben wir einen wunderbaren Ausblick auf die malerische Altstadt von Lauenburg.

Während wir das Lager aufbauen meint Mama, dass wir heute einen Grund zum Feiern hätten. Schließlich beenden wir hier unsere Tour und haben es geschafft. Zwar wollten wir eigentlich ursprünglich noch ein bisschen näher an Hamburg dran. Doch man muss sich bei solchen Touren immer nach aktueller Sachlage richten und so enden wir jetzt hier. Wir beschließen heute Abend im dem 500 Meter flussaufwärts liegenden „Fährhaus“ Essen zu gehen. An diesem sind wir vorhin schon vorbei gepaddelt.

Gesagt, getan. Wir ziehen uns um, machen uns ein bisschen frisch und gehen um 18.00 Uhr los in Richtung „Fährhaus“. Für Papa wird der Weg ganz schön lang, denn er hat starke Schmerzen in den Beinen. Doch dann haben wir es geschafft. Das „Fährhaus“ ist recht hübsch eingerichtet und scheint ein richtiges Nobelrestaurant zu sein. Auch die Preise auf der Speisekarte lassen darauf schließen. Egal, wir leisten uns das ja nicht jeden Tag. Auch hier gibt es viele Fischspezialitäten und so entscheide ich mich für ein Rotbarschfilet auf grünen Bandnudeln und Salat. Auch Mama und Robert bestellen sich Fischgerichte. Papa und Hartmut hingegen bleiben lieber ihrem Fleisch treu. Die Stimmung ist gut, doch auch etwas erschöpft. Wir unterhalten uns über die Tour und über die Planung des morgigen Tages. Die Männer müssen morgen um 9.00 Uhr los laufen, denn ihr Zug geht um 10.12 Uhr und sie wollen auf jeden Fall nicht zu spät sein. Mama und ich werden morgen in die Stadt gehen und uns dort etwas umsehen. Laut Führer soll vor allen Dingen die Lauenburger Altstadt sehr schön sein und auch viele Besichtigungsmöglichkeiten bieten. Außerdem werden Mama und ich uns informieren, wie man von Lauenburg aus am besten nach Hamburg kommt. Denn Papa, Mama, Hartmut und ich würden übermorgen gerne noch einen Tag in Hamburg verbringen und dort auch eine Hafenrundfahrt machen. Auch Robert wäre gerne mitgekommen, doch sein Vater hat übermorgen Geburtstag und außerdem muss er am Montag auch schon wieder arbeiten.

Schließlich kommt unsere Bestellung und jeder vertieft sich in sein Essen. Mein Gericht schmeckt sehr gut und auch Mama ist ganz begeistert von ihrem Fisch. Papa hingegen ist nicht so ganz zufrieden mit seiner Lende in Champignon-Rahmsauce. Nachdem ich aufgegessen habe, bin ich eigentlich satt, doch zur Feier des Tages leisten Papa und ich uns jeder noch einen Krokant-Eisbecher als Nachtisch. Diese stellen sich als sehr riesig heraus mit viel Sahne. Aber wir schaffen sie. Allerdings bin ich jetzt propevoll.

Wir bezahlen und machen uns auf den Rückweg. Im Lager trinken wir alle zusammen noch einen Tee und unterhalten uns mit zwei Paddlern, die wir vor ein, zwei Tagen schon mal gesehen haben. Es sind eine ältere Dame mit ihrem Neffen. Sie stammen beide aus Hamburg und können uns so noch ein paar wichtige Tipps für unseren geplanten Hamburg-Tag geben: an welchem Anleger wir uns ein Schiff für die Hafenrundfahrt suchen wollen und solche Sachen. Außerdem sagen sie uns, dass es einen Überlandbus nach Hamburg gibt, der auch hier in Lauenburg vorbeikommt. Da werden sich Mama und ich dann morgen genauer erkundigen.

Jetzt sind wir erst Mal  alle müde und gehen ins Bett.

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Siehe hierzu auch: ELBE 41/2011 - Kurztagebuch - Am ZIEL - Made by kanukassel

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PADDELN auf der ELBE - Clip 10: Der ENDSPURT über TANGERMÜNDE bis LAUENBURG - Made by kanukassel 

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Freitag, 15.7.2011

Tag in Lauenburg + Autos nachholen

Um 8.00 Uhr stehen Mama und ich auf. Die Männer sind schon etwas länger wach, denn sie wollen ja um 9.00 Uhr zum Bahnhof aufbrechen.

Ich mache schnell meine Morgentoilette und gehe dann zu einem 300 Meter entfernten Supermarkt, um Brötchen für Mama und mich zu holen. Auch den Umfahrern bringe ich Brötchen und Snacks für unterwegs mit. Ich muss mich beeilen, denn die Männer wollen los.

Während Papa, Robert und Hartmut auf dem Weg zum Bahnhof sind, frühstücken Mama und ich gemütlich. Anschließend machen auch wir uns auf den Weg in die Stadt. Erst müssen wir auf dieser Fluss-Seite ungefähr einen Kilometer flussaufwärts und dann über eine sehr große Brücke gehen. Unterwegs machen wir immer wieder ein paar Fotos. Als wir auf der anderen Flussseite sind, müssen wir wieder 300 Meter flussabwärts gehen und dann sind wir auch schon am Stadtrand. Hier unten am Fluss befindet sich die Altstadt. Geht man etwas vom Fluss weg, den sanft ansteigenden Hügel hinauf, dann kommt man irgendwann in die Altstadt. Wir sehen uns erst Mal hier unten die Altstadt an. Fast alle Häuser sind mehr oder weniger gut erhaltene Fachwerkhäuser. Wir sehen sogar ein Fachwerkhaus, das von Grund auf restauriert wird. Außerdem entdecken wir ein kleines Schifffahrtsmuseum, in welches wir später auch noch hinein gehen wollen. Doch jetzt machen wir uns erst Mal auf den Weg den Berg hinauf in die Neustadt. Dort oben soll man auf einen Turm steigen und eine alte Mühle besichtigen können.

Oben angekommen, gehen wir als erstes zu dem alten Aussichtsturm und besteigen diesen. Die Aussicht ist wirklich toll, allerdings ist das Wetter heute schlecht und es ziehen große, dunkle Wolken über den grauen Himmel. Ein heftiger Wind bläst uns um die Ohren, doch der Blick ist wirklich toll. Bald wird uns kalt und wir steigen wieder hinab. Gegenüber vom Turm befindet sich eine Touristeninformation, in welche wir nun hinein gehen, um uns nach dem Überlandbus nach Hamburg zu informieren. Die Dame dort ist sehr nett und gibt uns zum Einen den Abfahrts- und Ankunftsplan des Busses und zum Anderen einen Prospekt mit verschiedenen Angeboten für Hafenrundfahrten. Wir nehmen alles dankend an und gehen wieder hinaus. Draußen sehen wir uns den Abfahrts- und Ankunftsplan noch mal genauer an. Für uns käme morgen dann wahrscheinlich der Bus um kurz nach 9 Uhr in Frage. Das werden wir heute Abend dann mit Papa und Hartmut besprechen.

Jetzt gehen wir in die Neustadt und machen dort einen kleinen Bummel durch die Geschäfte. Mittlerweile hat ein zu Nieseln angefangen und so setzen wir uns in eine kleine Eisdiele und trinken einen heißen Kaffee. Später wollen wir hier vielleicht noch ein Eis essen, doch jetzt haben wir noch keinen Hunger.

Nachdem wir ausgetrunken und bezahlt haben, machen wir uns auf den Weg zu einer, im Führer beschriebenen alten Mühle. Jedoch irren wir nur irgendwo in der Neustadt umher, ohne sie zu finden. Schließlich fragen wir in einem Blumengeschäft nach, doch auch diese Frau hat nicht so wirklich Ahnung von der Stadt. Da wir wahrscheinlich noch ziemlich weit entfernt von der Mühle sind und langsam auch Hunger bekommen, beschließen wir, lieber zurück zur Eisdiele zu gehen und dort jeder einen fetten Eisbecher zu essen. Gesagt, getan. Mama isst einen Nuss- und ich einen Rafaello-Eisbecher.

Anschließend machen wir uns wieder auf den Weg zurück in die Altstadt. Dort gehen wir in das kleine Elbschifffahrtsmuseum. Die Dame dort ist sehr kontaktfreudig und beantwortet alle unsere Fragen. Wir sind die einzigen Besucher und die Dame scheint froh zu sein, mal etwas Abwechslung zu bekommen. Sie unterhält sich mit Mama ausführlich über das schlimme Hochwasser 2002 und dessen Schäden hier in Lauenburg. Irgendwann beginne ich, mich zu langweilen und so verlassen wir das Museum wieder. Mama möchte sich vor dem Rückweg gerne noch irgendwo ein bisschen aufwärmen und ein Bier trinken. So landen wir in einer kleinen Westernkneipe, zu der auch ein Hotel dazu gehört. Mama bestellt sich ein dunkles Hefeweizen und ich mir ein stilles Wasser. Während wir dort sitzen, blättern wir in den Broschüren, die wir heute so über den Tag gesammelt haben. Außerdem telefoniere ich mit Papa. Er meint, es würde noch etwas dauern, bis sie kämen, da sie auf der Hinfahrt von Dömnitz im Stau gestanden hätten, dafür kämen sie jetzt auf der Rückfahrt gut durch.

Nachdem Mama und ich leer getrunken haben, bezahlen wir und machen uns auf den Rückweg. Das Wetter ist sehr ungemütlich, der Himmel ist grau und es weht noch immer ein starker Wind. Bei diesem Wind wäre es schwierig für uns geworden, hätten wir heute noch weiter paddeln wollen.

Zurück auf dem Campingplatz leeren wir unsere Rucksäcke und gehen dann noch einkaufen. Als wir den Supermarkt wieder verlassen, ist wenigstens der Himmel etwas heller geworden. Wieder zurück bei den Zelten, verstauen wir den Einkauf in den Tonnen und fangen an zu kochen. Für das heutige Abendessen haben wir grade extra noch etwas frisches Gemüse gekauft.

 



 

Als um 19.30 Uhr Papa und Hartmut endlich eintreffen, ist pünktlich kurz darauf das Essen fertig. Hartmut muss sich jetzt leider selbst noch was kochen, doch er meint, das mache ihm nichts aus. Die beiden sind ziemlich k.o. von der Fahrt und sind froh, endlich wieder hier zu sein. Während des Essens beobachten wir amüsiert ein Motorradpärchen, das sein Zelt neben uns aufschlägt und scheinbar noch nicht so viel Übung damit hat. Doch als sie sich später zu uns setzen, unterhalten wir uns noch ganz nett mit ihnen.
Leider habe ich etwas Magen-Darm-Beschwerden, so dass ich plötzlich ganz dringend auf die Toilette muss. Der Weg zum Klo ist ja schon so nicht grade kurz, aber wenn man es heilig hat, ist er umso länger. Aber ich schaffe es grade noch rechtzeitig. Während wir noch bei einem Tee zusammen sitzen, bemerken wir, dass heute Vollmond ist und es heute Nacht voraussichtlich sehr kalt werden wird. Schon jetzt ist es viel kühler, als die Abende zuvor.
Bald darauf gehen wir ins Bett, denn wir müssen morgen etwas früher raus als heute.

Samstag, 16.7.2011

Hamburg-Tag

Um 7.00 Uhr weckt mich Papa. Es ist noch recht kühl und es liegen leichte Nebelschleier über dem Fluss. Doch der Himmel ist nicht so bewölkt wie gestern. Es verspricht ein schöner Tag zu werden.

Nach meiner Morgentoilette hole ich schnell noch Brötchen für uns alle. Hartmut verspeist sie sogleich, während Mama und ich für uns drei die Brötchen schmieren.

Und dann geht es auch schon los. Pünktlich um viertel nach acht sitzen wir alle in Hartmuts Auto und fahren rüber nach Lauenburg. Dort stellen wir das Auto unten in der Altstadt auf einen öffentlichen Parkplatz und laufen zu Fuß den Hügel hinauf. Oben angekommen, haben wir noch etwas Zeit, bis wir an der Bushaltestelle sein müssen. Also besteigen wir heute nochmal alle zusammen den alten Aussichtsturm und genießen die Aussicht. Natürlich haben Papa und ich auch die Foto- und Filmausrüstung mit, welche wir hier sogleich benutzen.


 


Als es langsam Zeit wird, machen wir uns auf den Weg zur 5 Minuten entfernten Bushaltestelle. Dort stehen auch schon ein paar weitere Fahrgäste. Während wir warten, benutzen Mama und ich noch schnell die dortigen Toiletten.

Schließlich kommt der Bus und wir bekommen glücklicherweise noch eine Vierersitzecke. Auf der eineinhalbstündigen Fahrt nach Hamburg frühstücken Mama, Papa und ich erst Mal und unterhalten uns mit Hartmut.

In Hamburg angekommen wollen wir als erstes eine Hafenrundfahrt machen. Laut den Empfehlungen der beiden Paddler aus Hamburg, mit welchen wir uns vorgestern Abend unterhalten haben, sollen wir zu den Landungsbrücken gehen und dort auf einer kleinen Barkasse einschiffen. Da wir uns aber überhaupt nicht hier in Hamburg auskennen, kommt es etwas anders. Wir gehen zu dem ersten Schiffsanleger, den wir finden und fragen eine Kartenverkäuferin, die dort lauthals Karten anpreist, nach den Preisen und den Fahrzeiten ihrer Barkasse. Sie nennt uns das Gefragte und beschwatzt uns so lange, bis wir ihr vier Karten abkaufen. Wie sich später herausstellt war dies nicht grade die beste Wahl, da diese Barkasse leider nicht in die kleinen Kanäle zwischen den Lagerhäusern rein gefahren ist. Doch gefallen hat uns die Hafenrundfahrt trotzdem sehr gut.

Immerhin müssen wir nicht lange warten. Um 12.00 Uhr geht unsere einstündige Hafenrundfahrt los. Wir tuckern durch die verschiedenen Häfen und der Kapitän erzählt uns über Mikrofon, was es gerade zu sehen gibt. Unter anderem zeigt er uns ein riesiges Containerschiff aus China, welches tausende von Containern fassen kann.

Als wir durch einen Hafen tuckern, der eine direkte Verbindung mit dem Meer hat, wird die kleine Barkasse von recht hohen Wellen hin und her geworfen. Papa und ich filmen und fotografieren wie verrückt.



 

Nach der Hafenrundfahrt bummeln wir durch die Speicherstadt. Mittlerweise ist es erstaunlich warm geworden, so dass wir viel zu warm angezogen sind. Wir wickeln unsere Hosen hoch und ziehen unsere Jacken aus. Zum Glück habe ich ein kurzärmliges T-Shirt drunter.

Als wir an der bekannten Hamburger Kafferösterei vorbei kommen, zieht es uns hinein. Drinnen riecht es verführerisch nach Kaffee und es ist ziemlich voll. Überall stehen Tische und Stühle, wo Menschen Kaffee trinken und Kuchen essen. In einer Ecke des Saals kann man mehreren Männern beim Kaffeerösten zuschauen. Wir ergattern uns dort in der Nähe einen Tisch am Fenster und holen uns Kaffee. Papa und Hartmut genießen auch noch ein Stück Kuchen vom reichhaltigen Kuchen- und Tortenbuffet.

Während die anderen noch ihren Kaffee leer trinken, stöbere ich ein bisschen in dem kleinen Kaffeelädchen neben der Ausschanktheke. Bald kommt auch Mama hinzu. Sie entdeckt dort alte Kaffeesäcke und möchte unbedingt einen haben. So kaufen wir schließlich einen alten Kaffeesack und für mich eine weiße Trinkschokolade am Stil.

Anschließen setzen wir unseren Bummel in Hamburg fort. Jetzt wollen in die Hafenstraße, um uns den Haupthafen auch noch aus einer anderen Perspektive anzuschauen. Allerdings ist der Weg dorthin noch sehr weit. Unterwegs kommen wir über eine Straße, die aufgrund eines Stadt-Triathlons für Autos gesperrt ist und auch wir müssen aufpassen, dass wir beim Überqueren der Straße nicht irgendeinem Läufer in die Quere kommen.

Irgendwann fängt Papa an zu meckern, da er Schmerzen in den Beinen hat. Aber schließlich haben wir es geschafft und schlendern die Hafenpromenade entlang. Hier herrscht sehr viel Leben und an jeder zweiten Ecke stehen Straßenmusikanten und geben ein Ständchen zum Besten. Außerdem sehen wir auch eine stark geschminkte und kostümierte Dame, welche ganz starr da steht. Sie fängt sich nur eine Zeit lang an zu bewegen, wenn man ihr etwas Geld in die aufgestellte Schale wirft.  Dies tue ich dann auch, damit Papa die Frau in Bewegung filmen kann.

Anschließend gehen wir runter auf einen Anleger, an dem ein großes, altes Segelschiff liegt. Dieses ist ein Museumsschiff mit zwei Gaststätten. Wir wollen uns das Schiff gerne anschauen und so gehen wir drauf, zahlen den Eintritt und beginnen unseren Rundgang. Auf drei verschiedenen Decks befinden sich Ausstellungsflächen und ein feines Restaurant. Wir bekommen sehr interessante Informationen zu lesen, zu sehen und zu hören. Nach einer Stunde, es ist mittlerweile schon halb drei, bekommen wir Hunger und beschließen in der Gaststätte auf dem Anleger vor dem Schiff Mittag zu essen. Doch vorher darf ich mir noch ein Andenken aus den Souvenirs aussuchen, welche auf dem Schiff verkauft werden. Ich habe schon eben beim Eintritt zahlen ein kleines Holzkistchen mit Halbedelsteinen gefüllt ins Auge gefasst. Dieses bekomme ich jetzt auch und dann verlassen wir das Schiff wieder, um uns davor in die Gaststäte in die Sonne zu setzen. Auch hier gibt es selbstverständlich Fischgerichte zur Auswahl, schließlich sitzen wir ja quasi an der Quelle. Heute bestellen wir uns alle Fisch. Wir müssen nicht lange warten und dann kommt auch schon unser Essen. Es schmeckt vorzüglich und alle sind zufrieden. Nur leider verstärken sich meine Bauchschmerzen, die ich schon vor dem Essen hatte, nach dem Essen ziemlich stark.

 


 

Wir bezahlen und verlassen den Anleger. Papa kann nicht mehr laufen und ich habe Bauchschmerzen. Darum beschließen wir bald zurück zu fahren. Doch vorher möchte uns Hartmut noch gerne das Rathaus von Hamburg zeigen, da er dieses von einem früheren Besuch her als sehenswert in Erinnerung hat. Doch diesmal laufen wir nicht, sondern fahren mit der Hochbahn.

Das Rathaus ist wirklich ziemlich imposant und außerdem befindet sich auf dem Platz davor das Ziel des Hamburger Stadttriathlons. Wir schauen uns noch einen Moment das bunte Treiben an und fahren mit der Hochbahn bis ganz in die Nähe unserer Bushaltestelle. Eigentlich sind wir nur 5 Minuten zu früh, doch nach 10 Minuten ist unser Bus immer noch nicht gekommen. Schließlich fragt Mama den Busfahrer eines anderen Busses. Dieser sagt uns, dass diese Bushaltestelle hier nur eine Übergangsbusstelle sei und es deswegen manchmal passieren würde, das ein Bus früher als geplant käme. Das wäre bei uns jetzt wohl der Fall. Das heißt also, wir haben den Bus verpasst und müssen noch eine Stunde warten. Mist!

So schlendern wir jetzt noch ein bisschen in den Seitenstraßen nahe der Bushaltestelle umher. Dabei treffen wir auf eine Eisdiele mit frisch gemachten Eis. Leider habe ich so starke Bauchschmerzen, dass mir nicht nach Nachtisch zumute ist. Doch Papa und Hartmut gönnen sich eine fette Portion Eis. So sitzen wir noch eine Weile vor der Eisdiele in der Sonne. Ich lege mich auf eine Bank, denn so sind die Bauchschmerzen am besten zu ertragen.

Als es schließlich wieder Zeit wird zur Bushaltestelle zurück zu kehren, brechen wir auf. Diesmal läuft alles nach Plan. Wir sind dicke früh genug da und der Bus kommt pünktlich. Auf der Rückfahrt ist der Bus sehr leer, so dass ich mich auch hier auf eine Sitzbank lege und prompt einschlafe. Papa geht es ähnlich.

Nach eineinhalb Stunden Fahrt landen wir wieder in Lauenburg. Wir sind alle etwas erschöpft, aber auch begeistert von diesem Tag. Zu Fuß geht’s runter in die Altstadt, wo Hartmuts Auto steht. Mit diesem fahren wir zurück auf den Campingplatz. Auf dem Rückweg schauen wir gerade noch beim Supermarkt vorbei, da Hartmut und auch wir noch das ein oder andere einkaufen müssen. Außerdem kaufe ich mir an dem Eiswagen vor dem Supermarkt jetzt doch noch ein Eis, denn meine Bauchschmerzen haben zum Glück etwas nachgelassen.

Zurück bei den Zelten trinken wir noch einen Tee und spielen eine Runde Uno. Anschließend gehen wir erschöpft ins Bett und ich freue mich, dass es morgen wieder nach Hause geht. Mama, Papa und ich fahren aber nicht wirklich nach Hause, sondern an die Krombachtalsperre, wo wir auf einem Dauercampingplatz einen Wohnwagen stehen haben und wo wir uns sehr gerne aufhalten.

Sonntag, 17.7.2011

Abreisetag

Nach einer warmen Nacht, in der ich ausnahmsweise einmal nicht gefroren habe, stehe ich um 8.20 Uhr auf. Papa ist schon etwas länger wach und sitzt mit seinem Laptop in unserem Campingbus.

Nach meiner Morgentoilette gehe ich schnell Brötchen holen. Doch zum Frühstücken kommen wir erst mal nicht, denn wie meist an einem solchen Aufräum- und Einpacktag sind wir sehr hippelig  und wollen die Arbeit schnellstmöglich hinter uns bringen. Wir leeren die Tonnen, verstauen die Klamotten im Bus und packen das Zeltmaterial in die Staukästen unseres großen Kanuanhängers. Die Essenstonnen müssen wir vorher jedoch sauber machen. Danach machen wir den Bus abreisefertig und laden die Boote auf den Hänger auf. Endlich haben wir es so gut wie geschafft. Mama räumt nur noch den Bus fertig auf und Papa befestigt noch alle Boote. Da ich nichts mehr zu tun habe, kann ich noch schnell duschen gehen. Als ich zurückkomme, ist es elf Uhr und alles abreisefertig. Wir haben zu viert nur zwei Stunden gebraucht, um unser ganzes Gerödel in und auf zwei Autos und einen Kanuanhänger zu packen.

Da Hartmut schon nebenbei gefrühstückt hat, fährt er jetzt los. Der Abschied fällt sehr herzlich aus und wir laden ihn ein, in den verbleibenden 3 Wochen unserer Sommerferien doch mal an der Krombachtalsperre vorbei zu schauen. Dann ist er weg.

Wir frühstücken noch gemütlich und studieren die Straßenkarte, um den besten Heimweg zu finden. Anschließend setzen auch wir uns in unseren Bus und beenden somit das wohl größte Abenteuer dieses Jahres 2011.


 


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